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Er will plötzlich doch keine Kinder - bin verzweifelt

Verstehe.

Der aggrulente Mensch würde nun sagen, dass Frauen immer nach einem Erzeuger und/oder Versorger suchen - sie sonst nicht glücklich sind.

Würd ich nur einen Erzeuger wollen, würd ich jetzt nicht hadern ihn zu verlassen, sondern gleich auf die Suche eines andern Erzeugers gehn oder auf die nexte Samenbank rennen...
 
das ist aber keine lösung, angel...
kannst du nicht nochmals mit ihm reden??
oder ihm vorlesen, was wir heute alles geschrieben haben??
 
das ist aber keine lösung, angel...
kannst du nicht nochmals mit ihm reden??
oder ihm vorlesen, was wir heute alles geschrieben haben??

Kann auch nach hinten los gehn wenn ich ihm das zeige. Nicht das es dann heißt "wieso besprichst Du unsere Probleme mit Wildfremden" oder so... Weiß nicht wie er dazu steht.
Ich werd sicher nochmal mit ihm reden, aber erst ein paar Wochen abwarten. Möchte nicht zu sehr Nerven um nicht die letzte Hoffnung zu ersticken.
 
Naja, ich denke, mit Reden lässt sich auf jeden Fall viel Klarheit gewinnen. Nur wenn Du mit ihm redest, wirst Du merken, wie er wirklich tickt. Da müssen schon ein paar längere Gespräche her.
Sicher ist es schwer, sich mit dem Gedanken anzufreunden, ihn zu verlassen, aber ich denke, es wäre besser für Dich, wenn Du Dich darauf einstellen und bereit sein könntest.
Sieh es mal so: Du verzichtest ihm zu liebe auf Kinder- dann wäre eure Beziehung auch zerstört, denn ein so großes (einseitiges) Opfer hält kaum eine Beziehung aus. Für ihn würde alles so weiter gehen, wie bisher, aber Du hättest ein großes Opfer gebracht. Was wäre seine "Gegenleistung"? Du würdest diesen Gedanken vermutlich in Dich hineinfressen, Dich hintergangen und ausgenützt fühlen. ("Ich gebe für ihn meinen Traum auf und was tut er für mich?")
Vermutlich würdest du es Dein Leben lang bereuhen und so viel inneren Willen besitzt keiner, dass er das dem Partner in einem schwachen Moment nicht doch vorwirft.
All das würde eure Beziehung sehr belasten und auf Dauer zerstören.
Dann sitzt Du ohne ihn da und auch ohne Kind!
Ich will Dir jetzt keine Panik machen, aber Du solltest den Gedanken an eine Trennung ertragen lernen, denn nur so bist Du frei, den Weg zu wählen, der Dich glücklich macht.
Offenbar ist Dein Kinderwunsch so stark, dass ich bezweifle, dass Du glücklich mit einem Mann leben könntest, der Dir diesen Traum nicht erfüllen kann.
 
@Herzi1
Es steht mir nicht zu jemandem zu verwehren Kinder zu bekommen, nur weil ich keine möchte. ICH würde mich aber nicht trennen, nur weil mein Partner gerne Kinder möchte (wie er es sieht, das ist was anderes).
[...]

@Egobin
[...]
Auch deshalb schrieb ich oben, dass ich ihr keinen Ratschlag erteilen kann, nur aufzeigen möchte, dass ich ihren Mann verstehe und auch nachvollziehen kann, dass man nicht mit offenen Karten spielt.
Wenn ihr alle perfekt ehrlich seid in Beziehungen, kein Ding, dann hab ich nichts gesagt, aber ich denke, dass jeder von uns schonmal so eine Lüge benutzt hat. Ich kann ihn verstehen.

Mh, das verstehe ich nicht recht.
Würdest du also Kinder bekommen, wenn dein Partner welche möchte, obwohl du eigentlich keine willst?
Oder würdest du es machen wie es evtl. der Freund der TE gemacht hat: Erstmal lügen, um den tollen Kerl nicht zu verlieren, und hoffen, dass sich sein Wunsch irgendwann und irgendwie in Wohlgefallen auflöst?
Oder einfach abwarten, bis dein Freund anfängt, ernste Pläne mit dir schmieden zu wollen, dann erklären, dass du eigentlich gar nicht willst und es ihm überlassen, die Beziehung zu beenden?

Einen "Kompromiss" kann es bei Kindern ja schwer geben - entweder man hat welche oder nicht...

Ich bin sicher nicht perfekt ehrlich, aber in so einem Punkt zu lügen ergibt für mich einfach keinen Sinn. SO eine Lüge würde ich deshalb garantiert niemals benutzen, und ich glaube, das trifft auf die meisten hier Mitschreibenden zu.
 
Naja, ich denke, mit Reden lässt sich auf jeden Fall viel Klarheit gewinnen. Nur wenn Du mit ihm redest, wirst Du merken, wie er wirklich tickt. Da müssen schon ein paar längere Gespräche her.
Sicher ist es schwer, sich mit dem Gedanken anzufreunden, ihn zu verlassen, aber ich denke, es wäre besser für Dich, wenn Du Dich darauf einstellen und bereit sein könntest.
Sieh es mal so: Du verzichtest ihm zu liebe auf Kinder- dann wäre eure Beziehung auch zerstört, denn ein so großes (einseitiges) Opfer hält kaum eine Beziehung aus. Für ihn würde alles so weiter gehen, wie bisher, aber Du hättest ein großes Opfer gebracht. Was wäre seine "Gegenleistung"? Du würdest diesen Gedanken vermutlich in Dich hineinfressen, Dich hintergangen und ausgenützt fühlen. ("Ich gebe für ihn meinen Traum auf und was tut er für mich?")
Vermutlich würdest du es Dein Leben lang bereuhen und so viel inneren Willen besitzt keiner, dass er das dem Partner in einem schwachen Moment nicht doch vorwirft.
All das würde eure Beziehung sehr belasten und auf Dauer zerstören.
Dann sitzt Du ohne ihn da und auch ohne Kind!
Ich will Dir jetzt keine Panik machen, aber Du solltest den Gedanken an eine Trennung ertragen lernen, denn nur so bist Du frei, den Weg zu wählen, der Dich glücklich macht.
Offenbar ist Dein Kinderwunsch so stark, dass ich bezweifle, dass Du glücklich mit einem Mann leben könntest, der Dir diesen Traum nicht erfüllen kann.


Sehe ich genau wie Du.
Er hadert auch mit sich. Sagt das wenn er sich gegen Kinder entscheide, er damit leben müsse, dass meine Liebe für ihn nicht so stark war wie der Kinderwunsch. Finde diese Aussage wiederum recht unfair, aber man kann es so sehn.

auf Kinder verzichten um bei ihm zu bleiben kann ich ihm nicht antun. Denn der Vorwurf wird kommen, beim kleinsten Streit werde ich es vorwerfen dass ich wegen ihm nun keine Kinder habe. So sind Menschen, so bin ich wohl. Und das hat er auch nicht verdient.
 
Sehe ich genau wie Du.
Er hadert auch mit sich. Sagt das wenn er sich gegen Kinder entscheide, er damit leben müsse, dass meine Liebe für ihn nicht so stark war wie der Kinderwunsch. Finde diese Aussage wiederum recht unfair, aber man kann es so sehn.
Es ist aber ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

auf Kinder verzichten um bei ihm zu bleiben kann ich ihm nicht antun. Denn der Vorwurf wird kommen, beim kleinsten Streit werde ich es vorwerfen dass ich wegen ihm nun keine Kinder habe. So sind Menschen, so bin ich wohl. Und das hat er auch nicht verdient.

Die Frage, die sich stellt: Was ist Liebe?
"Am Ende des Krieges verkaufte eine Frau ihr langes Haar, um für ihren heimkehrenden Mann, ein Musiker, neue Geigensaiten kaufen zu können. Auf dem Heimweg aus dem Krieg verkaufte ihr Mann seine Geige, um seine Frau mit einer besonders schönen Haarbürste überraschen zu können." Eine schöne romantische Geschichte... und die Realität?

Die Liebe von Mann und Frau ist schon selten die Gleiche. Als Ehemann ist mir das Denken fremd, dass meine Frau mich ebenso lieben müsse, wie ich sie. Soll und kann man da mit dem Zollstock messen? Mit diesen Gedanken gehe ich an keine Partnerschaft heran. Wie verstehe ich eine liebevolle Partnerschaft? Ich kann über mein Rollenverständnis als Mann sprechen. Und ich verstehe meine Rolle so, dass ich die Frau heirate, mit der ich alt werden möchte - und von der ich weiß, dass sie den gleichen Wunsch auf mich bezogen hat. Dabei tue ich alles, was zu ihrem Wohl beiträgt, auch Verzicht üben. Verzicht üben fällt mir leicht, weil ich liebe.

Der Gedanke "ich will nicht verzichten, weil dann meine Liebe 1 m größer wäre als Deine Liebe zu mir" ist der Liebe fremd. Wenn der Kinderwunsch meiner Frau, der biologisch angelegt ist, für meine Frau sehr wichtig ist, dann ist es für mich eine ehrenvolle Pflicht, zuzustimmen. Und wenn ich mich nicht als Vater geeignet halte, dann sollten die Lernphasen erfolgen, die die Eignung fördern und bewirken. Wäre meine Frau Alleinverdiener und müsste in China arbeiten, so würde ich den gemeinsamen Umzug auch nicht deswegen ablehnen, weil ich kein Chinesisch kann. Das lässt sich lernen, wie so vieles.

Ablehnen würde ich den Kinderwunsch aus Vernunftgründen, wenn das Wohl des Kindes gefährdet wäre, weil "wir" z.B. in einem Kriegsgebiet leben oder starke gesundheitliche Bedenken (Drogenkonsum der Mutter) eine Rolle spielen, also aus Vernunftgründen, aber nie, weil ich irgendwelche Einschränkungen auf mich zukommen sehe.

Meine Empfehlung: Wenn Ihr sprecht, dann sprecht auch über Euer Rollenverständnis. Würde er Dich verlassen, wenn ein Arzt für Dich die Diagnose einer baldigen vollkommenen Erblindung stellt, und das Verlassen erfolgt, weil er mit einer blinden Frau nichts anfangen kann, da sie sein gutes Aussehen nicht mehr feststellen wird? Sie wird ihn nicht mehr lieben können wie vorher, aber evt. auf eine neue Art und noch stärker.

Ist ein Kind jahrelang ein Einzelkind und folgt dann ein Geschwisterchen, kommt es oft zu Eifersuchtsgefühlen, weil die bisherige alleinige Liebe nun mit dem Geschwisterchen geteilt werden muß. Auch ein Mann wird die Liebe seiner Frau mit Kindern teilen müssen. Es ist Liebe, dies liebevoll und geduldig zu akzeptieren. Mann und Frau haben verschiedene Rollen. Alle Rollen sind gleichwertig, jedoch völlig verschieden. Das hat nichts mit mehr oder weniger Liebe zum Partner zu tun. Und eine Rolle, zu der ich mich "heute" nicht eigne, kann ich lernen. Alles Willenssache.

Das würde ich dem Partner von Mann zu Mann sagen wollen, würde ich ihn treffen.

LG; Nordrheiner
 
Ich vermute mal, Du nimmst zu viel Selbstverständliches schon vorweg.
Es ist doch eine Errungenschaft, daß wir Menschen darüber entscheiden können, wann ein Kind kommt. Jetzt müssen Frauen darum kämpfen, ihr natürliches Recht ein Kind zu bekommen (oder zwei, egal mal jetzt wieviele), durchzusetzen!
Also echt: verkehrte Welt.

Früher war es mal so, daß man sich überlegt bzw. sich davor gescheut hat, mit wem man GV hat, ob es der Partner fürs Leben ist, weil ja doch jedesmal ein Lotteriespiel war, heute ist das mehr oder weniger (leider oder GsD?) nebensächlich. Damals konnte ich nicht verstehen, daß ältere Frauen der Ansicht waren, daß die Pille nicht logischerweise eine Verbesserung ist. Da wurde unter anderem auch die daraus resultierende Leichtfertigkeit nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen angeführt. In dieser Zeit war es üblich dem Mann die Verantwortung über seine Vaterschaft zuzuschieben. So kann man auch die Abtreibung(sverpflichtung der Frau durch den jeweiligen Mann) als Nachteil für die Frau sehen.

Das soll jetzt kein Vorwurf an die TE sein, eher Argumente für Dich. Denn so war das nicht gedacht, es sollte nur eine ansonsten unbeschwerte Sexualität ermöglichen.

FG
 
Meine Empfehlung: Wenn Ihr sprecht, dann sprecht auch über Euer Rollenverständnis. Würde er Dich verlassen, wenn ein Arzt für Dich die Diagnose einer baldigen vollkommenen Erblindung stellt, und das Verlassen erfolgt, weil er mit einer blinden Frau nichts anfangen kann, da sie sein gutes Aussehen nicht mehr feststellen wird? Sie wird ihn nicht mehr lieben können wie vorher, aber evt. auf eine neue Art und noch stärker.

LG; Nordrheiner

Hallo Nordrheiner

Danke für Deine Zeilen. Schade sehen das nicht mehr Menschen wie Du. Es ist sehr ehrenvoll Deine Ansicht, doch in der heutigen Gesellschaft schaut jeder mehr oder weniger auf sich, leider.
Er würde mich nicht verlassen bei einem Schicksalsschlag, Krankheit oder Unfall mit folgen nein. Es ist auch nicht nur die Aufgabe die er dann auf sich nehmen müsste mit Kindern. Seine Hauptangst ist dass mehr Streitpunkte auftreten, man gestresster ist wegen des Kindes und wenn man sich dann doch mal trennt dass er da seine Frau UND sein Kind verliert. Er sagt wenn die Beziehung jetzt auseinander geht, dann sind nur 2 Leben betroffen und nicht noch das eines unschuldigen Kindes.
 

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