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Mit wenig Intelligenz studieren?

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Hallo,

dieses ganze Drumherumgerede und Schöngerede immer...

Intelligente Menschen wissen das - wenn - prima für sich zu nutzen.

Bei dir jedoch lese ich heraus, dass du eben in keiner Weise intelligent bist, außerdem absolut keinen Bock drauf hast, das zu ändern - du bist auch noch total faul, aha.

Wenn ich einen Sohn hätte, der eine solche Einstellung dem Lernen und dem Leben bzw. sich selbst gegenüber hat - ich wäre erschüttert.

Ich frage dich, warum du das Studium beenden willst, wenn du dich doch ganz offensichtlich in ALLEN Facetten dagegen wehrst.

Ich finde es sogar beschämend, so OBERFAUL daherzuschreiben. Und dann sollen andere auch noch was raten. Ich würde dich NICHT einstellen wollen. (Vom persönlichen Kontakt haben zu wollen mal abgesehen. Und solche chatten einen dann im Internet irgendwo an...Oh Mann - wo SIND denn die ganzen coolen Leute, die SWAG haben, die ganz einfach was drauf haben und Bock haben, sich das Leben zu krallen?)
 
Gast;3168494 Was meint ihr? Kann man als "dümmerer" Mensch einen akademischen Beruf ausüben? Und was würdet ihr mir raten? [/QUOTE meinte:
Kann man, Dummheit ist ein Verhalten, hat nichts mit Intelligenz zutun:
Sonst gäbe es ja auch keine Politiker mit Dr. Titel!
[TABLE="class: a-auto"]
[TR]
[TD]Seine eigene Dummheit zu erkennen mag schmerzlich sein.
Keinesfalls aber eine Dummheit.

[/TD]
[TD]
~p.gif

[/TD]
[/TR]
[/TABLE]
 
Wer hat dir gesagt, du seist nicht sonderlich intelligent?? Lese ich deine Beiträge, lese ich etwas anderes; zudem hast du, da du studierst, Abi - das geht nicht ohne Intelligenz.

Hast du schon mal - ich komme drauf, weil du benennst, in den Vorlesungen oft nicht mitzukommen -daran gedacht, dass du evtl. unter ADS leiden könntest? Die dadurch erschwerte Konzentrationsfähigkeit lässt die Erkrankten leider fälschlich oft an ihrem Grips zweifeln, dabei liegt das Problem eigentlich woanders.

Nur ein Gedanke - er muss nicht stimmen, aber drängte sich mir auf beim Lesen dieses threads.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer mal in Hörsälen gesessen hat, Seminare besuchte, die Einlassungen von Studierenden mitbekommen hat, kann schnell erkennen, dass da nicht lauter Intelligenz-Bestien versammelt sind.
Das gilt nicht zuletzt für diejenigen, die da vor Student/innen dozieren. Man erlebt brillante Profs und Dozenten, wie auch welche, die man sich durchaus anderswo vorstellen möchte.
Ich halte -wie etwa vorher in der Schule auch - besonders das Interesse von Studierenden für sehr wichtig und Fleiß.
Da lässt sich auf der einen Seite durchaus ausgleichen, was auf der anderen Seite fehlt.

Burbacher
 
Wer mal in Hörsälen gesessen hat, Seminare besuchte, die Einlassungen von Studierenden mitbekommen hat, kann schnell erkennen, dass da nicht lauter Intelligenz-Bestien versammelt sind.
Das gilt nicht zuletzt für diejenigen, die da vor Student/innen dozieren. Man erlebt brillante Profs und Dozenten, wie auch welche, die man sich durchaus anderswo vorstellen möchte.
Ich halte -wie etwa vorher in der Schule auch - besonders das Interesse von Studierenden für sehr wichtig und Fleiß.
Da lässt sich auf der einen Seite durchaus ausgleichen, was auf der anderen Seite fehlt.

Burbacher

Das kommt ganz auf den Studiengang an.
Die Fächer unterscheiden sich enorm, es ist immer ganz entscheidend, was man studiert.
Es gibt tatsächlich Studiengänge, die wirklich nicht sondelich fordernd sind. Ein bisschen lernen und so zuemlich jeder schafft den Bachelor.

Ich studiere beispielsweise Ingenieurwesen.
Die mathematischen Ansprüche sind enorm. Keiner , der nicht wirklich ein Talent in diesem Bereich hat, kann das mit Fleiß ausgleichen.
 
Geographie ist doch ein Fach das vor allem vom Lernen lebt ?
Also, Lektüre lesen, Wissen ansammeln.
Man kann sich doch mit viel Fleiß damit einiges erarbeiten ?
Welche Berufe macht man denn mit Geographie ?
Kenne mich da nicht so aus.
 
Geographie ist doch ein Fach das vor allem vom Lernen lebt ?
Also, Lektüre lesen, Wissen ansammeln.
Man kann sich doch mit viel Fleiß damit einiges erarbeiten ?
Welche Berufe macht man denn mit Geographie ?
Kenne mich da nicht so aus.

Das ist eine schöne Vorlage🙂 Da bin ich sofort in meinem Element, ist doch mein Ältester ein lebendes Beispiel dafür. wie Prognosen von Pädagogen, Einschätzungen von vermeintlich Wissenden haarscharf an der Wirklichkeit vorbeigehen.
Mein Ältester besuchte die Grundschule. Nein, Gymnasium passe nicht, hörte ich meine Kollegin, höchstens Realschule traue sie ihm zu. Ja, natürlich, Eltern überschätzen oft die Fähigkeiten ihrer Kids. Und bei meiner ein Jahr älteren Tochter hatte ich selbst auch den Eindruck, dass sie noch Zeit brauche.
Aber der Junior war ganz anders gestrickt. Er durchforstete meine teure Enzyklopädie, unterstrich mit Filzschreibern Textstellen, berichtete mir. Wir meldeten unseren Großen im Gymnasium an.
Er durchlief die Unterstufe. In der Mittelstufe schwitzte er jedes Jahre und bangte um seine Versetzung. Es ging gut und reichte jedes Mal.
Sein Abi lag bei 2, etwas. Nicht überragend, aber hinreichend. Ihm war klar, dass ein evtl. Medizinstudium nicht drin war. Unser Großer fuhr ein paar Wochen an die Uni, kam eines Tages fröhlich nach Hause, berichtete, er habe sich bei den Geowissenschaftlern angemeldet. Das finde er interessant.
Die Geschichte wurde ein Selbstläufer. Er diplomierte mit Auszeichnung, erhielt einen Förderpreis einer Geologischen Gesellschaft, wechselte an eine Schweizer Kaderschmiede. Mit 27 promovierte er in seinem Fach und erhielt einen Ruf an die Oxford-Universität.
Schon lange lebt er in Kanada und ist einer der Experten zu Fragen der Wasserwirtschaft.
Nein, der junge Mann sollte nicht zum Gymnasium. Heute ist er Diplom-Geologe mit Doktorgrad.
Keines meiner vier Kinder erhielt durch die Grundschule die Befähigung zum Besuch des Gymnasiums. Gleichwohl machten alle Abi, studierten entweder oder machten eine vergleichbare Ausbildung.
Ich bin froh, dass ich damals nicht aufgab, mich gegen die Empfehlungen der Kolleg/innen durchsetzte und so meinen Zöglingen eine ständige Unterforderung ersparte.

Burbacher
 
Burbacher meinte:
ein lebendes Beispiel dafür. wie Prognosen von Pädagogen, Einschätzungen von vermeintlich Wissenden haarscharf an der Wirklichkeit vorbeigehen.

… und das sagt ein Pädagoge…;-)

Jetzt aber mal im Ernst: Besten Dank Burbacher für Dein Beispiel oder besser das Deines Sohnes. Es ist eben nicht alles mit Noten, und schon gar nicht mit Schulnoten messbar. Deshalb sollte man eben auch nicht unbedingt drauf hören, was die so sagen. Gesagt wird ja viel, wenn der Tag lang ist.

Nicht jeder Überflieger in der Schule wird sich draussen im Leben bewähren, und eine Niete in der Schule ist nicht automatisch ein Versager. Oder nicht intelligent. Er lernt nur anders.

Es kommt eben immer alles drauf an. Auf den Einzelnen nämlich. Und was er draus macht.


 
Noch ein Beispiel dafür, wie gerade in der Grundschule die Herkunft der Eltern eine Rolle spielt.
In der Klasse meines Sohnes befand sich ein Ärztesohn: Vater Arzt, Mutter auch.
Ihr Junior war ein netter Kerl, aber so etwas von ungeschickt, dass man beim Essen fürchten musste, er bringe nicht das Schnitzel mit Messer und Gabel zu Schaden, sondern sich höchst selbst.
Beim Gehen stolperte er über seine großen Füße. Geistig war er voll da, ohne Zweifel.
Mein Junior dagegen war sehr sportlich, hatte in frühen Jahren eine Ballett-Ausbildung absolviert, mehrere Auszeichnungen in einer Kampfsportart errungen. Im letzten Jahr kam er nach Hause, stinkesauer und wütend.
Er selbst hatte sich in Sport eine 2 eingehandelt, sein Mitschüler und Ärztespross eine 1.

Da musste man weder Pädagoge sein, noch etwas von Sport verstehen, um zu sehen, dass da etwas falsch gelaufen war.

Burbacher
 
Dass die Bildungsinstitute nicht fair sind und auch Geld und Einfluss eine Rolle spielt ist doch kein Geheimnis mehr. 🙄 . Wenn meine Eltern von anfang an Millionäre wären und einflussreich bin ich zu 100 % überzeugt, dass es nicht zu meiner Rekordsitzenbleiberei gekommen wäre. Entweder hätte ich heute schon den Doktor (mit Master) ohne sitzenbleiben oder ich hätte garkeinen Abschluss weil meine Eltern gedacht hätten als reiches Kind brauche ich keinen Abschluss. Beides wäre aufjedenfall für meine Psyche besser gewesen als die Rekordsitzenbleiberei -,- .
 

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