Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Vorratshaltung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich habe noch 3 (!) Pakete Toilettenpapier, weil ich immer Vorrat halte. Das letzte mal Toilettenpapier habe ich Wochen vor der Corona Krise gekauft. Ich kann noch Wochen bis Monate auf meinem Pott aussitzen! 😀

Ich überlege ob ich einen Baum im Vorgarten mit Toilettenpapier schmücken soll. Einfach nur um demonstrativ meinen Reichtum an weißer perforierter Pofreuden zu zeigen 😉

Oder ich tausche es ein. Wie viel kostet wohl ein neuwertiges Auto in Toilettenpapier gerechnet? 3-4 Rollen? Ach was solls, ich hau ein ganzes Paket raus und kauf ne Villa!

Welches Bedürfnis haben Menschen, die sich heute um Klopapier streiten? Dann nehmt eben einen Lappen und reinigt diesen nach jedem Gebrauch. Bis ins 16te Jahrhundert gab es garkein Klopapier!

Es gibt keine Knappheit! Wenn Linseneintopf aus ist, nehmt Reis. Wenn Reis aus ist, nehmt Nudeln. Wenn Nudeln aus ist, nehmt Brot....

Ja ich ärger mich auch wenn mein Lieblingsbrot weg ist. Vor allem weil ich ahne, dass vieles davon künftig weggeschmissen wird.

Vorratshaltung sollte so gestaltet werden, dass man nichts wegwirft. Man kauft also nicht einfach nur mehr Brot, sondern überlegt was man in welcher zeit überhaupt isst.

Ich kaufe zB ein Brot für eine Woche. Das esse ich auf. Um zur Not noch länger Vorräte zu haben, kaufe ich aber kein zweites Brot. Das wäre nach einer Woche schlecht. Ich kaufe TK Produkte oder Haltbares. ich kaufe aber z.B. kein Knäckebrot nur eil es haltbar ist. Ich kaufe selbst als Notvorrät nur Dinge, die ich auch ohne Not essen werde.

Außer Klopapier - das esse ich nicht. Obwohl vielleicht wäre es ja herrlich dekadent eine Gericht statt mit Blattgold mit Toilettenpapier zu überziehen.... 😀
 
Da ich keine Hemmungen habe, auch mal aus der Dose zu leben, würde ich wohl die ersten 2 - 3 Tage in Quarantäne von frischgekauftem Zeug leben, und danach je 2 Dosen (je was handfestes, wie Erbsensuppe oder Chili con Carne, und was süßes, wie Pfirsichhälften) pro Tag. Dazu irgendein länger haltbares Gebäck als Brot oder Brotersatz, Zwieback, süßes Feingebäck, Prinzenrolle, die werden auch offen nicht so schnell ungenießbar. (Knäckebrot mochte ich noch nie.) So ausgestattet sollten 2 Wochen zu überleben sein.
 
Dinge zu kaufen, die man nicht isst, ist ja auch total unsinnig. Das hat auch nichts mit Vorratshaltung zu tun.
 
Überleben könnten wir wohl auch 2 Wochen mit dem 'was halt immer so da ist'.
Man müsste halt Abstriche machen und müsste auch mal was essen was einen grade nicht so anmacht.
 
Wenn man selber seine Vorräte anlegt, dann weiß man doch, was man, auch wenn sich alles wieder normalisiert hat und man es sich aussuchen kann, irgendwann freiwillig wegessen wird. Die ganzen angelegten Vorräte hinterher wegwerfen ist nämlich auch nicht Sinn der Sache. Also lieber gleich Sachen kaufen, die man mag - auch wenn es etwas mehr kostet. Wer selber kaum jemals kocht oder backt, wird mit einem Vorrat an Mehl kaum glücklich.
 
Wer tatsächlich Vorräte angelegt hat mit Lebensmitteln, die er später nicht essen mag sollte sich überlegen sie zu spenden. Es gibt genug Hilfsorganisationen, z.B. für Obdachlose, die sich darüber freuen.
 
Die Tafeln nehmen zu normalen Zeiten immer. Nur im Moment nicht, da war erst eine Meldung, auch die schwanken zwischen geschlossen und überlastet.
In USA gibt es einen neuen Trend, die öffentlichen Bücherständer auch mit Konserven für Arme zu füllen. Auch ne Idee.
 
Absolut richtig.
Ich schraube meine üblichen Vorräte auch runter, indem ich bewusst weniger einkaufe.

Das Herunterschrauben von Vorräten ist nicht nur sozial zur Gesellschaft,
sondern auch stabilisierend für einen selber.

Man gibt sich bewusst nicht der Panik hin.
Man "lernt", es gibt auch ein schönes Leben mit nur 3 Klopapierrollen im Haus.
Man "lernt", Linsen statt Nudeln ist kein Drama - im Gegenteil. Sogar mal weniger zu essen, wäre für eine gewisse Zeit überhaupt kein Drama.
Man lernt, dass Stress und Angst eine rein persönliche Angelegenheit sind. Die Gestaltung hat man selber in der Hand - niemand sonst.

So, und nur so wächst man innerlich, weil man mehr an sich selber glaubt und seinem Körper und Geist dieses Vertrauen schenkt.

Hamsterer sind mit ihrer eigenen persönlichen "Welt" im Ungleichgewicht, weil sie sich einen geringen Mangel nicht zutrauen und weil sie fremdbestimmt getrieben werden.

Ganz genau: ich zB spüre dsa auch an mir selber: Wenn es mir seelisch gut geht, habe ich deutlich weniger die Tendenz, Dinge um mich herum zu "sammeln"
ich bin von meiner Anlage her eher ein Sammler: Also ich tu mich zB generell schwer damit, Dinge wegzuwerfen und je weniger gut es mir gerade geht, desto mehr spüre ich diese Tendenzen in mir. Wenn ich gerade im Ungleichgewicht bin, schaffe ich es kaum, mich dazu zu zwingen einen kaputten Blumentopf wegzuwerfen- was sonst kein Problem ist.

Und eben auch jetzt: ich spüre in mir diese "Sammlertriebe", aber ich weiß, sie sind nicht gut für mich und nicht gut für die Gesellschaft, deswegen gehe ich eben weniger oft zum Einkaufen und ich zwinge mich dazu, mich diesem Hamstertrieb, dem jetzt manche so freien Lauf lassen, eben entgegenzuwirken, was für jemanden, der generell ein kleiner Hamster ist, nicht so leicht ist: Aber es GEHT! und es MUSS auch gehen, denn wenn ich das nicht kontrollieren könnte, dann würde ich mir klar machen, dass ich ein Problem habe: Sollte ich jemals auf einer Kassenband sitzen und schreien, DANN ist definitiv der Zeitpunkt, mich in Behandlung zu begeben weit überschritten...😀
Ich finde es wichtig, dass man sich selber da auch mal auf die Finger schaut und sich klar macht, wo man selber vielleicht gerade eine "Dummheit" macht oder nicht sinnvoll handelt. Und dann eben gegenlenken.


Wie Du sagst. Man kann und muss lernen, dass man Handlungsalternativen hat und diese auch nützen: In solchen Zeiten ist auch Kreativität gefragt!
 
Ich habe noch 3 (!) Pakete Toilettenpapier, weil ich immer Vorrat halte. Das letzte mal Toilettenpapier habe ich Wochen vor der Corona Krise gekauft. Ich kann noch Wochen bis Monate auf meinem Pott aussitzen! 😀

genau: Und der Unterschied zwischen gesunder Vorratshaltung und Hamstern wäre dann der, dass Du weiterhin brav deine 3 Pakete hast, aber jetzt nicht wie ein Wilder losziehst und noch ein viertes (und ein 5., 6. usw) kaufst.

Ich überlege ob ich einen Baum im Vorgarten mit Toilettenpapier schmücken soll. Einfach nur um demonstrativ meinen Reichtum an weißer perforierter Pofreuden zu zeigen 😉
Gute Idee: Dein Nachbar stellt sich vielleicht den Porsche vor die Tür, aber Du hängst das Klopapier raus: DU bist dann der King! Der Nachbar kann seinen Schlitten einmotten.

ich sehe es schon kommen: In naher Zukunft werden die Videos von Gangsterrappern ganz anders aussehen: Nicht mehr mit Goldkettchen und die Bunnys wälzen sich auf der Motorhaube des Angeberschlittens: Dann haben die ne Kette aus Klopapier um und die Bunnsy wälzen sich in einem Haufen Klorollen!
Yeah, give it to me Baby.


Ich stelle mir das Dating der Zukunft vor: Nicht mehr: Hey wollen wir eine Spritztour mit meinem neuen BMW machen ,sondern: Hey, kommst Du mit zu mir, ich zeig Dir meinen Keller von Klopapier!
😀😀😀😀😛😛😛
 
Damit wurde ein ganz neues Genre von Witzen erschaffen. Blondinen und Ostfriesen sind out, hier kommt das Klopapier! 😀
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben