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Perfektion oder Mittelmaß?

Du bist nicht verrückt, nur ein Inszenierer, der sich zum Teil in kryptisch anmutenden, kurzen, parataktischen Texten ausdrückt.

Gruß aus Berlin, ganz nebenbei. 🙂
 
Du stellst die Frage nach Mittelmass oder Perfektion und definierst nicht einmal, was du darunter verstehst. Zudem gibt es keine Perfektion bei Menschen. Du machst auf mich einen unerfahrenen Eindruck, da du denkst, es gibt so etwas wie Perfektion in der Liebe. Es ist besser für dich, wenn du dich von diesem Gedanken verabschiedest und beginnst, zu leben.
 
Das geht nach folgender Logik:

1)Perfekter Mann > 2)perfekte Frau > 3)perfekte Beziehung.

Du scheiterst wohl schon leider bei 1).
Es gibt keinen perfekten Mann. Und keine perfekte Frau. Du gehst von Dingen aus, welche es nicht gibt. Der Drang, den perfekten Menschen kennen zu lernen kommt daher, dass diese Menschen sich selber nicht perfekt fühlen und das dann durch den perfekten Partner auszugleichen versuchen. Den es natürlich nicht gibt, aber den sie sich vorstellen und den sie sich selber konstruieren. Um dann entsprechend enttäuscht zu sein, dass es ihn nicht gibt. Deshalb gibt es so viele Flirtratgeber wie nie zuvor. Das Streben nach Perfektionismus ist der Grund, warum viele gar nie ihren Partner finden, weil immer etwas nicht passt, was doch passen sollte.
Die Menschen müssen akzeptieren lernen, dass sie nicht perfekt sein können und auch nie sein werden.
 
Es gibt keinen perfekten Mann. Und keine perfekte Frau. Du gehst von Dingen aus, welche es nicht gibt. Der Drang, den perfekten Menschen kennen zu lernen kommt daher, dass diese Menschen sich selber nicht perfekt fühlen und das dann durch den perfekten Partner auszugleichen versuchen. Den es natürlich nicht gibt, aber den sie sich vorstellen und den sie sich selber konstruieren. Um dann entsprechend enttäuscht zu sein, dass es ihn nicht gibt. Deshalb gibt es so viele Flirtratgeber wie nie zuvor. Das Streben nach Perfektionismus ist der Grund, warum viele gar nie ihren Partner finden, weil immer etwas nicht passt, was doch passen sollte.
Die Menschen müssen akzeptieren lernen, dass sie nicht perfekt sein können und auch nie sein werden.

Eine Sicht, der ich durchaus zustimmen kann.

Nicht immer, aber oftmals scheitert es wohl mit einer Beziehung auch, weil die Ansprüche - an sich selbst und/oder den anderen - überzogen sind. Da hilft dann wahrscheinlich nur, seine Ansprüche entsprechend runterzuschrauben oder auf eine Beziehung zu verzichten.

Das Schwierige ist dann wohl nur, wenn man sich auf das Runterschrauben der Ansprüche einlässt, den Punkt zu finden, an dem man seine Ansprüche nicht mehr runterschrauben sollte.

Oder anders: Was muss ein (potentieller) Partner an Mindestvoraussetzungen erfüllen?
 
Eine Sicht, der ich durchaus zustimmen kann.

Nicht immer, aber oftmals scheitert es wohl mit einer Beziehung auch, weil die Ansprüche - an sich selbst und/oder den anderen - überzogen sind. Da hilft dann wahrscheinlich nur, seine Ansprüche entsprechend runterzuschrauben oder auf eine Beziehung zu verzichten.

Das Schwierige ist dann wohl nur, wenn man sich auf das Runterschrauben der Ansprüche einlässt, den Punkt zu finden, an dem man seine Ansprüche nicht mehr runterschrauben sollte.

Oder anders: Was muss ein (potentieller) Partner an Mindestvoraussetzungen erfüllen?

Warum denn runterschrauben? Nicht perfekt sein bedeutet nicht, etwas runterzuschrauben, sondern dass man den Menschen so akzeptiert, wie er ist. Wenn du Kompromisse eingehst dann ist das keine Liebe.
 
Warum denn runterschrauben? Nicht perfekt sein bedeutet nicht, etwas runterzuschrauben, sondern dass man den Menschen so akzeptiert, wie er ist. Wenn du Kompromisse eingehst dann ist das keine Liebe.

Ich sehe da die folgenden sich widersprechenden Punkte:

1) Wenn es passt, dann passt es. Wenn nicht, dann nicht. Wenn es nicht passt, dann kann man nichts machen.

2) Wenn es nicht passt, dann muss man Kompromisse eingehen. Man muss an sich selbst und dem anderen arbeiten, damit es passt.
 
Perfektion bei Menschen zu suchen, finde ich kritisch. Kein Mensch ist perfekt. Das macht die Menschheit aus.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen und unterschiedliche Fähigkeiten.

Wenn ich eine Beziehung mit jemandem eingehe, muss ich mich vorher fragen, ob ich die Schwächen des Partners dauerhaft akzeptieren kann und ob man seine eigenen Schwächen überwindet, wenn der Partner etwas von seinen Schwächen aufgibt. Da wären wir wieder bei den Kompromissen.
Einen Menschen ohne Schwächen zu suchen dürfte endlos dauern. Aber deswegen muss man auch nicht jeden nehmen, der gerade verfügbar ist.

Die letzte Frage ist, was für Dich perfekt ist und was Mittelmaß.
Mein Partner ist für mich z.B. perfekt, weil er zu mir passt und wir uns gegenseitig ergänzen, mit allen Ecken und Kanten, Schwächen und Stärken.
 
Ich sehe da die folgenden sich widersprechenden Punkte:

1) Wenn es passt, dann passt es. Wenn nicht, dann nicht. Wenn es nicht passt, dann kann man nichts machen.

2) Wenn es nicht passt, dann muss man Kompromisse eingehen. Man muss an sich selbst und dem anderen arbeiten, damit es passt.

Punkt 1 ist richtig, Punkt 2 falsch. Man sollte eben nicht Kompromisse eingehen, sonst ist das ein Zeichen dafür, dass etwas schiefläuft, es eben nicht passt. Liebe als Arbeit an sich selbst und lauter Kompromissen zu verstehen, ist falsch.
Auch wenn das die Perfektionisten nicht gerne hören.
 

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