Was würde denn passieren wenn sie dir nicht mehr einfallen und schreib sie doch auf und deponiere sie an einen geheimen Ort.
Wenn mir der Seed nicht mehr einfällt, dann ist gewissermaßen alles weg. Es sei denn, ich könnte mich zumindest noch an das (in meinem Falle) 9-stellige numerische Passwort meines Trezors erinnern.
Das Problem könnte aber sein, dass mein Trezor mal defekt ist, mir gestohlen wird, oder die Bude abbrennt.
Insofern ist der Seed sicherer. Mit dem könnte ich überall auf der Welt und mittels eines neuen Trezors mein Wallet/"Konto", auf welches nur ich Zugriff habe, wiederherstellen.
Gelangt dieser Seed irgendwann mal in die Hände einer anderen Person, hat diese vollen Zugriff auf mein Wallet/"Konto". Das ist im Zweifel genauso schlimm, wie wenn ich den Seed vergesse bzw. verliere.
Es stellt sich dann natürlich die Frage: Wie bewahrt man einen Seed, der aus 24 Wörtern besteht, am Besten auf?
Auf mein Gehirn würde ich mich dabei nicht verlassen.
Manche vertrauen auf Gravuren in Stahlplatten, die auch einen Brand überstehen. Andere deponieren ihren Seed in einem Schließfach.
Generell wird Redundanz empfohlen, also seinen Seed/Seeds, Private Key/Private Keys, etc., an mindestens zwei oder drei verschiedenen Orten aufzubewahren.
Mir selbst ist das alles etwas zu kompliziert. Insofern mache ich selbst etwas, wovon oft abgeraten wird. Ich selbst habe die relevanten Daten alle auf verschiedenen Geräten (inkl. Smartphone sowie Laptop) und auf Google Drive abgespeichert. Allerdings, und das scheint mir ausreichend sicher zu sein, jeweils in einer verschlüsselten KeePass-Datenbank, welche wiederum mit einem 15-stelligen Passwort gesichert ist. Und die Datenbanken, welche auch alle meine anderen Passwörter beinhalten, synchronisiere ich regelmäßig.
Na ja, so sieht mein persönliches Fort Knox aus. Geht sicherlich besser, aber ich denke, es ist ausreichend.