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Nachbarin wirft Lebensmittel auf unsere Terrasse

Ihr könntet ja wegen den Katzen ein Kompromiss schließen, dass unten eine Schüssel voll Futter steht und Wasser.

Vielleicht könnt ihr es auch so vereinbaren, dass das für die Katzen dann alles in der Schüssel landet, sofern es überhaupt noch genießbar ist. Die Schüssel muss ja nicht direkt vor einem eurer Fenster stehen, falls sie doch mal was rein tun würde, was nicht rein soll.

Man sollte keine frei laufenden Katzen füttern..auch kommt nicht nur eine Katze,sondern mehrere,..und die laufen jeden Tag ihre Runde und warten sogar..
Das heißt, Sie hätte dann eine ganze Katzen Schar,abgesehen von Hunde/Ratten und andere Kleintiere die es an lockt..^^
 
Das erinnert mich stark an unsere Wohnsituation hier und das extreme Leben in einem Ghetto....

Ich weiß nicht, welcher Nationaltität die Dame ist, von der du, TE, schreibst.
Hier sind es vor allem Russlanddeutsche, die ebenfalls in Massen Lbm aus dem Fenster werfen - ich habe schon halbe Fische, Kohlköpfe und diverse andere Nahrungsmittel auf dem Hof gefunden..... 🙄
Irgendwann hat mir mal jemand erklärt hier, dass dies in der Heimat dieser Menschen so üblich sei - warum auch immer.

Trotz ausdrücklichen Verbots der Wohnungsbaugesellschaft gelingt es hier nicht, das Problem einzudämmen - und ich fürchte, du wirst dich irgendwie auch damit abfinden müssen. Klaro kannst du die Polizei rufen, aber wirklich bringen wirds wohl kaum etwas.
Schön ist was anders, sicherlich - aber versuche, darüber zu schmunzeln. Ich muss zusätzlich drauf achten, dass mein Hund nichts von dem ganzen Mist frißt, das erschwerts ein bisschen.

Starke Nerven wünsche ich dir!
 
Puuh.... das kenne ich leider auch. Der Betroffene, mein Nachbar, hat x Versuche gemacht freundlich zu erklären und geduldig, dass das so nicht geht und auch warum. Nichts, keine Einsicht. Die Tiere (Katzen, Vögel usw) sind wichtiger. Punkt.
Das Problem wurde größer, es waren die Wildschweine, welche die Dame mit ihre gut gemeinten Fütterung, angefüttert hatte. Sie fand das iwie schön und lustig anzusehen. Natürlich nur von oben. lol
Letztlich wurde und musste das Ordungsamt eingeschaltet werden.

Wenn hier keine Einsicht kommt, wäre für mich das Gesundheitsamt die nächste Wahl. Mit Fotos dokumentiert.
 
Man sollte keine frei laufenden Katzen füttern..auch kommt nicht nur eine Katze,sondern mehrere,..und die laufen jeden Tag ihre Runde und warten sogar..
Das heißt, Sie hätte dann eine ganze Katzen Schar,abgesehen von Hunde/Ratten und andere Kleintiere die es an lockt..^^
Natürlich kommen dann Katzen, klar.
Wir stellen für unsere Miezen auch das Futter raus, seit knapp 10 Jahren.
Das einzige was sich geändert hat:
- wir haben einem alten Kater das Leben gerettet und nach einigen Jahren einen richtigen Schmusetiger, der tatsächlich vor unserer Haustüre wartet, weil er von uns Spezialfutter bekommt (kann kein normales Futter fressen), teils mit Medikamenten versetzt, das gibts erst wenn er da ist
- 3 Katzen, die ab und an mal vorbei kommen und dann wieder gehen
- 1 Hund, der alle paar Wochen mal wieder da war, weil er ausgebüxt ist, unser geliebter Captain Morgan
- 2 Igel, die sich so sehr um das Futter gestritten haben, dass man sie auch mal aus der Nähe beobachten konnte
Kein Ungeziefer, keine Ratten.
Das würde ich sehr wohl in Kauf nehmen, wenn ich es nicht eh schon machen würde, wenn ich so den nachbarlichen Frieden fördern könnte und die Insekten aus meinem Haus los wäre.
Edit: Logischerweise nur, wenn keine Wildschweine in der Nähe sind. In einem Haus in der Nähe vom Waldrand ist das natürlich keine tolle Idee 😀
 
Hallo nochmal, also dass die gute Frau dement ist bezweifle ich eigentlich. Sie ist hier bei uns im Ort relativ bekannt, weil sie gern alles und jeden anzeigt (Falschparker etc etc) - nur was sie da mit unserer Terrasse macht findet sie wiederum voll okay. Ich will gar nicht wissen, wie es wäre, wenn wir über ihr wohnen und ständig Essen runterwerfen würden.

Es gibt sogar diverse Berichte über sie in unserer örtlichen Zeitung, weil sie ständig Leserbriefe schreibt und in diesen über alles und jeden schimpft. Sie nennt sich selbst die "Ordnungspolizei aus XY (Mein Heimatort)" und hat es damit tatsächlich schon mehrfach in die Zeitung geschafft.
 
Hallo nochmal, also dass die gute Frau dement ist bezweifle ich eigentlich. Sie ist hier bei uns im Ort relativ bekannt, weil sie gern alles und jeden anzeigt (Falschparker etc etc) - nur was sie da mit unserer Terrasse macht findet sie wiederum voll okay. Ich will gar nicht wissen, wie es wäre, wenn wir über ihr wohnen und ständig Essen runterwerfen würden.

Es gibt sogar diverse Berichte über sie in unserer örtlichen Zeitung, weil sie ständig Leserbriefe schreibt und in diesen über alles und jeden schimpft. Sie nennt sich selbst die "Ordnungspolizei aus XY (Mein Heimatort)" und hat es damit tatsächlich schon mehrfach in die Zeitung geschafft.
Dann scheint es pure Bosheit zu sein.

Ich würde zur Not mal einen Anwalt einen bösen Brief an die Dame verfassen lassen. Vielleicht hilft das ja.

Man könnte ja auch mal das Ordnungsamt hinzuziehen und dort nachfragen, was man tun kann.
 
Demente haben doch auch ein Leben vor ihrer Demenz.😕

Wieso soll sie nicht dement werden, wenn sie mal die Ordnungspolizei war?

Habt ihr die Dame auch schon gekannt, aus der Zeitung?
 
So wie ich das verstanden habe ist die Dame immer noch aktiv unterwegs - zwar gegen alle und jeden.

Und nur weil jemand andere ärgert und unsinnige Dinge tut ist er nicht zwangsläufig dement.
 
Das klingt nach einem psychisch angeschlagenen, aber sehr schwierigen Menschen.

Sicher wäre es eine Möglichkeit auf Unterlassung zu klagen oder sich um sie zu kümmern und ihr eine Alternative für ihr Verhalten anzubieten.

Ich fände beides nicht so toll. Ich halte zwar sehr viel von guter Nachbarschaft und sich umeinander kümmern, aber zu viel Nähe zu sehr anstrengenden und rechthaberischen Menschen fände ich auch unangenehm.

Zunächst würde ich täglich, vielleicht auch mehrmals täglich die Terrasse kontrollieren und Essensreste entfernen, damit da gar nicht erst etwas vor sich hingammelt, stinkt und Ungeziefer anlockt. Du schreibst ja selbst, was nicht gefressen wird vergammelt und stinkt. Das tut es aber nur, wenn man es längere Zeit liegen läßt.

Vorher den Fund bitte immer per handy mit Datum und Uhrzeit dokumentieren.

Dann würde ich ein Schiedsverfahren beim örtlichen Schiedsamt einleiten. Die Schiedsperson versucht einen Vergleich zwischen den streitende Parteien zu erzielen. Dieser könnte z.b. so aussehen, daß x sich verpflichtet kein Essen auf die Terrasse zu werfen und y zustimmt, daß ein Vogelhäuschen aufgestellt wird.

Der Vorteil des Schiedsverfahrens ist, daß es kostengünstig, wohnortnah und zeitnah durchführbar ist. Gleichzeitig hat der Vergleich Rechtsverbindlichkeit wie ein Gerichtsurteil.

Die Adresse des Schiedsamtes erfährst du beim Amtsgericht oder der Stadtverwaltung.

Außerdem würde ich das Thema auf der nächsten Eigentümerversammlung thematisieren. Dazu mußt du nur die Hausverwaltung anschreiben und bitten, die Thematik Tierfütterung auf die nächste Tagesordnung zu setzen. Wenn die Eigentümergemeinschaft sich dafür ausspricht, auf dem Gemeinschaftsbereich Eures Grundstück keine Futterstellen für Wildtiere und fremde Haustiere anzulegen, so ist das verpflichtend. Bei der Gelegenheit kannst Du dann auch das Verhalten der Nachbarin möglichst sachlich und neutral ansprechen und in der Niederschrift über die Versammlung protokollieren lassen, daß die Gemeinschaft nicht duldet, daß Lebensmittel aus den Wohnungen geworfen werden.

Vielleicht hast du Glück und es genügt, daß eure Nachbar in eine entsprechende Notiz im Protokoll vorfindet, wenn ihr die Einhaltung von Regeln wichtig ist.

Ansonsten ist es natürlich Sache der Hausverwaltung, Schaden durch Ungeziefer am Gemeinschaftseigentum zu verhindern und dementsprechend gegen einzelne Eigentümer vorzugehen. Ein schriftlicher Hinweis von Dir, daß z.b.Rattenplage auf dem Grundstück droht, weil wiederholt Essensreste aus einer Wohnung geworfen werden, müßte reichen, damit die Hausverwaltung die prüft und alle Eigentümer anschreibt und auffordert, ein solches Verhalten zu unterlassen.

Sollte Eure Hausverwaltung wiederholt und länger andauernd nicht ansprechbar sein, würde ich darüber hinaus prüfen, wie lange deren Bestellung noch läuft, welche Verpflichtungen sich aus dem Hausverwaltervertrag ergeben, ob eine Kürzung des Verwalterentgeltes möglich ist und ob eine vorzeitige Kündigung und Bestellung einer anderen Hausverwaltung möglich und sinnvoll ist. Das müßte dann auch als Tagrsordnungspunkt auf der nächsten Eigentümerversammlung beantragt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir hatten in einer Einfamilienhaussiedlung mal das Problem, dass unsere ach so auf Ansehen bedachten Nachbarn von gegenüber immer ihre Hunde auf unser Grundstück haben scheißen lassen. Tor auf, Hunde über die Straße und ab in die Einfahrt oder den Vorgarten mit dem Zeug. Meine Mutter hat es mehrfach angesprochen, hat mit dem Vermieter geredet, der es mehrfach angesprochen hat, es hat nichts gebracht.
Irgendwann hat sie dann mal die Hundescheisse in Plastikbeutel gepackt und denen vor's Tor gelegt. Das hat sie zwei Mal gemacht, und die Hunde haben NIE wieder auf unser Grundstück gekackt.

Wenn du also mal alle freundlichen Optionen ausgeschöpft hast: Pack den Müll jeden Abend in Beutel und stell sie ihr vor die Tür. Je nachdem, welche Müllsatzung ihr habt, eventuell mit einem netten Zettel, dass ihr nicht bereit seid, ihre Müllentsorgung zu zahlen 😉 (In manchen Gemeinden wird ja nach Gewicht abgerechnet.)#

PS: Solche Maßnahmen empfehle ich tatsächlich erst für dann, wenn alle andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind und nichts gebracht haben. Man sollte es immer erst auf höflichem Weg versuchen, gucken, ob sich irgendwelche Kompromisse finden lassen, damit die Nachbarschaft nicht zerstört wird. Aber wenn sich nichts ändert, wäre für mich eine Terrasse mit gammelndem Müll nicht hinnehmbar, Höflichkeit hin, gute Nachbarschaft her.
 

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