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Eigene Schuld - fremde Schuld

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kasiopaja meinte:
Nur kann ich nicht , wie manche hier, und auch Du stundenlange Ausführungen niederschreiben und ewig diskutieren und das müsste ich würde ich ausführlicher werden.
Dann sollte man aber auch ehrlich sein und sich selbst nicht aktiv in den "stundenlangen Ausführungen" mit einklinken. So wie du es z.B. mir gegenüber mehrmals getan hast.
 
Hin und wieder den eigenen Senf dazugeben muß schon erlaubt sein, beispielsweise wenn sich die Hauptautoren erkennbar nur noch ständig im Kreis um sich selbst drehen, schließlich ist das hier ein offener Thread. Kasiopajas Antwort ist imho die voll korrekte auf den Post von Nordrheiner. Was ihn Gleichgültigkeit = Lieblosigkeit deucht ist in Wahrheit nur, dem (metaphorischen) kleinen Kind zu sagen, daß man auch hin und wieder was wichtigeres zu tun hat als den ganzen Tag lang mit ihm Hoppereiter zu spielen. Kleines Kind muß sich auch mal mit sich selbst beschäftigen können, das ist deswegen noch lang keine Lieblosigkeit.
 
Erklärung 1
Ich wollte das nur kurz anmerken.

Jeder hat da seine eigene Definition.

Aber die ist jeweils ellenlang und für Leute, die einen nicht kennen ziemlich langweilig.

Zumal man ja auch die anderen nicht richtig kennen lernen will und sich somit auch nicht die Mühe machen will das alles ellenlang zu erklären und diskutieren.


Erklärung 2

Es ist weder Arroganz noch Gleichgültigkeit.

Nur kann ich nicht , wie manche hier, und auch Du, stundenlange Ausführungen niederschreiben und ewig diskutieren .

Ich habe dazu keine Zeit und bin auch immer nicht lange genug hier.

Das hier ist für mich Zeitvertreib, wenn sonst nichts zu tun ist.

Und das ist eben nur gelegentlich und kurz der Fall.

Wie jetzt z. b.

Aber ich bin auch schon wieder unterwegs und weg...

Was ist denn jetzt richtig? Erklärung 1 oder Erklärung 2?

Wenn Du nur eine Anmerkung machen - diese aber nicht näher erläutern oder diskutieren willst - dann sei doch so lieb und schreibe zukünftig sowas wie "bitte nicht auf meine Anmerkung eingehen, ich befasse mich aus Zeitgründen nicht mit angemessenen Antworten."
Ansonsten kann es passieren, dass Du umsonst andere User mit (D)einem Beitrag beschäftigst.

Im übrigen finde ich, sollte es auch möglich sein, eine kurze Definition von "richtig und falsch" zu erstellen.

LG, Nordrheiner
 
Hin und wieder den eigenen Senf dazugeben muß schon erlaubt sein, beispielsweise wenn sich die Hauptautoren erkennbar nur noch ständig im Kreis um sich selbst drehen, schließlich ist das hier ein offener Thread. Kasiopajas Antwort ist imho die voll korrekte auf den Post von Nordrheiner. Was ihn Gleichgültigkeit = Lieblosigkeit deucht ist in Wahrheit nur, dem (metaphorischen) kleinen Kind zu sagen, daß man auch hin und wieder was wichtigeres zu tun hat als den ganzen Tag lang mit ihm Hoppereiter zu spielen. Kleines Kind muß sich auch mal mit sich selbst beschäftigen können, das ist deswegen noch lang keine Lieblosigkeit.

Die Frage von kasiopaja nach der Definition von "richtig und falsch" ist auch eine korrekte und in meinen Augen eine gute Antwort. Man kann sich halt Zeit sparen, darauf ihr zu antworten, wenn sie keine Zeit hat, diesen Punkt weiter zu erörtern. Für Zeitmangel hat wohl jeder Verständnis.

Jedoch sehe ich nicht, dass wir uns ständig nur im Kreis drehen. Wir erarbeiten uns lediglich verschiedene Aspekte, die mit Schuld zu tun haben.

Aber vielleicht kannst Du für Kasiopaja in die Bresche springen und hast eine Definition von "richtig und falsch" für uns?
 
Es gibt keine Einheitliche Feldtheorie, die ein für allemal zuverlässig definiert, was richtig und was falsch ist. Das muß von Situation zu Situation, von Fall zu Fall neu definiert werden anhand aller zur Verfügung stehenden Informationen, aber da irren bekanntlich menschlich ist, kann sich das was im Moment als richtig erscheint, sich hinterher trotzdem als falsch erweisen, oder das vermeintlich falsche als das Richtige. Aufgrund fehlender Informationen, fehlerhafter Einschätzung der Lage, plötzlicher Veränderung der Situation oder was auch immer. Oder es gibt einfach kein richtig oder falsch, weil alle vorhandenen Alternativen gleich gut oder schlecht sind.
Reicht Dir das, @Nordrheiner?
 
Hallo, Daoga,

wie erwartet, hast Du eine gute Erklärung gegeben. Kurz, knapp und zutreffend. Aber trotzdem reicht mir die Erklärung nicht.

Bei sachlichen Problemstellungen kann gemessen, gewogen und gerechnet werden. So kommen wir zu einer richtigen Lösung. Bei Fragestellungen, die Beziehungen betreffen, ist das nicht möglich. Hier scheint mir eher die Aussage weiter zu helfen:

Alles was wir tun, verbessert die Beziehung zu Menschen oder verschlechtert sie.

„Richtig“ bedeutet dann: Was ich tue, führt zu einer Verbesserung der Beziehung zu dem anderen Menschen.

„Falsch“ bedeutet dann: Was ich tue, verschlechtert die Beziehung zu dem anderen Menschen.

Und „falsches Handeln“ würde dann zur Schuld führen.

Bist Du einverstanden?

LG, Nordrheiner
 
Manchmal besteht die einzig "richtige" Handlung auch darin, sich nicht einzumischen, wenn andere sich über etwas einig oder klar werden müssen. Manche Entwicklungen, Erkenntnisse, Erfahrungen müssen von selbst kommen, und jede Beeinflussung von außen kann dabei nur stören.
 
Alles was wir tun, verbessert die Beziehung zu Menschen oder verschlechtert sie.

„Richtig“ bedeutet dann: Was ich tue, führt zu einer Verbesserung der Beziehung zu dem anderen Menschen.

„Falsch“ bedeutet dann: Was ich tue, verschlechtert die Beziehung zu dem anderen Menschen.

Und „falsches Handeln“ würde dann zur Schuld führen.

Bist Du einverstanden?

LG, Nordrheiner
Die Grundfrage lautet doch zuerst, will ich diese Beziehung zu anderen Menschen überhaupt? Wäre die Beziehung an sich im Einzelfall für mich eine Verbesserung, und/oder für die anderen, oder nicht? Nicht jeder Mensch ist für jeden anderen Menschen "gut", und was sich nicht miteinander verträgt, soll man nicht mit Gewalt aufeinanderdrücken, weil daraus nur Unheil entstehen kann. Auch ein krampfhaftes Beziehungs-Suchen nur um der Beziehung willen kann bereits ein Fall von "falschem Handeln" sein, das als Ergebnis vielleicht eine Schuld irgendeiner Art entstehen läßt. Man kann anderen Menschen bekanntlich nicht ins Hirn gucken, und deshalb ist jede neue Beziehung erst einmal der Kauf der Katze im Sack. Es kann gutgehen, und sich als so wertvoll erweisen, daß man tatsächlich an einer Verbesserung der Beziehung arbeiten will... aber es kann auch schiefgehen, vielleicht so radikal, daß man sich irgendwann wünscht, diese Beziehung von vorneherein nie aufgenommen zu haben.
Also gibt es auch hier ohne Ansehen des jeweiligen Einzelfalles kein "richtig" oder "falsch".
Und viele Beziehungen im Leben hat man einfach, per Zufall, per Geburt - vielleicht weil man in eine große Familie hineingeboren wurde - , per Beruf, per Hobbys, per sonstwas, und wenn man da ständig überall an Verbesserungen arbeiten müßte, bliebe keine Zeit mehr für irgendetwas anderes im Leben. Ergo trifft man seine Wahl, was es einem wert ist daran zu arbeiten, und was nicht, was man getrost links liegen lassen kann. Sich zu übernehmen und pausenlos zu verzetteln ist nämlich auch keine Lösung.
Beziehungen zu anderen Menschen mögen ein wichtiger Teil des Lebens sein, aber sie sind längst nicht der einzige.
 
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