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mein Vater benutzt mich als Wichsvorlage?!

  • Starter*in Starter*in ichKommNichtMehrKlar17
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Erstmal vielen vielen Dank an dich Violetta Valerie - dafür, dass du 'Indizien' nochmal zusammengefasst hast & anscheinend auch als Eine von wenigen, meine Posts vollständig gelesen hast.

Ich bin jetzt erstmal für die nächste Zeit bei meiner älteren Schwester(da ich dort öfter mal einige Tage bin, muss ich vor mriner Familie deshalb keinerlei Rchenschaft ablegen). Bis jetzt kennt sie den wahren Grund noch nicht - eig wollte ich mich ihr ja anvertrauen, aber ich krieg das einfach nicht raus. Wenigstens habe ich für morgen direkt ein Beratungsgespräch vereinbaren können & bin nun sehr gespannt, was dabei raus kommt.
Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es tatsächlich meine Mutter gewesen sein sollte, würde mir das aber auch mur einen Teil des Ekels nehmen: die Bilder habe ich bereits gesehen & ich bezweifle, dass ich das so schnell wieder vergessen kann. Im Grunde kann es ja sowieso mur mein Vater gewesen sein, doch egal was letztendlich rauskommt: EINE/R im Haus ist eindeutig geisteskrank, sowas zu erstellen. Und bevor ich nicht weiß, wer es war, werde ich auch garantiert nicht zurück nach Hause kommen. Eins ist mir inzwischen ohnehin klar geworden: sobald die Sachr auf den Tisch kommt, um das Ganze aufzuklären, müssen wir uns alle von unserem heilen Familienbild verabschieden. Aber das hat sich der Ersteller dieser Dateien selbst zuzuschreiben. Ich bin jedenfalls nicht bereit, das einfach so hinzunehmen/ zu verschweigen nur um die Familie zusammen zu halten, wie es hier manch einer angeraten hat.
 
Hallo ichKommNichtMehrKlar17

dies alles zu verschweigen, ist auf keinen Fall der richtige Weg. Aber die Art und Weise entscheidet darüber, wie es in eurer Familie weitergeht. Und so sehr Dich das alles völlig zurecht schockiert, mit einer Geisteskrankheit hat das nicht automatisch zu tun, aber auszuschließen ist es auch nicht. Etwas von einer solchen Tragweite mit Besonnenheit zu handhaben, hat nichts mit "verschweigen" zu tun. Deshalb ist eine Unterstützung für Dich so wichtig und richtig. Toll, dass Du so schnell einen Termin bekommen hast und die nächsten Schritte gehst.
 
Ekel ist wichtig. Ekel sagt uns, dass etwas vor uns ist oder gerade abläuft, was nicht gut für uns ist. Ekel kann auch zeigen, dass wichtige Grenzen verletzt und übergangen worden sind.

Es ist nicht normal, dass ein Vater einen Ständer bei dem Gedanken an seine Tochter bekommt. Es ist nicht normal, dass Fotos von der Tochter als Wichsvorlage benutzt werden. Es ist noch sehr viel mehr nicht normal, dass man sorgfältig Fotos bearbeitet, Montagen erstellt und sich selbst sogar in entsprechenden Posen fotografiert, damit alles echter aussieht.

Es ist nunmal ekelhaft, wenn ein Vater sowas macht und es ist nicht normal. Und ich setze jetzt kein "Sorry" daneben.

Es ist auch nicht "in Ordnung", nur weil er seine Tochter nicht betatscht. Ich finde es verstörend, so zu denken.

Die Intimsphäre der Tochter, der TE, wurde kaputt gemacht. Der Vater hat ein normales Vater-Tochter-Verhältnis total verdreht.

Ich finde, auch wenn der Körper zu ungewollten erotischen Sexmontagen hergenommen wird, ist das Missbrauch. Was gibt es da zu diskutieren? Auch allgemein, wenn ich keine Zustimmung zu irgendwas gebe, was mit Fotos von mir gemacht wird, ist das etwas gegen meinen Willen. Und ist es okay, etwas gegen den Willen einer Person zu tun? Oder wollen wir jetzt darüber diskutieren, dass die TE vielleicht doch ihre Zustimmung abgegeben hätte, wenn ihr ach so armer Vater ihr vorab erklärt hätte, dass er ja so krank und hilflos ist und einfach nicht anders kann?

Warum wird der Vater hier indirekt als Opfer in Schutz genommen? Davon gesprochen, dass er ja "nur" einen Fetisch hat? Warum soll die TE, das wirkliche Opfer, seine Tochter, das jetzt ausbaden?

Ich finde es auch erschütternd, dass man das mit "Fremdgehen" gleichsetzt. Oder der TE schreibt, sie soll es sich "gut überlegen", was sie jetzt macht. Und damit anfängt, dass die Ehe zerbrechen könnte. Really? Ihr Körper wird indirekt durch Fotomontagen von ihrem eigenen Vater missbraucht und es geht darum, dass "sie sich genau überlegen soll, was sie jetzt tut", während der Vater weiterhin Fotomontagen bastelt?

Schweigen schützt Täter. Schweigen spielt ihnen in die Hände.

Wo zieht man die Grenzen? Ab wann ist es so heftig, dass man etwas sagen sollte? Reichen grenzwertige Fotomontagen noch nicht? Woher will man wissen, wann der Vater nicht mehr nur Fotos ansehen möchte?

Er hat einen Haufen Bilder sorgfältig bearbeitet. Und sogar noch Sprechblasen hinzugefügt und extra Fotomontagen gemacht. Irgendwann reichen bei der ganzen "Detailverliebtheit" vielleicht keine Bilder und Fantasien mehr aus. Wenn er schon DIESE Grenze überschreitet, bei der viele andere Väter das Kotzen bekommen?

Der Vater ist der Erwachsene. Er hätte sich schon längst Hilfe suchen MÜSSEN. Hat er aber nicht.

Das gehört zu den schlimmsten Dingen, die einem passieren können: wenn Eltern, Vertrauenspersonen, die einen großgezogen haben, missbrauchen. Und diese Vertrauenspersonen auf einmal in einem sexuellen Kontext zu einem stehen. Das ist unfassbar heftig. Eine riesen Ohnmacht.

Und dann sitzt der Vater noch am Tisch mit seiner Tochter und redet mit ihr, als wäre nichts. Als würde er nicht heimlich Sex-Fotomontagen von seiner Tochter basteln. Ekelhaft. Einfach nur abstoßend. Etwas anderes fällt mir nicht dazu ein.

Hier wurde auch eine "zufriedenstellende Lösung" für alle angesprochen. WIE soll die denn bitte aussehen, wenn ein Vater sich auf seine Tochter einen runterholt?

Soll das Mädel jetzt mit einem Therapeuten sprechen und lernen damit klarzukommen, während der Vater sich weiterhin einen runterholen darf auf sie und Fotomontagen basteln darf, "weil es ja nur ein Fetisch ist" und "er nichts dafür kann, dass er so ist"? Soll das Mädel jetzt lernen, mit dem Fetisch ihres Vaters zu leben, mit seinem krankhaften Trieb, während er weitermachen darf in seinem Kämmerlein?

Das kann man nie wieder kitten. So eine heftige Sache kann man nicht vergessen oder ungeschehen machen. Man DARF einfach NICHT erwarten, dass die TE als Minderjährige, die noch auf ihre Eltern angewiesen ist, das erträgt und weiterhin mit ihrem Vater zusammenlebt.

Und muss die TE jetzt schweigen und mit diesem absolut heftigen Trauma selbst fertig werden, weil alles weitere ja den Vater bloßstellen könnte, der als armer, kranker Mann ja nichts dafür kann, dass er penibel Fotomontagen mit seiner minderjährigen Tochter bastelt, sich viele Gedanken darum macht, Zeit investiert, sich sogar in passenden Positionen mit geilem Gesichtsausdruck fotografiert und ihm darauf einer abgeht?

Ich denke NICHT, dass der Vater sich von sich aus einfach so Hilfe holen wird. Hätte er doch längst tun können. Er hat aber nicht von selbst die Bremse gezogen. Wenn die TE weiterhin schweigt und nur für sich therapeutische Hilfe sucht, ohne nach außen zu gehen, ohne das anzusprechen und vor allem auszusprechen, schützt man den Vater als Täter und er wird weiter so machen, wie bisher. Der ändert doch nichts. Wer weiß, wie lange das schon läuft?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe mit dem Beitrag von Findefuchs total konform.

Die offene Freizügigkeit im Bad, die für die Familie normal ist, wurde da zum Verhängnis. Für die Ts war es Gewohnheit. Ich, als Mutter, hätte da schon viel früher eingelenkt. Nackt im Bad zu sein ist ebenfalls Intimsphäre. Besonders ab dem Zeitpunkt, wo sich die Geschlechtsmerkmale ausprägen.
Ich kann mich erinnern, dass hier mal ein Vater schrieb, der sich sexuell zur Tochter hingezogen fühlte. Für die es auch normal war, sich nackt im Bad über den Weg zu laufen. Nicht jeder Mann kann damit "familiär" umgehen.

Liebe Ts,
für mich machst du das alles gerade sehr richtig und auch noch mit Bedacht.
Ich bin schon sehr gespannt, was dir beim Therapeuten geraten wird.
Das deine Mutter lieber hundert andere Verdächtige sucht, als beim "Brandherd", wäre in dem Fall sehr belastend.
Da wäre von Vorteil, dass du weiterhin therapeutisch geführt wirst und Unterstützung erhältst.
Wie du selbst sagst - von dem Bild der heilen Welt, muss sich verabschiedet werden und das wird für alle schmerzlich.

Alles Liebe!
 
Und Brandreden, Vermutungen und Eskalation helfen? Wirklich? Gibt es wieder nur Schwarz und Weiß? Und bitte: auch ich bin ein Vater, der seine Tochter natürlich vor solch einer Tat schützen möchte. Aber wir retten hier nicht die Welt, sondern blasen mit einigen Beiträgen Luft in das Feuer, das dieser Mann gelegt hat. Ist das hilfreich? Und nein, damit will ich nichts verharmlosen, wie sollte das auch noch gehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Brandreden, Vermutungen und Eskalation helfen? Wirklich?

Der Vater bastelt sich Sex-Fotomontagen mit seiner Tochter. Kurz nachdem er sie im Bad gesehen hat, hat sie ihm unabsichtlich eine neue Vorlage für seine Fantasien geliefert. Der Vater schließt sich Stunden? ein in seinem Büro und bastelt penibel an Sexmontagen mit seiner Tochter. Und wirft sich selbst per Fotos in Pose, die er dann noch hinzufügt, damit das ganze echter wirkt.

Die Sex-Fotomontagen hat er bestimmt nicht "einfach so" auf seinem Rechner. Auch bestimmt nicht, um sein neuestes Hobby Bildbearbeitung sich mehr erschließen zu können.

Ist DAS alles nicht schlimm genug?

Woran sich so viele aufhängen ist nicht das "was sein könnte", sondern dass einige hier so lapidar abwinken und sagen "Och, ist doch nur ein Fetisch."

Und zumindest für mich irgendwie mitschwingt, dass man von der TE teilweise erwartet, damit leben zu können. Mit so einem Mann unter einem Dach. Dass sie in Therapie geht, wird für gut befunden, aber gleichzeitig kommt man mit dem erhobenen Zeigefinger, sie solle sich "Gut überlegen, ob sie den Vater so beschämen möchte und die Ehe ihrer Eltern zerstören, wenn sie offen darüber redet."

Was hat das denn für einen anderen Touch als zu sagen "Lerne, mit dem Fetisch deines Vaters zu leben, während er sich weiterhin Sexmontagen mit dir bastelt und einen Ständer bei dem Gedanken an dich bekommt. Weil ... ist ja nur ein Fetisch. Eine sexuelle Vorliebe. Tut ja keinem weh." ?

Das ist ja sogar noch einen Schritt weiter, als die angepriesenen Fetisch-Pornos, in denen es um Inzest geht. Wo Darsteller, die nicht mal miteinander verwandt sind, Sex haben, was man irgendwo auch weiß, wenn man die ansieht. Die Fantasie wird halt angeregt. Das ist das eine. Aber dann sogar heimlich Montagen mit seiner Tochter zu basteln, mit echten Fotos von ihr, ist nochmal eine ganz andere Kiste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumal das nicht mal was mit einem Fetisch zutun hat. In meinen Augen jedenfalls nicht.

Filmchen, die Inzest nachspielen und Menschen, denen einer abgeht, wenn sie sich sowas reinziehen, finde ich schon makaber. Da ist der Zuschauer mit den Darstellern aber nicht verwandt und die Darsteller untereinander auch nicht. Für mich ist es einfach gefährlich krank, wenn das eigene Kind auf einen sexuelle Anziehungskraft hat. Das sollte niemals so sein, also stimmt da was gewaltig nicht, sowas ist keine Lapalie.
Da kann man auch so viel aussehen wie die eigene Mutter früher; da kann die Frau, der man so ähnlich ist ihn noch so den Sex verweigern wie sie will oder was auch immer... Man ist und bleibt die Tochter, sowas vergisst man ja auch unter sonst was für Sexentzug und größter Notgeilheit nicht urplötzlich. Man kann als Tochter auch so viel nackt im Bad stehen wie man will... bei einem Vater, bei dem alles richtig "funktioniert" löst das einfach kein Verlangen aus.

Ein Fetisch ist für mich eine sexuelle Vorliebe, die ungewöhnlich bis weltfremd erscheinen kann. Ein Vater, der auf seine Tochter steht ist für mich immer einfach nur krank und unter Umständen eine tickende Zeitbombe.
 
(...) Da kann man auch so viel aussehen wie die eigene Mutter früher; da kann die Frau, der man so ähnlich ist ihn noch so den Sex verweigern wie sie will oder was auch immer... Man ist und bleibt die Tochter, sowas vergisst man ja auch unter sonst was für Sexentzug und größter Notgeilheit nicht urplötzlich.

Ich möchte noch einmal beteuern, es war nur ein Gedanke... kein Erklärungsversuch und kein Versuch, das Ganze zu verharmlosen. Wie ich bereits schrieb, für mich wäre auch die Welt zerbrochen...

xEclipse meinte:
(...) Man kann als Tochter auch so viel nackt im Bad stehen wie man will... bei einem Vater, bei dem alles richtig "funktioniert" löst das einfach kein Verlangen aus.

Ein Fetisch ist für mich eine sexuelle Vorliebe, die ungewöhnlich bis weltfremd erscheinen kann. Ein Vater, der auf seine Tochter steht ist für mich immer einfach nur krank und unter Umständen eine tickende Zeitbombe.
So ist das. Und es ist (für mich) leider unverzeihlich.
 
Zumal das nicht mal was mit einem Fetisch zutun hat. In meinen Augen jedenfalls nicht.
...und sebst wenn es was mit Fetisch zu tun hätte: Ein Fetisch ist ja wohl kein Freibrief, alle Grenzen zu überschreiten. Und sobald die eigenen Kinder in der eigenen Sexualität irgendeine Rolle spielen, ist einfach unverzeihlich eine Grenze überschritten worden. In meinen Augen ist dann einfach kein normales Familienleben mehr möglich. Mal abgesehen davon: Ich würde meine Hand nicht ins feuer legen, dass ein Mensch, der so ein Tabu bricht, nicht auch noch andere Grenzen überschreitet. Für gesund tickende Menschen sind die eigenen Kinder sexuell einfach sowas von tabu, dass sich noch nicht mal der Funke eines Gedanken einschleichen würde. Aber in diesem Fall ist der Vater ja schon deutlich weiter gegangen...
 
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