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Hat sowas heutzutage noch einen Sinn?

Hallo. Darf ich fragen, wie alt du bist? Ich bin 57 und mir geht es umgekehrt mit Männern so. Es sind nicht nur die online-Portale und Apps, es geht auch im wirklichen Leben so zu und her. Oberflächlichkeit hat leider Einzug gehalten, egal in welchem Bereich. Wenn ich einen Mann kennen lerne, egal ob im wirklichen Leben oder online, geht es denen in erster und letzter Linie nur um Sex! Dies ist nicht männer- oder frauenspezifisch. Leider muss ich dir da Recht geben, denn ich erkenne den Sinn auch nicht mehr.
 
Damit verbaut man jungen Männern nur Chancen. Männer, die das glauben und deswegen nicht alles darauf setzen, sich einen entsprechenden Status zu erarbeiten, sind dann genau diejenigen, die am Ende unfreiwillig als Dauersingle leben müssen.

Haben Beziehungen dennoch Sinn? Klar. Für die meisten schon.

Ohne Apps würde es aber auch nicht mehr anders aussehen. Die Apps sind lediglich bequem. Ohne Apps würde ebenso knallhart aussortiert werden.



Aha, der Status. Ist dieser massgebend??? Eben, dies meine ich und der Fragesteller mit Oberflächlichkeit? Hat eine unfreiwillig gewordene wie ich oder Männer ohne „Status“ kein Recht auf Liebe und Beziehung?
 
Er war 30, lange Single und nach seiner Aussage genau auf der Suche nach einer wie mir, hatte aber eben den Knacks im Hirn, dass seine Freundin unter 25 sein müsste und als er mein Alter erfahren hatte, habe ich nicht mehr in die Schablone gepasst. Alles andere wäre top...
ich meine: ernsthaft- wie bescheuert kann man sein?
Ich glaube, es gibt garnicht so wenig Menschen, die so herangehen und sich wundern, warum sie keinen partner finden. Irgendwie gehört da eine große Portion Selbstüberschätzung dazu: "ich will nur das, was zu 100% in die Schablone passt"
naja, meinetwegen kann man das so sehen, aber dann braucht man hinterher auch nicht jammern: Und genau das tun solche Leute dann aber ausgiebigst.

naja, wenn ich aber schon lese, der mann ist selber 30.
generell wenn ältere männer den satz fallen lassen sollte man gehen.
sei froh, dass er seine oberflächlichkeit dir früh zeigte 🙂

also ich finde über app läuft es etwas ehrlicher.
die ich so kennengelernt habe spielen dann einen etwas vor. aber durch erfahrung sieht man relativ schnell, dass sie auch das selbe wollen.
kann aber auch sein, dass ich und meine freundinnen auch genau in der blöden alter sind (28-31).
da sind die, die wirklich eine beziehung suchen auch schon längst in einer beziehung.
und die meisten männer in dem alter, müssen wohl noch über ihre ex hinwegkommen.
 
Würden wir unsere Partner nach objektiven, nachvollziehbaren und vor allem uns allen bewussten und ersichtlichen Faktoren wählen, dann wäre ein solcher Prozess wohl eher noch "schmerzhafter", als er es ohnehin schon ist. Charakter und finanzieller Status sind sicher nicht nur entscheidend. Schlussendlich spielen gentechnische Kompatibilität, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Gesundheit, geistiges und körperliches Potential und eine positiv beurteilte Überlebensfähigkeit eine sicher nicht ganz unwichtige Rolle. Wer warum wie viel wovon in ein Paket schnürt und entsprechend nach Mrs. und Mr. Right sucht, bleibt doch oft gerade vor uns selbst am meisten verborgen. Und dann kommt noch die eigene "Denke" hinzu, das eigene Wiederholen "gewohnter" Strukturen, das Aufarbeiten eigener Verletzungen am Gegenüber, und, und, und. Ja, Dating-Apps erhöhen wohl die "Umschlagshäufigkeit" etwas, denn die "Verfügbarkeit" potentieller Partner scheint durch sie enorm gesteigert, aber andererseits sind die meisten Menschen damit nur noch mehr überfordert, gerade angesichts der so oft unbewusst ablaufenden Entscheidungsprozesse und Faktoren. Eine der Gründe für die weltweite Verbreitung des Menschen ist seine Anpassungsfähigkeit. Wie war dieser Satz aus der Serie "Raumschiff Orion": "Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen schon Wirklichkeit sein." Das kann sehr wohl negativ, als auch positiv angesehen werden. Wenn mein "Partnerschafts-Auswahl-Findungs-Beuteschema" selbstzerstörerisch, realitätsfern und wenig lebensfähig ist, dann hilft vielleicht wirklich nur die Erfahrung und die Wiederholung, daran etwas zu ändern. Wenn meine Selbsteinschätzung so völlig "daneben" ist, dass jeder gut gemeinte Rat scheitert, dann bleibt doch nur die Konfrontation mit der Wirklichkeit, um dazu zu lernen und mich zu entwickeln. Also anstatt äußere Umstände zu beklagen, wäre es da nicht sinnvoller, sich den eigenen Standpunkt und die eigenen Möglichkeiten bewusster zu machen, damit man diese variieren und optimieren kann? Was nützen die eigenen Bemühungen, wenn mir die nächsten 10 Jahre keine potentielle Partnerin "vor die Flinte läuft", weil ich meine Wege nicht verändere? Ist es nicht immer und immer wieder entscheidend, WAS ich aus einer Situation mache, anstatt mich zu beschweren, WIE die Situation mir gerade erscheint? Es ist wichtig und richtig darüber zu sprechen, was uns bedrückt und uns schwer fällt. Das ist kein "Jammern". Aber es kann zu einem "Jammern" werden, wenn ich den eigenen Anteil an den Umständen zu sehr auf andere "abwälze" und die eigene Verantwortung zu sehr von mir schiebe. Ja, zuerst muss eine Situation richtig und umfassend beurteilt werden können, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber ohne eigene Visionen, ohne Hoffnungen und ohne Willensstärke wächst auf dem besten Acker nur, was der Wind herbei und wieder weg weht. Dating-Apps sind nur der Wind. Für den fruchtbaren Boden bin ich zu einem großen Teil verantwortlich. Manchmal vergesse ich das "Pflügen und Bewässern", stelle mich dämlich an, jage Hirngespinsten und Irrtümern hinterher oder suche mir einfach nur das falsche Stück "Land" für meine Bemühungen aus. Wessen Verantwortung ist das? Ich muss jeden Tag dazu lernen und etwas Glück schadet auch nicht.
Bei allen richtigen (und wichtigen) Punkten hier muß aber doch angefügt werden dürfen, daß die Ansprüche proportional zum Lebensalter steigen, auch die eigenen. Ein junger Mensch denkt da nicht so sehr in Details. Dort geht es vorrangig um sexuelle Anziehung. Je älter jmd wird, umso mehr gewinnen weitere Kriterien an Gewicht, deren Aufzählung nur langweilen würde, und umso schwerer wird es demzufolge, ein passendes Pendant zu finden. -- Über Sinn und Unsinn einer dauerhaften Beziehung (bis daß der Tod...) schrieb ich schon. Und da glaube ich, daß die "Fesseln" doch sehr gelockert wurden. Schaut man sich alte, wirklich alte Filme an, so bemerkt man dort einen doch sehr deutlich abweichenden Umgang der Geschlechter miteinander im Vergleich zur Gegenwart. In "Heimatfilmen" wurden auch ("realitätsnah") Streit und Tränen gezeigt. Zumindest kann ich mich aber an keine Geschichte erinnern, in der sich das Paar getrennt hätte (viele habe ich zugegeben nicht gesehen). Schon richtig, da wurde auch mal mit Scheidung gedroht. Am Ende hatten sich aber doch alle wieder lieb. Ja: Film - ich weiß. Aber unabhängig von den "erfundenen" Geschichten dort spiegeln sie doch ein - wenn auch unvollständiges - Abbild der damaligen Realität und des damaligen Zeitgeistes und der kulturellen Haltung wider. An einige dieser Tugenden dürfte man sich beruhigt zurück erinnern. -- Und wer ständig mit seinem smartphone hantiert, muß deswegen noch keinen Partner suchen. Vor allem Frauen galten schon immer als sehr mitteilungsbedürftig. Das smartphone bildet da nur ein Ventil für ihre Kommunikationsfreudigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviele Menschen im heutigen Zeitgeist leben denn ein Leben und eine Beziehung wie in Rosamunde Pilcher Filmen? Wieviele leben in einer Beziehung mit Christian Grey oder Anstastia Steel? Wieviele sind Freundin von Jim Gordon oder Freund von Lee Thompkins?

Serien und Filme zeigen, was der Mainstream als Ideal wünscht, nie das, was tatsächlich ist. Wäre es so, bräuchten Menschen es sich nicht wünschen.

Der Heimatfilm sollte vor allem eines zeigen: Frieden.

Ich habe mal etwas darüber gelesen, dass durchschnittlich die in der Umfrage zu dem Artikel befragten Männer sind Sex mit 8/10 vorgeschlagenen Frauen vorstellen konntern, während die Frauen sich Sex mit 1-2 von den vorgeschlagenen Männern vorstellen konnten.

Das sagt eventuell etwas über die Suchkretierien aus und auch darüber, warum es für Männer immer schwieriger sein wird, als für Frauen, jemanden zu finden. Schwieriger ja, aber nicht unmöglich.

Deshalb hat es, wie ich finde auch Sinn, es geduldig weiter zu versuchen, ohne sich dabei verrückt zu machen.
Da bin ich nämlich ausnahmsweise mal ganz beim Johnny: Lieber gar keinen Partner, als einen der nicht passt. Allein bleiben ist immer eine gute Option.
 
Das sie selektieren können, die Zuchtauswahl treffen ist seit Mann Frauen nicht mehr einfach so vergewaltigen darf so.
Got the pussy, make the rules.
Das dem Patriarchat solch ein Umschwung nicht passt, ist kein Wunder, aber so ist es nun einmal.

Unmöglich ist es nicht Johnny. Männer sollten nur mal begreifen, dass die Zeiten sich geändert haben und es nicht mehr reicht zu existieren und im richtigen Moment die Hose runterzulassen und seinen Penis herzuzeigen. "Schau her, ich Gottes Geschenk an die Frauen, ich lebe, schlaf' mit mir und werde meine Freundin, tust du es nicht, bringe ich es dir eben mit diesem Penis bei!"- funktioniert 2018 nicht mehr.

Gottseidank.
 
Weil man eine Frau finden kann, wenn man es richtig anstellt, auch dann, wenn man nicht gut aussieht und nicht reich ist.

Ich könnte dir da jetzt Bücher drüber erzählen und auch die ein oder andere Taktik verraten, aber ich bezweifle, dass du das ernsthaft lesen willst und darüber hinausn weiss ich nicht, ob solches Wissen über Beziehungsanbandlung bei einem verbitterten Menschen, so wie ich dich leider einschätze sorry, in guten Händen ist, oder obs am Ende nicht nur benutzt wird, um Frauen zu verletzen, es ihnen heimzuzahlen.
 
Ich nicht nein, mir ist sowas aber auch nie schwer gefallen egal ob mit Männlein oder Weiblein und ich bin daher nie verbittert gewesen.

Außerdem habe ich, auch wenn ich schon von Männern enttäuscht war und manche Eigenschaft an vielen Männenr immer wieder erkenne beschlossen, nicht jeden Mann kacke zu finden. 😉

Davon mal ab ist das glaube ich auch das Problem, was sich nicht lösen lässt, indem zB ich dir erkläre, wie man es besser macht. Man muss es nämlich machen und Menschen merken, ob jemand etwas ganz natürlich aus sich heraus tut, oder ob das nicht vom eigenen Antrieb kommt und den halte ich für entscheidend.

Der Eroberer erobert, und muss dazu nicht erst aufgefordert werden.

Keine Frau fühlt sich gut mit einem von Grund auf unsicheren Mann (umgekehrt ist es ja nicht anders). Solche Unsicherheit ist nämlich gefährlich und schlägt gerne mal in Aggression um.

Unsichere Männer sehen nicht danach aus, als ob man eine glückliche Partnerschaft mit ihnen führen kann, sondern nach Unterdrückung, Aggression und Gefühlskälte. Einer bei dem man sich von anfang an nicht gut und sicher aufgehoben fühlt, wirds Schlafzimmer wohl nie betreten würden. Kommt wahrscheinlich nicht mal über die Schwelle.

Das sind jetzt alles nur MEINE Einschätzungen dazu.

Kleine Männer genau das Selbe oft. Wobei ich neulich wieder einen kleinen Mann gesehen habe, den ich genommen hätte, wenn ich noch suchen würde aber viele kleine Männer machen sich kleiner als sie sind und derjenige, der die meißten probleme mit ihrer Körpergröße hat, sind sie selber.

Dadurch wirken sie dann auf mich unangenehm bemüht, unecht, aufgesetzt, immer so ein Stück over the top. Ich merke dann, dass derjenige mit seiner Körpergrösse selber nicht klar komtm undmich da wahrscvheinlich ins eine Egoprobleme auch noch hineinziehen wird.

Ich habe eine Bekannte bei der Arbeit mit kleinem Mann und die darf keine hohen Schuhe tragen und keine Hochsteckfrisuren machen. Hätten die keine Kinder, wäre sie sicher lange weg. Na herzlichen Dank, mit dem Kerl hätte ich Spaß- nicht!
 
Ich widerspreche jetzt einigen Kommentaren wegen Alter. Ich bin 57 und ich habe Altersgenossen, die auch nicht ohne ihre Handys, ipads,... leben können. Und ich gebe dir recht. Dies ist im realen Leben aber auch so. Mein Expartner hat immer gesagt „du schmückst mich mein Amore“. Als es mir dann aber schlecht ging, arbeitslos, etc. hat er mich sitzen lassen. Er war auch 57. Sowas passiert in jedem Alter und Oberflächlichkeit hat in jedem Alter Einzug genommen. Du hast Recht, irgenwann verliert man den Glauben, dass Charakter Herz zählt und man verschliesst sich. Ist ganz natürlich. Und der/die Nächste, der/die diese Mauer einreissen kann, ist dann der/die Richtig, denn der/die Richtige kann diese Mauer einreissen! Die Schuld liegt nicht an dir, wenn du dich verschliesst, sondern deine erlebten Umstände.
 

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