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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kina - Schina - China - wie sagt ihr?

Kina - Schina - China - wie sagt ihr?

  • Kina

    Teilnahmen: 6 13,6%
  • Schina

    Teilnahmen: 10 22,7%
  • China - mit einem ch wie bei ich

    Teilnahmen: 28 63,6%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    44
Im Prinzip ja egal, wie man es ausspricht: richtig ist es, es als K auszusprechen. Wenn man zB Moderator oder Sprecher werden will, dann muss natürlich ein K gesprochen werden, aber im Alltag....was solls?

Wie jetzt? 😀

Chemie
Lautschrift: [çeˈmiː], süddeutsch, österreichisch: [k…], schweizerisch: [x…]
In der Standardlautung gilt nur die Aussprache çeˈmiː als korrekt; süddeutsch und österreichisch wird die Aussprache keˈmiː verwendet.
Duden | Che*mie | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft

China
Lautschrift: [ˈç…], süddeutsch, österreichisch: [ˈk…]
Duden | Chi*na | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme
 
Eben habe ich noch einen guten Text zum Thema gefunden: 🙂

Als wir früher Fleischfondue mit Brühe statt heissem Fett assen, hatten wir keine Ahnung, dass es hier ein „Fondue Chinoise“ war, dass uns vorgesetzt wurde. Es wäre dann eher ein „Schiinoise“ geworden, denn im Norden von Deutschland wird bekanntlich das „ch“ wie „sch“ gesprochen, also „Schina“, „Schemie“ und „Schemikalie“. Besucher aus dem Süddeutschen Raum, die in Norddeutschland plötzlich von „Khina“, „Khemie“ oder „Khemiekalie“ sprachen, machten sich unfreiwillig zum Gespött jeder Tischrunde.

Es ist schon ziemlich diskriminierend, was hinsichtlich der Aussprache von „Ch“ bei diesen Wörter in Deutschland abgeht. In der Standardsprache wird es als „SCH“ gesprochen, also im Mitten und Norden von Deutschland, das Schwabenland und Bayern ist sich aber mit den Schweizern darüber einig, dass diese Wissenschaft mit einem gesprochenem „K“ beginnt. Auch „Kinakohl“ (Chinakohl) hat im Süden vorn und hinten ein gesprochenes „K“ und ist im Norden „Schinakohl“.


Die Diskriminierung und der Spott wird einem gleichfalls als Norddeutscher zugeteilt, wenn man naiv in den Süden reist, und meint, die korrekte Aussprache sowieso gepachtet und allgemeingültig für alle Zeit intus zu haben. Nirgend woran scheiden sich die Geister so leicht wie an der Aussprache dieser Wörter. „Toleranz für Varianten“? Nie gehört, jeder glaubt fest und bestimmt, dass nur seine persönliche Aussprache, ob „Schina“ oder „Kina“ richtig sei und amüsiert sich köstlich, wenn er etwas anderes hört. Ob Sie selbst mitlachen dürfen oder eher ausgelacht werden hängt davon ab, ob Sie in der sprachlichen Minderheit oder in der Überzahl sind, also als Norddeutscher in Zürich oder als Schweizer in Hamburg leben. So kann man auch mit kleinen Sachen den Menschen eine Freude machen.

Blogwiese » Blog Archive » Fondue im Ruhrgebiet — Wenn China noch wie Schiina klingt




Besucher aus dem Süddeutschen Raum, die in Norddeutschland plötzlich von „Khina“, „Khemie“ oder „Khemiekalie“ sprachen, machten sich unfreiwillig zum Gespött jeder Tischrunde.



Ist das echt so? 😕
 
Die Schina-Sager lachen also über die Kina-Sager?
Und - lachen die Kina-Sager auch über die Schina-Sager?

*mal nachfrage*
 

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