Nun, sie darin zu bestärken, wie furchtbar das alles ist, ist nun auch nicht sonderlich zielführend.🙄
Weil?
Sie hat aber genauso wenig das Recht, ihm ihr "keinen Bock auf Sexualität" überzustülpen und somit ins "Zölibat" zu zwingen.
Ihr Bedürfnis nach "kein Sex/will Ruhe" ist nicht höher zu bewerten, als sein Bedürfnis nach Sex. Das heißt nun nicht, sie muß jetzt einmal in der Woche die Beine breit machen, dafür meldet er sich nicht auf ner Sexseite an - aber eine Beziehung lebt von miteinander Reden und einen gemeinsamen Konsens finden. Sie kann nicht einseitig die Sexualität aufkündigen und erwarten, daß der Partner sich darin fügt. Wie gesagt, beide Bedürfnisse sind gleich zu werten...
Nur weil einer meiner Exfreunde sich während unserer Beziehung auf ner Sexseite angemeldet hat, war das für mich kein Grund, einen auf Drama zu machen - ich fand es eher witzig.
Und wegen dem "nachtreten" - die TE fragt, doch was sie tun soll. Und da ist runterkommen nun mal das erste, was zu tun ist. Und sich auch mal fragen, was denn nun wirklich das Problem ist, daß er sich da angemeldet hat. Einfach nur "igitt", einfach weil es ne Sexseite ist, oder was ist es?