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Es geht nicht mehr - Vater

Ich antworte dadrauf nacher.

Danke für die Antwort. Wenn ich Freunde hätte - würde ich dennen davon nichts erzählen. Da würde ich mich lieber mit anderen Themen (gemeinsame Interessen) unterhalten.
Am Montag war sein Geb.
Er war viel am jammern bezüglich meiner geplanten Reise. "Wären wir doch gefahren" und äußerte es so, das ich die Schuld hätte, das wir nicht gefahren sind.

Um halb 10 wollten wir uns (5min zufuss von ihm entfernt) treffen. Ich war um 9 da und rief ihn an, das er runter kommen kann. Er kam nicht - es war schon halb 10.
Ich rief an Leitung besetzt. Gut dachte ich mir er hat Geb. und so ist es nunmal, das Leute anrufen. Um ca. halb 11 stand er dann vor mir. Erzählte das ein Arbeitskollege angerufen hätte.
Allerdings auch wenn ich vieles neutral betrachte, hätte er auch mal daran denken können, das ich warte und das wir weg wollten. Anstatt sich immer mit den Leuten fest zuquatschen.

Wir fuhren dann mit dem Bus.
Er erzählte mir von früher. Das er damals dort zur Disco ging, das es dort Imbissbuden gab, das es dort Metzger gab. Alles das übliche. Hörte da nur nickend zu. Da es mich nicht interessiert hat.

Als wir dann in unserem Ziel da waren. Bemerkte er als erstes das in einem Gebäude ein Fleischgeschäft/Pol. Felikatessen draußen / geschloßen war. Das beschäftigtr ihn den ganzen Tag im Park. Das er sogar Passanten ansprach und diese fragte..

Im Park selbst, ging es. Wir hatten uns eine Aausstellung angesehen und ich habe flexibel wenig gefilmt. (ca 10sek pro clip Ohne Stativ)
Dann kam ein Kommentar (er redet gerne blödes Zeug / was meine Mutter schon störte) als ich einen bach filmte. Er sagte gleich kommt Kim Jung Un und schmeißt sich da rein. Ich sagte nur, ohne Böse zusein, das er manchmal komisch redet.
Sofort war er beleidigt und bockig, verschwand, sagte nur das er angepisst sei und lief 30min allein durch den Park rum. Also vor mir weg... wie ein kleines Kind.
Das war für mich persönlich schon so ein Grund "wünsch Dir noch nen schönen Tag" aber da ich neutral bin, bin ich ihm hinterher gegangen.
Dann beruhigte sich alles wieder bei ihm... und wir gingen weiter.
Er sah dann leider ein Geschäft wo Fleisch verkauft wird und hielt sich da fast 2std drin auf. Kaufte sich 20Mettwürstchen und einen teuren Schinken - und ich merkte da so richtig, das er ohne zu überlegen kauft und es eine sucht ohne Halt ist. (Und später wieder Geld Gejammere) Natürlich redete er da wieder komisches Zeug. Indem er zum einen von Merkel und seiner Rente sprach (aber wer soviel Fleisch kauft - selbst schuld) , dann war er nur mit der armen Frau am flirten... obwohl sie vergeben war. Und eine Peinlichkeit ging in die nächste. Vorallem merkte er mal wieder nicht das er sich festquatschte.
Als wir draußen waren kam das Kommentar "Was wie eine süße Puppi"
Er persönlich hält sich ja mit seinen über 140kg als den schönsten Mann auf der Erde.
Dann begneten ihn wieder ein paar Frauen.
Gleiches Spiel.

Dann sind wir raus gegangen und sind essen gegangen. Erst dort ging es dann los, indem er mich wieder kritisierte. Als ich mir einen Salat holte - was zum essen dabei war. Wieso ich sowas ungesundes nur essen kann usw.
Dann sagte ich ihm er soll hier nicht so peinlich sein. Da er wieder anfing komisches Zeug zu reden und nebenbei mit seinen Mund komische Geräusche machte. Hinzu kam nur ein netter Rülpser wo der Geruch mir entgegen kam (wo ich erst Recht aufgestanden wäre)
Er lachte sich wie immer einen weg und meinte "Bäuerchen"
Als die Rechnung kam. Sagte er zum Kellner "schön wegpacken, ist für mein Schatzi Merkelchen" und kritisierte die Ausländer / Flüchtlinge und erzählte ihm seinen hass. Nebenvei auch ehe, Arbeit, Rente usw.
Ich sagte ihm das wir im Restaurant sind. Aber das interessierte ihn nicht.

Ich war froh das ich daraus war. Es wurde mir einfach zuviel!

Ich hatte mich später mit meiner Mama darüber unterhalten können. So das sie mir auch sagte, das er sich damals schon wie ein Kind benehme und oft ohne Gründen beleidigt ist. Das er bockig ist. Wenn ihm etwas nicht passt - haut er ab. In ihrem Fall ist er damals in den Keller gegangen (ua hat er da auch gegrillt..) und Musik gehört.
Sie sagte mir, ich soll einfach mal auf distanz gehen. Wie Ihr es mir auch schon geschrieben hattet.
Gut jetzt war sein Geb. Aber den hat er sich durch seine Art selbst 'von der Stimmung' ruiniert.
Außerdem sieht sie auch das er mir Kraft kostet. Und das ich ihn so nehmen soll - wie er ist. Auch wenn es nicht einfach ist.
Er ist ja selbst schon beleidigt - wenn er nur vom essen redet und er merkt, das es mich nicht interessiert.
Seitdem hab ich auch nicht wieder telefoniert. Aber das erste was er mir sagen würde "Junge, hab den Schinken probiert und der schmeckt"

Aber diese Nachrichten gehen in einem Ohr rein und im anderen wieder raus.
 
Er war das Nesthäckchen (seine Geschwister sind ca 20J älter)
Er wurde viel verwöhnt.
Er trinkt zB kein Schnaps. Da seine Eltern diesen gern trunken (waren aber keine Alkh.)
Seine Mutter hätte ihm nach eigener Aussage geschlagen, wenn er das Gemüse nicht gegessen hätte. Mit einem Stock.
Er war aber auch verwöhnt und darum aß er nicht alles.

Allerdings dreht mein Vater auch vieles um und verdreht Tatsachen. Das vieles auch gelogen war.

Natürlich bin und will ich nicht sein Abfalleimer für seine Stimmungen sein.
Meine Mutter hat mir zB auch immer sehr vieles erzählt ua lebenspartner und ließ es bei mir ab. Bis sie bemerkte das es mich seelisch überforderte.

Ich jammere nicht viel. Schluck es eher herunter.
Gestern war es mir danach das ich es der Tante anvertraute. Allerdings erzählte sie es per Telefon weiter. War mir eine Lehre. Da ich das weitererzählen nicht mag. Und mir vertrauen wichtig ist.

Darum schluck ich sowas auch lieber runter. Wenn mich was beschäftigt oder schreib es auf oder schreib es im forum
 
Du hast in deinen letzten Beiträgen nichts Positives zu deinem Vater gesagt. Lass mich das mal zusammen fassen, was du von deinem Vater erzählst:

* er lügt
* er kommt unentschuldigt zu spät
* er benimmt sich wie ein Kind, ist bockig
* er hat keine Kinderstube, so dass du dich für ihn schämst (Verhalten im Restaurant und beim "Flirten" mit Frauen)
* er ist fixiert auf Fleisch und Wurst und zu allem anderen gibt er blöde Kommentare ab (Salat ist ungesund in seinen Augen)
* er kritisiert dein Hobby
* er labert wie eine kaputte Schallplatte immer den gleichen Mist, der auch vom Wahrheitsgehalt eher gering ist
* er nimmt Kritik persönlich und ist dann beleidigt
* er wird sich nie ändern, und für dich ist es schwer ihn zu akzeptieren wie er ist

Ich frage mich wirklich die ganze Zeit, was du eigentlich von ihm willst. Er entspricht nicht deinem rosaroten Wunschbild eines Vaters, das du anscheinend hast! Ich formuliere das jetzt mal bewusst ganz deutlich.

Die Begegnung und Telefonate mit ihm ziehen dich runter, mittlerweile ist er dir so dermaßen peinlich und zum fremdschämen, dass du jetzt nur den Termin an seinem Geburtstag wahrgenommen hast, um dich mit ihm zu treffen.
Hat er geäußert, dass es ihm gefallen hat (außer den neuen Wurstwaren)?

Wie du schon richtig meintest, ist diese Fresssucht bei ihm eine Sucht wie Rauchen oder Drogen oder Shoppen, würde ich mal sagen. Nur eine andere Variante. Der zwanghafte Fleischkonsum ist nicht normal. Kein normaler Mensch ist doch so fixiert auf eine bestimmte Sache, dass er da sein ganze Energie reinsteckt.

Die Beziehung zu deinem Vater ist destruktiv. Was bist du für ihn? Jemand, der sich bereitwillig darauf einlässt, sich seinen Stuss anzuhören und wenn er dann Widerworte gibt, dann wird halt einfach am Telefon aufgelegt oder er verschwindet mal für 30 Minuten im Park. So reagiert kein erwachsener Mensch.

Und du gibst dich mit ihm ab, warum?

Was du von der Kindheit vor der Scheidung deiner Eltern erzählt hast, zeigt doch, dass der damals schon so war, wie jetzt. Cholerisch, ein Lügner. Vielleicht war er etwas mehr gepflegt und hat sich in Gesellschaft etwas manierlicher verhalten.

Warum willst du sein Opfer bleiben? Hast du Mitleid mit ihm?

Freut er sich, wenn du anrufst? Hat er mal von selbst angerufen?

Viele Fragen, die ich dir mal als Anregung geben möchte.

Es ist deine Entscheidung, ob du den Kontakt noch weiter pflegen möchtest. Ein Vater war er nie.

Grüße
 
Hallo,

Du hast Recht und spiegelst genau das wieder, was ich empfinde.
Ich hatte ja damals 18J keinen Kontakt. Den Grund, wieso ich diesen abgebrochen habe, kenne ich nicht mehr. Er schrieb mir allerdings immer Briefe oder rief an, ich ignorierte es.
Damals in der Kindheit kam ich gut mit ihm zurecht, aber die schönen Gedanken habe ich bis zum 10Lebensjah. Mit 13 brach ich den Kontakt ab.
Damals hat er sehr viel mit mir unternommen, Spielzeuggeschäfte, gespielt, schwimmen, freizeitparks.
Irhendwann, ich wurde ja auch größer, wurde er mir schon peinlich. Meine Mama sagt, das ich mal aus dem Schwimmbad kam und sagte, das ich mit ihm nicht mehr reingehen möchte. Da er irgebdwas peinliches gemacht hat.
Und wenn sie die Eltern geschritten haben (ich ging immer dazwischen und sagte "nicht streiten) ging auch vieles verloren. Mein Vater war sehr viel im Keller und durch die Scheidung, bekam ich seinen Hass (er ist Opfer) gegenüber meiner Mutter schon mit.
Indem er zB das Geld vom Kindergeld abzog, wenn er mit mir mal einen Ausflug machte oder so.
Ich konnte ja nichts dazu. Aber er machte es wegen meiner Mutter.
Meine Mutter erzählte mir damals viel, was nach der Scheidung passierte. Ua eine Klage vor Gericht wegen dem Kindergeld.
In der Verwandschaft hörte ich dann, das er nie gür mich da war, nur seine Musik und Wurst im Kopf hatte. Usw
Vor der Scheidung, wo sie den Lebenspartner (mit dem ich mich übrigens nicht verstehe, da er mich oft ohne Grund geschlagen hat..) kennen gelernt hat und heimlich hingefahren ist, ist mein Vater mit mir zu ihrer Freundinen gegangen und fragte nach wo sie steckt.

Schöne Gedanken, die nich heute immer wieder zum weinen bringen, sind unsere alten Urlaube. Ob Bayern oder Denmark. Aber am meisten ist es Denmark...
Ein Land wo ich gerne war, wir sind meist 1-2x hoch gefahren und durch einen Urlaub hat man ja auch mehr Zeit (mein Vater ging arbeiten) fürs Kind.
Allein wenn wir Ausflpge gemacht haben, da war die eine Hand an Mama und die andere am Papa. Da gab es keine Streiterein. Ich konnte meine Zeit genießen. Und heute sage ich es auch. Die schönste Zeit meines Lebens: war meine Kindheit. Darum denke ich an dem Kontakt mit meinem Vater asuch oft an diese Zeit.
Auch Geburtstag, Weihnachten. Da haben wir immer friedlich zusammen gefeiert.
Es gibt da einfach sehr viele und schöne Gedanken. Allein von meinen Eltern als Einheit, beide waren da und heute vermisde ich diede zwei sehr. Was für mich auch der Grund nach der Scheidung war, kam damit nicht zurecht, das ich meinen Geb mal bei mama oder papa verbringe, Weihnachten usw..
Auch wenn sich zich Eltern scheiden lassen. Für mich ist da damals eine Welt zusammen gebrochen.
Nach der Scheidung war alles sche**** hinzu kam noch die Jugend. Ich hatte rein niemand zum reden. Niemand erklärte mir was eine Scheidung ist oder wieso oder weshalb. Niemand sah wie es mir geht - schon allein innen. Es fragte keiner. Hörte mir immer die Probleme (Verwandschaft) anderer an und hinzu kam der Lebenspartner, der mich haßt znd von Anfang an nicht akzpetierte. Er wollte nur meine Mutter.
Er begann Jahrelang mit mir Psychoterror und schlug mich ohne Grund.
In der Verwandschaft setzte er ein anderes Gesicht auf, so das sie sagten "Das er doch so ein lieber ist"
Einmal war zb sein Wecker leer.. aber ich bekam die Hand ins Gesicht. Da er mir die schuld für gab.

Die Jugend war sehr schlimm. Und irhendwann wünschte ich mir einen Vater, der mich beschützt, der stark (nicht dick) ist. Ein Vorbild. Von dem ich was lernen kann und dee mit mir was unternimmt (Fahrrad)
Aber der Gedanke kam, nach der Zeit meines Vaters.

Ich erinnere mich zB als ich mit 13 zuletzt bei ihm war. Er redetete die ganze Zeit (so wie heute) aus Hass, das er Opfer ist, das alle anderen Schuld seien.
Und sein Gesprächsthema damals war meine Mutter znd der Lebenspartner.
All das hörte ich mir dann immer an.
Aber er sagte auch, das ich ihn akzeptieren soll, da er ja jetzt mein neuer Stiefvater ist.
Damit kam ich nicht zurecht.

Was denke ich auch der Grund zum abbruch war. Allein damals wünschte ich mir einfach zugern, das mich jemand versteht, jemand der sich mit mir unterhält. Der sieht wie es mir geht.
Heute weiß ich aber, das ich durch der Scheidung noch mehr verloren habe. Ua meine Verwandschaft. Die uns nie besuchen kommt oder nur von sich erzählt. Selbst meine Cousins reden nicht mehr mit mir. Ja es tut weh.

-

Ich habe den Kontakt zur meinem Vater nach 18J aufgenommen, da ich mich innerlich sehr einsam fühle. Dadurch machte ich mir auch zum wrsten mal Gedanken darüber, wieso & weshalb.
Auch wenn er such im ganzen nicht verändert hat.
Zb hat er immer noch hass auf meine Mutter.
Und dann reimt/ lügt er such was zusammen, wo er beim letzten mal noch was anderes sagte.

Die Tage war ich nach seinem Geb wieder bei ihm.
Er hatte wieder ein Problem, war am jammern, wegen seines Nachbarn (wovon er mal gesprichen hat und ich nach fragte, aufgelegt hat)
er meinte das diesee ihn angesorochen und ihm etwas gesagt hätte. Damit kam er nicht zurecht.
Er veschreibt seinen Nachbaemrn als verlogen, egoistisch usw (Im Grunde so, wie er selber ist) und ging darin wieder auf. Sein ganzer Tag wäre im Eimer....
Merkte ich auch... da ich mir wieder alles asnhören musste.
Er sagte er hätte jetzt das im Kopf.
Hab ihm nur gesagt was regst du dich damit so auf, der Nachbar wohnt zwei Häuser weiter, in einem Ohr gehts rein und ihm anderen wieder raus. Das man sich damit so beschäftigt.
Außerdem war mein Vater einkaufen gewesen. Brachte eine Tasche mit Wurst, Bratwurst etc mit. Also etwas was andere in 2W vielleicht essen. Er meinte er hätte nichts fürs Wochenende mehr da. Als er im Wohnzimmer war, werfte ich einen Blick in seinem Kühlschrank, da ich es mir nicht vorstellen konnte. Naja....... Kühlschrank war wieder voll.
Hinzu kommt das er in letzter Zeit auch sagt/ mal wieder meint, das er nicht viel isst und das er seit Jahren versucht abzunehmen, aber er hötte bestimmt eine Krankheit, die ihn daran hindert....
Und dann erzählte er auch von seinem Geburtstag. Den Ausflug fand er schön.
Meinte das es in dem Park sehr informativ gewesen sei und das er mal raus kam..
Aber erwähnte auch, das der Tag wieder so teuer für ihn war, das er viel zu viel ausgegeben hat.
Ja 2x essen gehen und 2x eintritt.
Das was er ausgegeben hat, war sein Schinlen und seine Mettwürste... das hätte er sich azch sparen können.

Und in seinem Garten (wovon er mir wegen seinem Nachbar wieder erzählt, das es alles keinen Sinn ergibt und sie ihn verjagen wollen. Das er den Garten aufgeben will)
Stand wieder ein neue kleine Porzellan Figur. Die er sich zum Geb. gegönnt hat. Kostete nur 80eur.
Und dann versteh ich sein jammern nicht...

Hab ihm zB gesagt, wenn ich mal wieder zu besuch bin, dann können wir ja mal spazieren gehen. Dann schnauzte er mich an und meinte das er momentan andere Sorgen hat. Es geht mal wieder um seine angebliche Renovierung... die nie statt findet.
 
Ich habe den Kontakt zur meinem Vater nach 18J aufgenommen, da ich mich innerlich sehr einsam fühle. Dadurch machte ich mir auch zum wrsten mal Gedanken darüber, wieso & weshalb.

Hab ihm nur gesagt was regst du dich damit so auf, der Nachbar wohnt zwei Häuser weiter, in einem Ohr gehts rein und ihm anderen wieder raus. Das man sich damit so beschäftigt.
Außerdem war mein Vater einkaufen gewesen. Brachte eine Tasche mit Wurst, Bratwurst etc mit. Also etwas was andere in 2W vielleicht essen. Er meinte er hätte nichts fürs Wochenende mehr da. Als er im Wohnzimmer war, werfte ich einen Blick in seinem Kühlschrank, da ich es mir nicht vorstellen konnte. Naja....... Kühlschrank war wieder voll.
Hinzu kommt das er in letzter Zeit auch sagt/ mal wieder meint, das er nicht viel isst und das er seit Jahren versucht abzunehmen, aber er hötte bestimmt eine Krankheit, die ihn daran hindert....
Und dann erzählte er auch von seinem Geburtstag. Den Ausflug fand er schön.
Meinte das es in dem Park sehr informativ gewesen sei und das er mal raus kam..
Aber erwähnte auch, das der Tag wieder so teuer für ihn war, das er viel zu viel ausgegeben hat.
Ja 2x essen gehen und 2x eintritt.
Das was er ausgegeben hat, war sein Schinlen und seine Mettwürste... das hätte er sich azch sparen können.
Hab ihm zB gesagt, wenn ich mal wieder zu besuch bin, dann können wir ja mal spazieren gehen. Dann schnauzte er mich an und meinte das er momentan andere Sorgen hat. Es geht mal wieder um seine angebliche Renovierung... die nie statt findet.


Ich finde, dass du deine Kindheit vollkommen verklärst. Du hast nicht alles, was zwischen deinen Eltern vorgefallen ist damals, bewusst mitbekommen, würde ich sagen.

Klar gibt es auch schöne Erinnerungen, aber dieser Hass, der sich bei deinem Vater aufgestaut hat auf Mitmenschen, das hat es damals schon gegeben und es war keine heile Welt.

Leider war der neue Partner deiner Mutter kein guter Ersatzvater. Und da hast du dich noch mehr nach deinem Vater gesehnt. Also: Kindheit verklärt zur wunderschönen Vergangenheit, Jugend war furchtbar. Und da hast du dir dann einen Vater herbeigesehnt, den du nicht hattest.

Da dir was im Leben fehlt an Liebe, Freundschaft usw. projizierst du das jetzt auf einen Menschen, der deine Aufmerksamkeit eigentlich nicht verdient hat.

Ich finde interessant, dass dein Vater im Nachhinein eure Aktivitäten an seinem Geburtstag doch gut findet, aber die ganze Zeit während des Tages das nicht erkennen lässt. Gab es plötzlich dieses kindische Weglaufen bei eurer Meinungsverschiedenheit nicht mehr? Oder pickt er sich nur das Positive raus?

Auch so eine Verklärung von Ereignissen, wie du das auch gerne machst.

Dass mit dem Abnehmen und der Krankheit ist lächerlich. Er hat einfach eine Fresssucht. Er belügt sich da selbst, auch wenn er angibt, er hat nichts mehr zum essen...

Natürlich kannst du weiter Kontakt halten. Wie er mit dir umgeht, das hätten sich die meisten hier nicht weiter gefallen lassen. Du bist zum passiven Zuhörern verdammt, denn wenn du was gegen ihn sagst, wirst du gleich angeranzt.

Mir wäre das zu doof und ich hätten den Kontakt schon längst abgebrochen. Weil man so nicht mit Menschen umgeht. Und das hat auch nichts mit Blutsverwandschaft zu tun.
 
Für mich war die Kindheit einfach schöner, da für mich alles normal war. Aber ich denke, das lag auch dadran, da ich damals noch nicht so genau wusste - das sich im Leben vieles verändert und nicht immer alles so bleibt.

Zb habe ich heute große Angst (eigentlich hatte ich sie schon immer) das der Tag jetzt immer näher kommt, das meine Oma, aber auch meine Eltern irgendwann nicht mehr da sein werden.

Der Gedanke dadran ist schrecklich. Ein Leben ohne kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.
Aber auch der Gedanke, das ich eines Tages (im Grunde merke ich es jetzt schon, mir tut mal was weh, die Haare werden grau, Gesicht älter) mal ein alter Mann sein werde und danach die Auge schließe, das tut auch weh.

Im Grunde war ich ja schon vor 10 Jahren, da war ich 22 schon erwachsen. Nur hab ich es garnicht wahrgenommen...
Da waren zB die Gedanken an dem Vaterersatz groß. Ich war dort auch in der Ausbildung, lebte in einem Internat und gerade mit meinem Betreuer, kam ich sehr gut zurecht. Mit dem konnte ich mich überalles unterhalten. Er sportlich, mit ihm konnte ich mit dem Fahrrad fahren, er zeigte mir zB auch einen Aussichtsturm in der nähe. Oder wir fuhren mit der Gruppe ins Kino und diskutierten später über den Film. Er hat mich viel an meinem verstorben Onkel erinnert. Dieser hat auch sehr viel mit seinen Kindern unternommen, ob Fahrrad, Ausflüge oder gemeinsame Interessen.

Als ich 13 war, hatte ich ja den Kontakt zur meinem Vater abgebrochen... bis 2016. Da war auch der Lebenspartner meiner Mutter.... der mich immer unnötig geschlagen hat und auch kein sonderliches Interesse an mir hatte. Am liebsten wäre es ihm besser gegangen, wenn ich garnicht exestieren würde.
Er sagte mir auch schon oft, das er sich ein Leben mit meiner Mutter vorstellen kann, aber ohne mich.
Es hat mri sehr wehgetan und auch heute noch. Allein, da er mich ohne Grund geschlagen hat.
Meine Mutter verstehe ich in diesem Punkt nicht. Das sie bei ihm blieb.

Alleine an einem Weihnachten. Wir sind da zusammen zur Tante gefahren, um dort zu übernachten. Er zog immer an meinem Gurt. Bis meine Mutter mit dem Auto anhielt und ihn fragte, was das den solle. Er zog mich aus dem Auto und wollte mich auf offener Straße fast verprügeln. Und das ohne Grund!

Meine Mutter sagte dort zu ihm, das er zusehen soll, wie er nach Hause kommt.
Am zweiten Tag, 25.12, fragte die Verwandschaft, wo er den sei und meine Mutter erzählte es dann.
Dort sagten sie nur "Soll er sich noch mal blicken lassen" oder meine Tante sagte "Wenn er sowas mit meinem Sohn gemacht hätte"
2 Wochen später fragte die Verwandschaft dann nach wie es ihm geht.
Dort verlor ich das vertrauen meiner gesamten Familie und hatte auch die ersten Depressionen.

Es war nicht einfach.....
Und darum verkrich ich mich auch oft in die Vergangenheit, wo eben für mich alles schön war. Aber für meine Mutter war es auch nicht einfach, wegen meinem Vater.
Aber wenn ich zB heute höre, das sie sich von ihm getrennt hat - das er nicht einfach war (ihr störte auch das, weil er nur ans essen dachte, peinlich oder eben immer beleidigt war) aber bei einem Mann blieb, der das Kind unnötig geschlagen hat und merkt, dass das Kind Angst vor ihm hat. Dann weiß ich auch nicht weiter.

Ich hab ja nur die schönen Gedanken. Gemeinsame Urlaube. Unternehmungen. All das. Es macht mich Glücklich, zufriedend, friedlich.

Aber die Gegenwart, bzw. das was nach der Scheidung kam, hab ich gehasst. Da es mir wehtat.
Allein auch, das wir damals (ich war 15) von der Heimat zu ihm gezogen sind.
Und das er mich schon in seiner Wohnung, in unserer ersten gemeinsamen Wohnung und sogar im Haus immer geschlagen hat.
Bis ich ihm seit meinem 17 bis heute aus dem weg gehe und nur im Zimmer verbleibe. So groß ist die Angst.
Aber ausziehen tue ich auch nicht, da ich nicht weiß wohin ich gehöre, hab hier in dem Ort nur meine Mama (ja ich liebe sie) und in der heimat habe ich meinen Vater, meine Oma, meine Verwandschaft (die seit dem umzug nur 1x im Jahr bzw jetzt garnicht mehr kommt - was ebenfalls wehtat)

Ja, ich klammere mich immer an einem Strohalm an Menschen, wo ich mich Glücklich fühle. Zb die Oma, jetzt der Vater (wegen alten erinnerungen), meine Mama.

Freunde hab ich keine. Seit meinem 14 Lebensjahr nicht mehr. Ich war nur unter alten...also die erwachsene Generation. Auch das ist so ein Punkt, der an mir vorbei ging und wehtat. Aber ich war immer ein Aussenseiter und niemand wollte etwas mit mir zutun haben. Im Internet hab ich nach Freunden gesucht, aber auch das war nicht hilfreich.

Heute war ich zB auf einem Geb. die Kinder meines Cousins waren da. Ich hab mit ihnen gespielt. Fühlte mcih Glücklich. Hab die gesellschaft genossen. Selbst Kinder zu haben wäre schön. Hab aber keine Freundin. Kann auch keine Kinder (kann keine zeugen) bekommen. Was mich auch sehr auffrisst innerlich. Genauso wie die einsamkeit.
 
zur meinem Vater.
Ich möchte ihn zwar in Zukfunt noch besuchen, da er ja in einer anderen Stadt wohnt, sehen wir uns sowieso nur 1x die Woche.
Aber ich merke ja selbst, das mir das zuviel ist. So das ich mich da wirklich begrenzen möchte.
Was erzählt er mir den immer? Ja, immer das selbe. Er ist Opfer. Alle anderen sind Schuld. Und dann kommt noch der Satz mit der Merkell hinterher.

Er kauft sich irgendein Kram.... den er mehrfach im Keller, Küche, Dachboden hat. Und dann jammert er mir die Ohren voll, kein Geld mehr, bin Pleite, danke Fr. M.
Aber dann ruft ein Weinhändler bei ihm an, er geht ans Telefon, lässt sich bequatschen, bestellt sich wieder 3 Kisten... die er natürlich auf Rechnung zahlt, erzählt dem Verk. dann seinen ganzen Frust, über seine Rente, Fr. M usw.
Aber dann steht man in seinem Keller - sieht Hunderte Flaschen Wein (die er nie austrinken wird) und fragt sich, was will er dann mit neues?

Genauso wie an seinem Geb. Da erzählt er irgendeinen Kram über dem Nordkorea Mann, ich sag ihm nur das er oft komisches zeug erzählt (meinte es nicht einmal böse) und er verschwindet beleidigt durch den Park.
Und hinterher erzählt er mir noch, das er einen teuren Tag gehabt hätte und nicht soviel ausgeben wollte. Aber kauft sich dann dort Mettwürsten, teuren schinken etc. und nebenbei noch so eine teure Gartenfigur (der ganze Garten ist voll)

Bestes Beispiel auch seine Autos im Keller. Alle noch original verpackt. Haben damals so um die 30 € gekostet, wie er sagte. Er hätte sich die gekauft, da er die irgendwann mal gebrauchen könne.

Bei ihm tippe ich eher auf Sucht / alles haben.
Nur verstehe ich dann nicht, wieso kauft er sich Dinge, die er nicht gebrauchen kann bzw Bunkert seine Lebensmittel - aber jammert dann immer nur ums Geld?

Hab auch oft den Eindruck, das er Angst darum hat - das ich ihn irgendwas wegnehmen möchte?


Neulich hat er mich auch wieder kritisiert. Das ich nur Fastfood (was vielleicht 1-2x im Monat ist) esse.
Daraufhin fragte ich ihn, was den seine Bratwurst sei? Sofort war er beleidigt... und meinte ja, das ist was gesundes.
Und als ich ihn dann fragte was die Bratwurst aus der Pommesbude ist. Kam, ja das ist ja auch was ungesundes.
Und dann kommt sofort das kritisieren. Das ich sowieso keine Ahnung vom kochen habe. usw.
Und ich auch ungesundes wie zB Spinat, Pizza (vielleicht 2-3x im Monat) esse.

Nur was macht er? Er frisst jeden Tag seine Salami, morgens, mittags, abends, zwischendurch und isst nur Fleisch.
Aber dann kommt immer der Satz. Es ist Gesund. Auch Sportler essen Steacks und nehmen nicht zu.
"Aber ich habe mein Schicksal. Ich versuche seit Jahren abzunehmen und das ohne Erfolg. Habe wohl eine schlimme Krankheit"

Nur er bewegt sich auch nicht. Sitzt meist nur vorm fernseher. Wenn er raus geht, ist er entweder in seinem Garten oder eben unterwegs zum Geschäft - um nachschub zu holen.

Selbst mein cousin, mit dem er jahrelang Kontakt hatte - hat keinen mehr zu ihm. Seine beiden neffen auch nicht.
Wenn meine Oma sie mal sah, fragte sie nach meinen Vater, was er den macht. Als antwort kam "Kaum hat er Geld, geht er runter, kauft sich Wurst und jammert dann, das er kein Geld mehr hat"

Ich finds traurig. Vorallem da er es nicht selbst bemerkt. Das es auch an ihm liegen könnte.

Ich seh es ja selbst, ein Jahr Kontakt und in diesem Jahr haben wir uns schon oft an der Wolle gehabt. Da frag ich mich auch, was meine Mutter mit ihm mit gemacht hat. Den sie bestätigt mir vieles.


Darum fehlt es mir auch oft so schwer ihn noch zu besuchen.Oder gar anzurufen. Den es ist immer das selbe.......
 
In deinem ersten Beitrag schriebst du, du hattest versucht, die Telefonseelsorge zu erreichen, bevor du dich entschlossen hast, hier zu schreiben.

Warum machst du das nicht doch noch mal?

Außerdem ist mir aufgefallen, dass du dich etwas widersprichst, von Beitrag zu Beitrag. Du schriebst, du willst deinen Vater nicht ändern und akzeptieren wie er ist.
Du schreibst aber in den letzten Beiträgen über nichts anderes, als dass sein Verhalten dich stört.

Dein Problem mit ihm geht aber viel tiefer, als dass du ihn ändern möchtest und dass dich der Kontakt anstrengt.

Es gäbe auch die Möglichkeit, dass du das einfach ignorierst, was dich so an ihm stört, weil das im Grunde seine Sache ist: damit meine ich das Essen oder auch das Rumhängen. Man könnte auch einfach sagen, warum lässt du ihm nicht seine Freuden? Er ist erwachsen, etwas verschroben in seinen Ansichten und ist leicht gereizt, wenn man ihm sein Lieblingsessen madig machen möchte.

Du bist nicht sein Therapeut, Fitnesstrainer oder Sozialarbeiter.
Also lass ihn einfach in Ruhe.

Und wenn dich das stört, dass er dummes Zeug daher redet, dann meide den Kontakt. Einmal die Woche wäre mir schon viel zu viel.

Für mich hat sich herauskristallisiert, dass du im Grunde ein tieftrauriger, einsamer Mensch ohne Freunde bist, der jetzt schon Angst hat, auch noch die letzten Kontakte zu verlieren. Und das sind halt nun mal deine alten Eltern und die Oma. Ja, ohne andere Sozialkontakte ist das auch auf Dauer schwierig. Du bist neidisch auf glückliche Familien, weil du das nicht hattest.

Ich denke, die Telefonseelsorge wäre schon mal gut.

Du hast die Scheidung deiner Eltern nicht richtig verarbeitet, scheint mir. Flüchtest dich in die Erinnerungen einer vermeintlich glücklichen Kindheit. Natürlich gab es schöne Erinnerungen, aber als Außenstehender ohne rosarote Brille lag da schon viel im Argen und die Fronten zwischen den Ex-Partnern haben sich seitdem immer mehr verhärtet. Dein Vater war damals schon cholerisch und leicht beleidigt. Irgendwann hat es deine Mutter dann nicht mehr mit ihm ausgehalten. Ja, wahrscheinlich männlicher Stolz. Sie wagt es, ihn zu verlassen. Daher auch der Hass usw.

Was dir nach der Trennung widerfahren ist mit dem neuen Partner deiner Mutter ist schlimm. Und ja, sie hätte dich besser schützen müssen. Der war lieblos dir gegenüber und auch gewalttätig. Die hätte sich viel früher von ihm trennen sollen. Natürlich hattest du so eine Behandlung nicht verdient. Und als Kind konntest du damit nicht umgehen. Du bist aber jetzt schon lange erwachsen.

Das sind für mich sehr viele Baustellen bei dir.

Ich denke, du schaffst das nicht alleine. Bitte nimm professionelle Hilfe an!
 
Wie ich schon erwähnt habe, ist es mir egal, wie er lebt, was er sich kauft oder was er isst.
Ich möchte von seinem Kuchen (Geld) nichts.
Nur habe ich immer den Eindruck als habe er Angst, das er in unnötige Kosten kommt.
Und sein gejammere ist der Punkt der mich am ganzen stört und ich denke dann nach, wie er hat kein Geld, aber dann auf einmal doch für Wurst. Das nervt mich nur
 
Wie ich schon erwähnt habe, ist es mir egal, wie er lebt, was er sich kauft oder was er isst.
Ich möchte von seinem Kuchen (Geld) nichts.
Nur habe ich immer den Eindruck als habe er Angst, das er in unnötige Kosten kommt.
Und sein gejammere ist der Punkt der mich am ganzen stört und ich denke dann nach, wie er hat kein Geld, aber dann auf einmal doch für Wurst. Das nervt mich nur
Wenn Dich das alles so sehr nervt - warum gehst Du nicht einfach auf Abstand?

Niemand verpflichtet Dich dauern Kontakt zu halten, ständig. Man könnte es auch bei einem sehr losen Kontakt belassen.
 

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