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Taschenkontrolle im Discounter zulässig?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Portion Control

Urgestein
https://www.msn.com/de-de/nachricht...gs-um-etwas-bittet/ar-AAxpdDk?ocid=spartanntp

Ich war irgendwann mit meinem tollen Tasmanian Tiger Raid Pack 40L unterwegs und wollte noch was zum kochen kaufen gehen. Ich weiss aber das die Schüler alle morgens beim REWE ihre Taschen in den Eingangsbereich klatschen und danach wieder aufziehen. Jetzt war ich echt am überlegen was ich machten soll. Teurer Rucksack der vielleicht geklaut wird oder Ärger im Laden weil sie ja nicht wissen ob ich was reingepackt habe.

Ich bin dann einkaufen und hatte nur das Deckelfach vom Rucksack geöffnet, der Rucksack war so voll, ich hätte ihn ja komplett leeren müssen damit man wirklich feststellen kann das ich nichts unbezahltes eingepackt habe. Seither kaufe ich meinen Kram unter der Woche wenn ich weiss das ich am Wochenende auf Tour bin.

Interessant war für mich deshalb dieser Artikel jetzt.

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Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe fast immer mit Rucksack einkaufen, schon deswegen, weil man ja eigentlich keine Tüten mehr benutzen soll. Man kann ja schlecht einerseits fordern, dass die Kunden ihre eigenen Taschen mitbringen, um diese dann wegen Verdachts auf Diebstahl durchsuchen zu lassen.

Bisher bin ich aber zum Glück noch nie aufgefordert worden, den Inhalt vorzuzeigen...
 
Passiert mir in Nürnberg häufig, da ich so gut wie immer Rucksack und manchmal auch größere Tüten dabeihabe. Allerdings sind Pfandspinde in Supermärkten, wo man sein Zeug vorübergehend parken kann, die große Ausnahme, und wenn man Einkäufe in Serie macht, um nicht x-mal laufen zu müssen, dann hat man halt mehr Zeug dabei. Die Verkäufer kennen allerdings "ihre" Markenprodukte und merken meist sofort, daß der Tascheninhalt von woanders stammt, es ist aber trotzdem ratsam sich bei jedem Einkauf den Bon geben zu lassen, zwecks Bestätigung daß nix geklaut ist. Wer ehrlich ist hat ja nix zu verbergen, oder?
 
Ich habe meine Taschen nahezu immer dabei, zum Teil nutze ich sie sogar, um meine Waren zur Kasse zu transportieren und zeige sie dann auch z.T. unaufgefordert vor, damit die Kassiererin sehen kann, dass ich alles aufs Band gelegt habe.

Ich finde, das sind so Aufreger, die völlig unnötig sind. Es kann ja auch jederzeit sein, dass etwas beobachtet wird, was fälschlicherweise als Diebstahl eingestuft wird. Lieber zeige ich, dass ich nichts in den Taschen habe, als dass ich dann da ewig auf die Polizei warte.

Klar geht es keinen was an, was in meinen Taschen ist, aber so eine Welle muss man nun auch wieder nicht darum machen. Es wird reingeguckt und sofort wieder vergessen.
 
Nie in den Letzen Jahren sprach mich jemand an.

Wenn dann nur in Begleitung junger Damen und Herren.

Mein Rucksack ist heilig. Sollte jemand unbedingt schauen wollen dann zeige ich ihn auch nur so das ein Blick hinein zwar möglich ist, jedoch aushändigen würde ich ihn nicht.
 
Klar geht es keinen was an, was in meinen Taschen ist, aber so eine Welle muss man nun auch wieder nicht darum machen. Es wird reingeguckt und sofort wieder vergessen.

Naja, mein Rucksack ist halt oft mit anderen Dingen gefüllt, je nachdem, was ich sonst so gemacht habe. Wenn jemand genau wissen will, ob nicht eine unbezahlte Tube Senf drin ist, muss er dann aber alles inspizieren und nicht nur oberflächlich reinschauen.

Definitiv wichtig scheint mir zu sein, sich die Kassenbons geben zu lassen. Denn manchmal kaufe ich nacheinander in verschiedenen Geschäften ein, sodass sich bereits Ware von anderen Läden drin befindet. Dann muss das Zeug mit den zugehörigen Kassenzetteln abgeglichen werden, wenn man es genau nimmt...

Wenn ein Laden grundsätzlich Wert drauf legt, dann sollte er meiner Ansicht nach wenigstens ausreichend Schließfächer für die mitgebrachten Taschen zur Verfügung stellen. Dann sperre ich sie halt vor dem Einkauf ein (und muss dann nach dem Einkauf erst einmal den Rucksack abholen, bevor ich die Waren vom Ende des Kassenbandes einsammeln kann).
 
Worauf ich aber mal absolut grätig reagiert habe, war bei Neueröffnung eines Supermarkts, die Mitarbeiter besonders auf Zack und schnauzten mich an, weil mit großer Tasche unterwegs, warum ich die nicht im Auto gelassen hätte, und ich retour: "Welches Auto???" Als ob die ganz selbstverständlich davon ausgingen, daß jeder mit dem Auto vorfährt. :mad:
 
die Verkäufer dürfen darum bitten, mitgebrachte Taschen vorzuzeigen, durchsuchen dürfen sie sie allerdings nicht, dies ist der Polizei vorbehalten

Mir ist es auch einmal passiert, dass ich verdächtigt wurde etwas gestohlen zu haben und der Ladendetektiv wollte unbedingt, dass ich ein Schuldanerkenntnis unterschreibe. Ich habe gebeten, die Polizei zu rufen, dies wurde jedoch verweigert und ich wurde unter Druck gesetzt, zu unterschreiben was ich natürlich verweigert habe. Selbst die Verkäuferin in diesem Laden hat damals versucht mir beizustehen. Der Ladendetektiv hat allerdings auf die Verkäuferin fürchterlichen Druck ausgeübt und ihr damit gedroht, dass sie die nächste wäre und ob sie ihren Job behalten will.

Es war einfach eine fürchterliche Situation und irgendwann durfte ich ohne Unterschrift gehen. Anschließend habe ich mich schriftlich bei der Zentrale dieses Unternehmens beschwert. Zurück kam eine Wischiwaschiantwort, es täte ihnen leid und man sei nicht für das Verhalten des Ladendetektivs verantwortlich, da dieser über ein Fremdunternehmen beauftragt wurde. Zusätzlich gab es einen Einkaufgutschein für 10 DM. Den Gutschein habe ich nie eingelöst und nie wieder ein Geschäft dieser Drogeriekette betreten - seit mittlerweile fast 20 Jahren.

Ich habe daraus gelernt:

1. mein Aussehen muss irgendwie unehrlich, kriminell, verbrecherisch sein
2. es ist besser, keine Läden zu betreten in denen nur eine Verkäuferin ist - da gibt es dann keine Zeugen falls so etwas noch einmal passiert und man dann nicht aus der Situation rauskommt
3. möglichst selten einzukaufen, um das Risiko noch einmal so etwas zu erleben, gering zu halten - seit dem Vorfall bestelle ich fast alles über das Inet und kann so vermeiden, allzuoft Geschäfte betreten zu müssen
 
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Ich habe daraus gelernt:

1. mein Aussehen muss irgendwie unehrlich, kriminell, verbrecherisch sein
2. es ist besser, keine Läden zu betreten in denen nur eine Verkäuferin ist - da gibt es dann keine Zeugen falls so etwas noch einmal passiert und man dann nicht aus der Situation rauskommt
3. möglichst selten einzukaufen, um das Risiko noch einmal so etwas zu erleben, gering zu halten - seit dem Vorfall bestelle ich fast alles über das Inet und kann so vermeiden, allzuoft Geschäfte betreten zu müssen

Findest Du nicht, dass Du so einer hässlichen Begebenheit vor 20 Jahren zu viel Bedeutung beimisst?

Idioten gibt es überall, man ist nicht davor gefeit, auf sie zu treffen. Aber sowas ist doch nun gewiss keine Alltäglichkeit. Ich würde mir von sowas nicht mein Leben bestimmen lassen wollen.
 
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