Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Pegida

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Solange dürfen wir für sie aus unserern Sozialkassen am Leben erhalten.

Wir brauchen keine Asylanten, deshalb bin ich dagegen, daß jeder dahin wandert, wohin er will. Man soll dafür keine Anreize schaffen. Jeder soll in seiner Heimat bleiben. Vereinzelt ist aauswandern kein Problem. Mit Un-Freiheit hat das nichts zu tun. Außerdem wurden da doch jetzt andere Gesetze geschaffen betreffs Eindeutschung/Ausweise/Pässe.


Muß jetzt leider ins Realleben - tut mir leid für unsere Diskussion, aber läßt sich später weiterführen. Dazu habe ich eigentlich bereits geschrieben. Muß ich jetzt nun die Beiträge zitieren? Lies doch mal bitte alle (meine) Beiträge, ist doch schon alles beantwortet. Man kann doch nicht immer wieder von vorn beginnen?

also tschüss erst mal: Gelinda

Manchmal habe ich den Eindruck Gelinda, für Dich wäre es besser gewesen, die DDR wäre geblieben, wie sie war, nur noch einen Deckel oben drauf, damit auch jeder da bleibt, wo er hingehört. Warum soll ich in einem Land leben, wo ich zufällig durch die Geburt hingekommen bin. Die Welt ist groß und sollte offen sein für jeden. Gerade auch die Reisefreiheit war in der DDR mit einer unserer größten Wünsche. Die Welt kennenlernen und vielleicht auch woanders sich ein Leben aufbauen. Jedes Jahr machen das viele Menschen aus den verschiedensten Gründen und verschiedener Motivation.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hatte für 2009 z. B. errechnet, dass mehr Menschen aus Deutschland fortgezogen als zugewandert sind. 734.000 Auswanderern standen 721.000 Zuzügler gegenüber.
 
A

Anzeige

Re: Pegida
Hallo Rascas,

schau mal hier:
Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Hurra - gesucht und gefunden!
Die eine, die zu ihrer bisherigen Linie steht, die ist und bleibt wie sie war: sie hat begründetes Verständnis für Pegida und scheut offenbar die unwissende Schelte nicht von den Verrätern:

Foto

Alice Schwarzer: Quelle vom 19,1.2015,
bzw. die aus Quelle vom 9.12.15

„Sollte die Politik das Unbehagen dieser überwältigenden Mehrheit nicht ernst nehmen, statt es weiterhin zu ignorieren, abzustrafen, ja zu dämonisieren? Denn es ist ja kein Unbehagen am türkischen Nachbarn oder an der türkischen Kollegin. Es ist ein Unbehagen an der offensiven islamistischen Agitation, der Propagierung der Scharia. Es ist das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.“
und weiter
Provokativ fragt Schwarzer dann, wo die Empörung der politischen Klasse „über die Forcierung von Parallelgesellschaften mitten in Deutschland oder die Frau im Tschador mit dem verschleierten Mädchen im deutschen Baumarkt“ bleibe. „Auch dagegen müsste demonstriert werden. Und zwar dringend“, schreibt die Publizistin. „Und diese Demonstrationen hätten nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern wären im Gegenteil ein Beistand sowohl für die Flüchtlinge aus den islamistischen Ländern als auch für die 81 Prozent der integrierten Musliminnen in Deutschland, die gerne in einer Demokratie leben.“ In einem Land, so Schwarzer weiter, zu dessen „hehren Prinzipien“ die Trennung von Staat und Religion ebenso gehöre wie die Gleichberechtigung der Geschlechter.
Dieser ausführliche Bericht in der "Wirtschaftswoche" zeigt, wie es einer Informationszeitung ganz selbstverständlich zukommt, nicht wie dieses andauernde Nach-dem-Munde-reden von irgendwem der Angst hat vor aus der Erkennnis von Konsequenzen der Fakten.

Ich hätte es nicht verstehen können, wenn Frau Schwarzer anders auftreten würde! Alle Frauen können nur genau so wie sie reagieren,
  • wenn sie zur Gleichberechtigung stehen (Das muß nicht Emanzipation heißen, weil die Emanzipataion m.E. einen schmerzlichen Keil zwischen Männer und Frauen treibt, welcher der Gemeinschaft zwischen beiden Geschlechtern nicht gut tut.)
  • wenn sie sich wirklich mit dem Koran beschäftigt haben und
  • auch gleichzeitig mit dem was in den islamistischen Ländern alles abläuft.

Ich habe für all jene keinerlei Verständnis, die jene Frauen nicht solidarisch unterstützen, die sich von den widerlichen Gepflogenheiten des Koran distanzieren und deshalb hier in Europa, einschließlich BRD, Schutz gesucht haben oder halt noch suchen.

Ich kann mich erinnern: Ich muß für meinem Verhalten Abbitte tun, vor Jahren haben hier im Forum ein, zwei Frauen (junge Mädchen), hier im Forum Rat gesucht, ihnen habe keinen angemessenen Rat gegeben, sondern eher aus heutiger Sicht: unbarmherzig. Ich wußte es nicht besser, es gab aber andere Ratgeberinnen, die es besser wußten und besseren Rat gegeben haben. Das tröstet mich gleichzeitig.

Ich wünsche mir, daß alle, die hier lesen, ebenfalls mindestens zu den Erkenntnissen kommen, wie ich selber und den Mut findet, sich zu ihrem, hoffentlich veränderten Standpunkt bekennen können.
Was ist daran schlecht, wenn man Einsichten gewinnt und sich dazu bekennt? Dafür würde ich keinen kritisieren, wenn er jetzt zu seiner, für ihn: neuen Ansicht steht.

Wird wohl so kommen wie 1989/90: die Wendehälse, die dann plötzlich, wie die Veränderung so plötzlich, die ersten waren die im Westen ihr Begrüßungsgeld ausgegeben haben und 😀 😉 die ersten waren, die im Arbeitsamt feste Arbeitsplätze hatten.

FG
 
Danke

@PortionControl

Wie war das nochmal, dass man nicht unterscheiden muss und so? Gelinda ist hier im Moment das glühende Vorbild dafür, wie man alles in einem Topf wirft, denn jeder Ausländer der nach Deutschland kommt ist gleich ein Asylant.

Trauriger Realitätsverlust
Es ist unmöglich, daß ich jeden meiner Beiträge soweit ausdehne, daß ich alles und jedes immer wieder erwähne, so daß ich gezwungen wäre, die Beiträge zu teilen, weil ich sie nicht insgesamt einsetzen kann. Ich bezieh mich auf die Asylanten, das habe ich bewußt geschrieben, weder meine ich Touristen noch Flüchtlinge.

Ich hoffe einfach, daß so gerundlegende Haltungen im Gedächtnis bleiben, bei denen mit denen ich schreibe. Ist vergebens - ok.

Es macht keinen Spaß mit Euch zu diskutieren, weil Ihr keine wirklichen Argument habt. Sturheit nützt so und so auch nichts.
Ihr habt eben recht, mit Euren Verdrehungen und Auslegungen, so wie ich meine Einstellung eben halt als hinreichend begründet sehe.

Die Zeit wird es zeigen.

FG
 
Ich hab jetzt mal nicht alles durchgelesen. Dieser Pegida-Thread ist ja ein hochfrequentierter Dauerbrenner.

Wenn ich die Zeit vergleiche von jetzt und vor 10 Jahren, diese beiden Punkte zueinander in Bezug setze und wie bei der Trendanalyse bei Arbitragegeschäften im Stock Market die Entwicklung weiter spinner, dann fallen mir folgende Störgrößen auf:

Es gibt immer mehr verschiedene Lager und Gruppierungen innerhalb der Landesgrenzen Deutschlands.
Die Existenz von all den und anscheinend immer mehr werdenden "Kampfbegriffen" wie:
"Rassismus", "Tolleranz", "Sozialschmarotzer", "Hartzer", "Verschwörungstheoretiker", "Antisemit", "Putin-Versteher","links", "Nazi", "Rechts", "Neu-Rechts", "latent Rechts" (was ein Schwachsinn), "Gutmensch" usw.
macht die Sache nicht gerade besser. Es hilft nur noch mehr in der Psyche der Menschen verschiedene Einteilungen zu tätigen.

Die Existenz von Pegida, gleichzeitig die Anti-Pegida, Antifa, die alte Friedensbewegung, die Mahnwachen, jetzt der Zusammenschluss dieser beiden Gruppen
(Was ja mal was positives ist, wenn Dinge sich mit einander verbinden anstats sich zu teilen),
Das Aufkommen neuer Parteien. Die Piraten, die AfD, die PDV.
Der ganze Oberbegriff der "Ausländer" welcher sich unterteilt in Verschiedene kulturell abgeschotte und manche davon agressive Subkulturen und weiteren anderen Einteilungen. All das sind Symptome einer Krankheit.

Zurecht rumort es in der Bevölkerung. Diese verschiedenen Ströme und Lager werden stärker. Das Maß ist voll.
Die Einwanderung von Ausländern, vollkommen egal aus welchen Gründen ist gegenwärtig ein Hebel. Ein Hebel zur Spaltung aller Menschen innerhalb Deutschlands. Und das ist das einzige relevante Ergebnis. Genau so wie der Euro ein Hebel zur Spaltung Europas ist. Im EU-Ausland wird die Politik Deutschlands als extrem schädlich angesehen. Es geht jetzt nicht darum was faktisch Sache ist oder nicht, sondern das Gebot der Stunde ist, dass es darum geht was die Menschen empfinden. Und wenn Merkel im EU-Ausland mit Hakenkreuzen versehen wird dann weis ich, dass die eben nicht "Glücklich" momentan sind.

Das ganze Konkurrenz Denken, also das Gegenteil von Kooperation. Die pure Existenz von Pegida plus all der anderen Dinge und die Entwicklung wohin die Reise hin geht sind ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, dass es zu viel wird und das Maß überläuft und gegenwärtig mehr rein blubbert als abgetrunken werden kann. Es muss aber genau anders rumm laufen oder sich zumindest die Waage halten. Und es spielt dabei keine Rolle ob es langsam überläuft oder schnell. Es ist eine Entwicklung in die falsche Richtung, das ist der Punkt. Egal wie schnell wir uns in die falsche Richtung entwickeln oder wie langsam, es ist die falsche Richtung. Dann haben wir den Bürgerkrieg eben nicht im 5 Jahren sondern in 15 Jahren.
Wenn es jetzt noch nicht genug rumort und immer stärker werdende emotionale Energien entstehen, dann halt in 3 Jahren oder in 6 oder in 9. Es geht halt so weiter.
Diese stärker werdenden emotionalen Energien, richten sich untereinander gegeneinander. Und dann wird es von Seiten der Politik heißen, wenn jemand sagt "Wir sind das Volk", >>Ja wer ist denn nun das Volk? Ihr? Oder Ihr? Oder Ihr da drüben? Keine klare Linie, wir sind verwirrt. Ihr wisst nicht was gut für euch ist, am besten sollte man das lieber ["]Experten["] überlassen.<< (den Bürger entmündigen oder was?)

All das sind Symptome einer Krankheit und diese Krankheit heist namentlich: divide et impera.

Die Politik, richtiger weise, müsste den Menschen entgegen kommen in dem sie zu dieser Entwicklung sagen "Stopp!"
Es muss genau anders herum laufen.
Wahre Demokratie heist, dass das umgesetzt wird was gut fürs Volk ist und man dementsprechend davon ausgeht, dass es damit auch gleichzeitig das Interesse des Volkes ist.
Wenn man also vorwirft, dass Menschen nicht wissen was gut für sie ist, dann muss eben die Bildung verbessert werden, so dass sie es eben wissen. Das wäre zwangsläufig das Interesse des Volkes. Und wenn ein Kind sagt "kein bock auf Schule" (was im Gegenwärtigem System ein verständlicher Schutz-Mechanismus wäre),
dann muss das trotzdem gemacht werden, weil es am ende gut für ihn ist, so rumm läuft der Hase. Echte Bildung, bedeutet Charakterbildung, bedeutet sich selbst entdecken, sich selbst mit und durch andere und die Fähigkeit auszubilden, Ethische Fragen und Gedanken zu entwickeln. Alles andere sind nur spezielle Skills, das kommt erst an 2. Stelle. Vektorrechnung, omg.
Man kann den Kindern die Schulzeit auch noch immer mehr verkürzen und den ganzen Dreck (zu viel nicht relevantes Wissen der ganzen Menschheit) rein drücken, so dass gar Kinder schon Bournout Symptome bekommen und sie immer weniger Zeit haben sich eigene Gedanken zu machen und zu entwickeln.
Liebe Sophie, du bist mehr als die Summe deiner Leistungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben