Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Engpass- was tun?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
G

Gast

Gast
Ich sitze gerade bei Freunden und habe von diesem Forum erfahren.
Hier aber zu meinem Problem.
Ich studiere gerade im Master und werde den Studienort und Gang wechseln, wodurch meine Eltern theoretisch nicht mehr zum Unterhalt verpflichtet wären.
Mein Vater wird dann nicht mehr zahlen. Meine Mutter möchte mich die Restzeit (1 Jahr) freiwillig noch unterstützen.
Ich selbst arbeite nebenher auf 300 Euro Basis.

Mit dem Unterhalt meines Vaters (250 Euro zusätzlich) kam ich bisher ganz gut klar.
Dieser fällt dann aber weg, weil er definitiv nicht länger zahlen wird.

Jetzt bin ich natürlich am überlegen wie ich die Differenz ausgleiche. Maximal darf ich ja nur 450 Euro verdienen.
Meine bisherige Stelle würde ich ungern aufgeben, weil sie mir bisher sehr ans Herz gewachsen ist.

Nun wird das Problem werden etwas zu finden, wo ich genau 150 Euro pro Monat verdiene.
Ich hatte schon ein Bewerbungsgespräch in einem Supermarkt, aber die wollen dass ich mehr arbeite, sodass ich über die Summe käme. Mein jetziger Job wird sehr gut vergütet (über 12 Euro), sodass ich dann miese machen würde.

Habt ihr Ideen, bei welchem Job man genau auf die 150 Euro kommt?

Meine zwischenzeitliche Idee war schon ein KFW Kredit. Aber da schreckt mich die Tatsache ab, dass es eben Schulden sind.

Habt ihr noch einen Rat für mich?
 
Wieso darfst du nur 450 Euro pro Monat verdienen? Denn offenbar bekommst du ja kein Bafög, sonst gäbe es die Finanzierungsfrage nicht.
Und daran anschließend: Wieso bekommst du kein Bafög?
 
Frage ich mich auch. Als Student darfst du bis zu 20 Stunden wöchentlich arbeiten. Eine Stelle, in der du genau 150 Euro verdienst wird wirklich schwer zu finden sein. Außer du gibst die jetzige Stelle auf und arbeitest irgendwo auf 450 Euro Basis. Angesichts der Situation wird sich eine Vernunftsentscheidung eher lohnen statt auf das Herz zu hören. Das wird dich nicht weiter bringen.

Außerdem würde sich für die begrenzte Zeit und dieser eher kleinen Summe ein Studienkredit lohnen. 150 Euro monatlich sind nicht viel und für die begrenzte Zeit im Master auch in der Endsumme überschaubar.

Was mir aber spontan einfällt sind Messejobs. Da kannst du je nach Job und was du annimmst im Monat paar Tage arbeiten und kommst auf solche eher kleinen Summen bei einem Job, der nur paar Tage geht. Messen gehen ja da idR zB 3 Tage oder mehr und du bist dann nur in der Zeit arbeiten. Für den nächsten Monat brauchst du eben einen anderen Messejob. Agenturen bieten ja auch einiges an und man kann im voraus planen. Das wäre eine Jobmöglichkeit die mir einfällt.

Oder ehrenamtlich tätig werden je nach Bedarf, zB Hilfsorganisationen, älteren Leuten helfen, wenn man gebraucht wird.

Aber exakt auf 150 Euro wirst du nicht kommen, mal mehr oder weniger in beiden Jobs.

Und wenns es mehr sind, schadet es ja nicht. Weder finanziell noch deinem Studentenstatus/Krankenversicherung.
 
Wenn ich über 450 Euro (auf Dauer) komme, bin ich raus aus der Krankenversicherung und muss dafür noch 100 Euro mehr zahlen.
20 Stunden dürfen es sein, um den Studentenstatus nicht zu verlieren. Habe heute extra nochmal nachgefragt.
Bafög bekomme ich nicht, da meine Eltern zu viel verdienen.
Nach meinem Studienwechsel im Master würde mir gar kein Unterhalt mehr zustehen. Meine Ma zahlt freiwillig.

Die nächste Messe ist leider 150 km von mir. Daher ist das nicht einfach machbar.

Ich werde wohl entweder den Kredit nehmen müssen oder den Job schmeißen.
Wobei es auch nicht leicht wird einen 450 Euro Job zu bekommen.

Ein Ehrenamt wird eher bescheiden bezahlt.
 
Ein Ehrenamt wird eher bescheiden bezahlt.

Das stimmt so nicht. Ich kenne einige ehrenamtliche Tätigkeiten, eines davon hat 10 Euro pro Stunde bezahlt. Also viel besser als einige Studentenjobs. Und sie schauen auch, dass es in deiner Umgebung ist. Hör dich doch mal um. Ich hatte mal eines und das war bei Weitem entspannter als meine anderen Jobs. Da hab ich einfach meine verfügbaren Zeiten und Tage angegeben und daran haben sie sich auch orientiert. Das hatte zuvor kein einziger Arbeitgeber interessiert, geschweige denn mein Studium.

Manche Agenturen übernehmen auch die Fahrt- und Übernachtungskosten. Aber in deinem Fall wurde das bei der Entfernung wohl etwas schwierig werden.

Die effektivste Möglichkeit scheint mir für diese begrenzte Zeit aber ein Kredit. Die Zinsen sind meist niedriger und du kannst dich auf deinen Abschluss konzentrieren.

Zu Bedenken ist aber, die Rückzahlung des KFW Studienkredits kommt sehr fix und eine Stundung ist nicht möglich. Dieser Kredit ist zwar eine Rettung für viele Studenten, zugleich aber eine große Gefahr. Dafür spricht wiederum die geringen Raten. Die kannst du selbst bestimmen und fängt ca. bei 100 Euro monatlich an.

Bei dir ist es allerdings nicht so risikoreich, da du es maximal für ein Jahr brauchst, wenn ich richtig verstanden habe. Die Tilgung dürfte damit auch kein Problem darstellen und eher vorteilhaft sein als ein Nachteil.
 
Ich bekomme die Leistungen angerechnet, deshalb verkürzt sich die Studienzeit.

Ehrenamt. Seid ihr euch sicher?

Für mich klang das auf den Internetseiten immer so, als würde es wirklich unentgeltlich passieren.

Fühlt sich irgendwie komisch an, für ein Ehrenamt Geld zu verlangen.
Muss mich da nochmal schlau machen.
 
Ich bekomme die Leistungen angerechnet, deshalb verkürzt sich die Studienzeit.

Ehrenamt. Seid ihr euch sicher?

Für mich klang das auf den Internetseiten immer so, als würde es wirklich unentgeltlich passieren.

Fühlt sich irgendwie komisch an, für ein Ehrenamt Geld zu verlangen.
Muss mich da nochmal schlau machen.

Das ist je nach Tätigkeit unterschiedlich. Vielleicht gibt es ja so etwas in deiner Umgebung zufällig. Bei mir war das reiner Zufall damals. Ich hab nie Geld verlangt, die Konditionen waren so. Und ich fands toll.

Ich weiß ja nicht, in welcher Umgebung du bist und was es bei dir so gibt. Das spielt sicher auch eine Rolle. Aber einfach mal suchen, anrufen und fragen, kann nie schaden. Ansonsten hast du die Option Studienkredit.
 
Wenn ich über 450 Euro (auf Dauer) komme, bin ich raus aus der Krankenversicherung und muss dafür noch 100 Euro mehr zahlen.
20 Stunden dürfen es sein, um den Studentenstatus nicht zu verlieren. Habe heute extra nochmal nachgefragt.
Unsinn. Du widersprichst dir hier selbst.

Es dürfen 20 Stunden pro Woche sein, damit du immer noch ein Student bist. Solang du das nicht überschreitest, ist dein Monatsgehalt völlig egal. Ob du einen Stundenlohn von 5 oder von 15 Euro hast, interessiert deine Krankenkasse nicht.
Steht zumindest explizit so auf der Seite meiner Versicherung.
Mit mehr als 450 Euro würdest du lediglich aus einer Familienversicherung rausfliegen, aber nicht aus der studentischen. In den Semesterferien darfst du mehr als 20 Stunden/Woche arbeiten.

Infos gibt es zum Beispiel hier: Werkstudenten | Deutsches Studentenwerk
 
Das stimmt so nicht. Ich bin in der studentischen mit 94 Euro versichert. Arbeite ich mehr als die vorgegebene Zeit muss ich 194 Euro bezahlen.
Habe extra bei meiner KV nachgefragt.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Was will ich eigentlich? Studium 5
P Keine Ahnung was ich mit meiner Zukunft machen soll Studium 6
T Was soll ich nur studieren ? Studium 153

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben