cassiopeya
Mitglied
Ich finde das Thema schon ziemlich spannend.
Im Studium hat uns in einem wissenschaftlichen Seminar zum Thema Prostitution mal eine Prostituierte besucht und über ihr Leben und ihre Arbeit erzählt. Das war höchst interessant und aufschlussreich für mich.
Sie hat erzählt, dass sie und auch ein Großteil ihrer Kolleginnen früher einmal sexuelle Gewalt erfahren haben, vor ihrem Beruf, und dass es eine große Dunkelziffer gibt.
Sie selbst war sehr aufgeklärt und studierte nebenbei Psychologie und beschäftigte sich enorm mit dem Trauma, den ihr widerfahren ist, meinte aber auch dass sie in ihrem Umfeld die einzige sei die sich so sehr mit diesem Thema und mit sich selbst beschäftigt.
Ich empfand für sie eine Mischung aus Bewunderung (weil sie ihr Leben seit der Jugend selbst organisierte, sich durchschlagen musste und sich so reflektiert ist) aber auch Mitleid (weil ihre Seele einen Schaden erlitten hatte, der sich nur schwer aufarbeiten lässt).
Bzgl. ihres Jobs meinte sie, dass sie am liebsten die dominanten Rollen spielt und Spiele mag, bei denen sie den Mann erniedrigt - weil ihr das ein Gefühl von Macht gab, welches sie früher durch sexuelle Gewalt verloren hatte und so immer wieder aufzuarbeiten versucht (bewusst oder unbewusst).
Im Studium hat uns in einem wissenschaftlichen Seminar zum Thema Prostitution mal eine Prostituierte besucht und über ihr Leben und ihre Arbeit erzählt. Das war höchst interessant und aufschlussreich für mich.
Sie hat erzählt, dass sie und auch ein Großteil ihrer Kolleginnen früher einmal sexuelle Gewalt erfahren haben, vor ihrem Beruf, und dass es eine große Dunkelziffer gibt.
Sie selbst war sehr aufgeklärt und studierte nebenbei Psychologie und beschäftigte sich enorm mit dem Trauma, den ihr widerfahren ist, meinte aber auch dass sie in ihrem Umfeld die einzige sei die sich so sehr mit diesem Thema und mit sich selbst beschäftigt.
Ich empfand für sie eine Mischung aus Bewunderung (weil sie ihr Leben seit der Jugend selbst organisierte, sich durchschlagen musste und sich so reflektiert ist) aber auch Mitleid (weil ihre Seele einen Schaden erlitten hatte, der sich nur schwer aufarbeiten lässt).
Bzgl. ihres Jobs meinte sie, dass sie am liebsten die dominanten Rollen spielt und Spiele mag, bei denen sie den Mann erniedrigt - weil ihr das ein Gefühl von Macht gab, welches sie früher durch sexuelle Gewalt verloren hatte und so immer wieder aufzuarbeiten versucht (bewusst oder unbewusst).