Hase C.
Aktives Mitglied
Freundschaft ist nicht wissenschaftlich erklärbar. Es gibt auch Freundschaften zwischen Tieren und Menschen. Und zwischen unterschiedlichen Tierarten. Ich kenne eine die ist 13 und ist mit einem tollen Mann (30+) befreundet, der sie unterstützt und hilft bei ihren Problemen, wenn sie Hilfe braucht. Es muss nicht immer gleich alles schlecht sein, nur weil man älter ist und Lebenserfahrung hat und dadurch anderen auch andere Sichtweisen ermöglichen kann. Aber wenn man natürlich davon ausgeht, was die Gesellschaft bei sowas denkt, tja, na dann...
Es gibt sicherlich maßgebenden Faktoren warum Freundschaften entstehen und auch halten.
Gemeinsame Interessen, ähnlicher Geschmack von Dingen wie Musik oder eine grundsätzlich ähnliche Lebenseinstellung. So was und sicherlich noch andere Faktoren.
Je mehr Faktoren übereinstimmen, desto eher sind manche Menschen bereit ein Wort wie "Seelenverwandtschaft" zu denke und/oder zu äußern.
Und - das hab ich auch schon erfahren (dürfen), dass sowohl ich als auch mein Gegenüber das mit der Seelenverwandtschaft dachten und auch äußerten.
Das ist sehr sehr schön.
Mag sein, dass es psychologisch gesehen eine Sache des "Spiegelns" ist.
Man sieht sich selbst ein wenig oder mehr in dem anderen.
Dabei wird es wohl egal sein welche Qualität die eigene Einstellung hat, es geht da wohl auch um die Quantität.
( Beispiel: Menschenverachtendehintergrundmusikliebende sind begeistert von Menschen, die diese auch toll finden und streben eher eine Freundschaft an mit solchen Menschen als mit Menschen, die Helene Fischer anhimmeln (okay, da könnte auch ein Widerspruch drinstecken *hust*) ).
Sagen wir mal ein Mensch ist allein, ist sich bewusst, dass er eine bestimmte Lebenshaltung hat - wird aber abgelehnt - wird sich dann hingezogen fühlen und eine Freundschaft anstreben, wenn sie auf Menschen treffen, die diese Lebenshaltung teilen.
Das erfreut einen doch dann.
Man kann sich dann auch endlich mal austauschen und es ist dann auch eine Bestätigung für die "Richtigkeit" seiner eigenen Einstellung.
(Bin ich jetzt Wissenschaftler? - lach)
Voll zustimmend, außer:Wenn Sie eine nazistische Ader hat, wird sie Deinen Schmerz genießen. Wenn Du mitunter Jahre nix mehr hörst und sie längst vergessen hast, meldet sie sich wieder Es wird eine wundervolle Freundschaft. Du lässt dich auf sie ein, Du öffnest Dich, passe gut auf, gib Acht, du hast immer mehr Vertrauen, schönes Gefühl, oder? Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die verletzend Klinge zu zücken. Wusch, genau in die gleiche empfindsame Stelle und der Nazistin tut es gut zu sehen, wie Sehr SEHR Du leidest.
Sehnsucht nach ihr? Richtig. Das hat eine Freundschaft zum Narzissen so an sich. Man krümmt sich vor Sehnsucht.
Hier ist DEINE Verantwortung: Niemals melden. Du holst Dir selbst einen heftigen Tritt in den Hintern.
Sei gut zu Dir, lenke Dich ab.
Auch wenn es weh tut: Kein Kontakt mehr egal welche Begründung sie hat
K
man ist sehr oder völlig in sich gefestigt und möchte rein aus Interesse wissen ob diese Person tatsächlich wieder so handeln würde.
Wenn es dann so wäre könnte man da innerlich lachend drüberstehen,
und wenn es nicht so wäre hätte man auch nichts verloren, vielleicht doch einen Menschen dazugewonnen in seinem Leben, oder wiedergewonnen.
Leben heißt auch Veränderung.
Was nicht heißen soll, dass sich jeder Mensch (z.B. vom "schlechten" zum Guten) verändern kann oder will.
Life is strange, but beautiful.
Just my 3 Cents.
Hase.