Hallo Forum
ich wollte mal zu einer Diskussion über Männer und Frauen anregen, die sich etwas mehr am Puls der Zeit bewegen soll, als die üblichen Diskussionen zu dieser Thematik mit 100 Jahre alten Plattitüden und Bauernweisheiten.
Für ad hominem Angriffe: Ich bin ein 33 Jahre alter männlicher Single. Ich würde mich selbst als nicht besonders gesellig betrachten, was mich für die Frauenwelt eher unattraktiv macht, da ich so schlecht sozial kontrolliert werden kann.
Da ich keinen Menschen um mich herum brauche und auch kein Mitglied in irgendwelchen sozialen Zirkeln bin, die einen regelmäßig fragen, warum man denn noch Single ist, ist mein Anspruch an Frauen, die ich als Gesellschaft in Betracht ziehe, entsprechend vermutlich etwas höher als bei Männern, die ständig Bestätigung oder allgemein Gesellschaft und sozialen Status anstreben. Demzufolge bin und bleibe ich wohl trotz passabler Optik auf absehbare Zeit Single.
Dennoch würde mich interessieren wie ihr folgendes seht:
Ich bin inzwischen alt genug, um sowohl die Zeit mit als auch die Zeit ohne Smartphone erlebt zu haben und es erhärtet sich der Eindruck, dass der seit Anbeginn der Menschheit bestehende höhere Druck auf der Leitung bei Männern sich jetzt durch den technischen Fortschritt extrem stark auf das Datinggame auswirkt. Wenn ich mir die Paare auf den Flaniermeilen meiner Stadt ansehe, fällt es mir schwer unter den Weibchen, die wenigstens noch halbwegs in Ihrer Blütezeit sind (jünger als ich), auch nur eine oder zwei von 100 zu finden, die einen Freund an der Hand haben, der deutlich unattraktiver als sie ist. Für jede dieser Ausnahmen, sehe ich sicher 20 Fälle, in denen das Gefälle objektiv betrachtet andersrum ist. Die restlichen Paare sind circa auf Augenhöhe. Die meisten Frauen laufen natürlich nach wie vor allein oder mit Freundinnen rum. Früher war dieses Missverhältnis meiner Meinung nach nicht so krass.
Ich möchte vor dem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreffenden Vorwurf der Subjektivität anmerken, dass ich zufällig in einem Sportstudio angemeldet bin, dessen Cardiogeräte im 1. Stock einen Panoramablick über eine der größten Kreuzungen der Stadt gewährt und man sich in jeder Ampelphase beim Training locker 50 Leute mit mindestens 3-4 Pärchen ansehen kann. Pro Trainingseinheit also sicher 50 Paare. Drei Mal die Woche. Seit Jahren.
Meine These ist, dass wir durch die flächendeckende Ausbreitung von social media und dergleichen jetzt eine Situation haben, in der die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von allen dermaßen vereinfacht wurde, dass die Urinstinkte sich so richtig Bahn brechen. Auf deutsch gesagt: Der männliche Durst ergießt sich dermaßen stark in die weiblichen Postfächer, dass die weibliche Hypergamie noch mal einen Gang höher schaltet.
Das Ausmaß dieser Entwicklung nimmt meiner persönlichen Meinung nach teilweise groteske Züge an. Nachbarinnen von mir, die ich nur vom sehen kenne, bringen teilweise Typen mit nach Hause, die dermaßen außerhalb ihrer Gewichtsklasse sind (bildlich und wörtlich), dass ich mich öfter frage, was in seinem Kopf vorgeht. Haben andere Männer überhaupt keine Standards? Ich erlebe es auch regelmäßig, dass Frauen mir shit-tests (also Abschätzungsfragen meiner Würdigkeit für sie) an den Kopf werfen, die dermaßen unattraktiv und/oder übergewichtig sind, dass ich mich fast bemüssigt fühle nachzuforschen, wer dieser Frau beigewohnt hat, um ihr dieses Selbstbewusstsein zu verleihen. Und vor allem was derjenige vorher getrunken hat.
Insgesamt fragt man sich als eher rational veranlagter Mensch, wieso diese Entwicklung in einem Land, in dem jedes einzelne Thema außer diesem von den Schlagwörtern Gerechtigkeit und Gleichstellung heimgesucht wird, noch zu keiner größeren öffentlichen Diskussion geführt hat. Interessieren hier nur Frauenprobleme oder wie ist das?
Unabhängig davon ist es vielleicht eher eine Frage an die Jüngeren, wobei ja jeder auch mal in seinem Umfeld die jüngeren Paare oder die auf der Straße betrachten und objektiv beurteilen kann. Ist es vielleicht auch ein Effekt des Männerüberschusses durch die Einwanderung der letzten Jahre?
ich wollte mal zu einer Diskussion über Männer und Frauen anregen, die sich etwas mehr am Puls der Zeit bewegen soll, als die üblichen Diskussionen zu dieser Thematik mit 100 Jahre alten Plattitüden und Bauernweisheiten.
Für ad hominem Angriffe: Ich bin ein 33 Jahre alter männlicher Single. Ich würde mich selbst als nicht besonders gesellig betrachten, was mich für die Frauenwelt eher unattraktiv macht, da ich so schlecht sozial kontrolliert werden kann.
Da ich keinen Menschen um mich herum brauche und auch kein Mitglied in irgendwelchen sozialen Zirkeln bin, die einen regelmäßig fragen, warum man denn noch Single ist, ist mein Anspruch an Frauen, die ich als Gesellschaft in Betracht ziehe, entsprechend vermutlich etwas höher als bei Männern, die ständig Bestätigung oder allgemein Gesellschaft und sozialen Status anstreben. Demzufolge bin und bleibe ich wohl trotz passabler Optik auf absehbare Zeit Single.
Dennoch würde mich interessieren wie ihr folgendes seht:
Ich bin inzwischen alt genug, um sowohl die Zeit mit als auch die Zeit ohne Smartphone erlebt zu haben und es erhärtet sich der Eindruck, dass der seit Anbeginn der Menschheit bestehende höhere Druck auf der Leitung bei Männern sich jetzt durch den technischen Fortschritt extrem stark auf das Datinggame auswirkt. Wenn ich mir die Paare auf den Flaniermeilen meiner Stadt ansehe, fällt es mir schwer unter den Weibchen, die wenigstens noch halbwegs in Ihrer Blütezeit sind (jünger als ich), auch nur eine oder zwei von 100 zu finden, die einen Freund an der Hand haben, der deutlich unattraktiver als sie ist. Für jede dieser Ausnahmen, sehe ich sicher 20 Fälle, in denen das Gefälle objektiv betrachtet andersrum ist. Die restlichen Paare sind circa auf Augenhöhe. Die meisten Frauen laufen natürlich nach wie vor allein oder mit Freundinnen rum. Früher war dieses Missverhältnis meiner Meinung nach nicht so krass.
Ich möchte vor dem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreffenden Vorwurf der Subjektivität anmerken, dass ich zufällig in einem Sportstudio angemeldet bin, dessen Cardiogeräte im 1. Stock einen Panoramablick über eine der größten Kreuzungen der Stadt gewährt und man sich in jeder Ampelphase beim Training locker 50 Leute mit mindestens 3-4 Pärchen ansehen kann. Pro Trainingseinheit also sicher 50 Paare. Drei Mal die Woche. Seit Jahren.
Meine These ist, dass wir durch die flächendeckende Ausbreitung von social media und dergleichen jetzt eine Situation haben, in der die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von allen dermaßen vereinfacht wurde, dass die Urinstinkte sich so richtig Bahn brechen. Auf deutsch gesagt: Der männliche Durst ergießt sich dermaßen stark in die weiblichen Postfächer, dass die weibliche Hypergamie noch mal einen Gang höher schaltet.
Das Ausmaß dieser Entwicklung nimmt meiner persönlichen Meinung nach teilweise groteske Züge an. Nachbarinnen von mir, die ich nur vom sehen kenne, bringen teilweise Typen mit nach Hause, die dermaßen außerhalb ihrer Gewichtsklasse sind (bildlich und wörtlich), dass ich mich öfter frage, was in seinem Kopf vorgeht. Haben andere Männer überhaupt keine Standards? Ich erlebe es auch regelmäßig, dass Frauen mir shit-tests (also Abschätzungsfragen meiner Würdigkeit für sie) an den Kopf werfen, die dermaßen unattraktiv und/oder übergewichtig sind, dass ich mich fast bemüssigt fühle nachzuforschen, wer dieser Frau beigewohnt hat, um ihr dieses Selbstbewusstsein zu verleihen. Und vor allem was derjenige vorher getrunken hat.
Insgesamt fragt man sich als eher rational veranlagter Mensch, wieso diese Entwicklung in einem Land, in dem jedes einzelne Thema außer diesem von den Schlagwörtern Gerechtigkeit und Gleichstellung heimgesucht wird, noch zu keiner größeren öffentlichen Diskussion geführt hat. Interessieren hier nur Frauenprobleme oder wie ist das?
Unabhängig davon ist es vielleicht eher eine Frage an die Jüngeren, wobei ja jeder auch mal in seinem Umfeld die jüngeren Paare oder die auf der Straße betrachten und objektiv beurteilen kann. Ist es vielleicht auch ein Effekt des Männerüberschusses durch die Einwanderung der letzten Jahre?