Am Anfang entstanden einzellige Lebewesen, Algen, Mikroben, Bakterien.
Und wie???
Diese organisierten sich in Zellverbänden, wobei sich verschiedene Zellen spezialisierten und eine höhere Organisation entstand. Also Verdauungszellen oder äußere Zellen als eine Art Haut, in der Art der Würmer mit Mund und Anus. Alle Zellen waren vom gleichen Typ.
Richtig ist doch u.a. folgende Tatsache:
Zahlreiche Schlüsselfunktionen im Ablauf von physiologischen Vorgängen heutiger Organismen werden von zyklischen Molekülen übernommen, die als Tetrapyrrol-Makrozyklen bezeichnet werden. Daher besteht großes Interesse an der Formulierung einer schlüssigen Hypothese für deren Abiogenese (=erstmalige Entstehung auf physikalisch-chemischem Weg ohne Voraussetzung für Leben). Bisherige Versuche der Simulation von Vorgängen, die zur Bildung dieser Verbindungen geführt haben sollen, ergeben jedoch keine gute Basis für ein plausibles Modell der erstmaligen Bildung von Tetrapyrrol-Makrozyklen.
Das entscheidende Problem ist jedoch die nicht einmal im Ansatz behandelte Fragestellung, wie porphinoide Verbindungen sich mit anderen Makromolekülen zu den eigentlich wirksamen biologischen Strukturen (Photosysteme, Hämoglobin, Porphyrin-haltige Enzyme) verknüpft haben könnten.
Als nächstes entstanden die drei Arten von differenziertem Zellgewebe. Außenschicht, Mittelschicht und Innenschicht. Die Differenzierung in diese drei Arten von Zellgewebe geschieht beim Embryo, der sich in genannte drei Keimblätter aufteilt. Das sind die drei Zellschichten. Auch der Mensch ist immer noch aus diesen drei Schichten aufgebaut aus denen sich sehr viel detaillierter und komplizierter Organe und der Körperaufbau bildet.
Das Leben hat sich also durch einen Anpassungsprozess als eine immer verbesserte Organisation und Spezialisierung von Zellen entwickelt. Am Anfang standen die Einzeller.
Ist Selbstorganisation etwa bewiesen? Nach meiner Kenntnis ist auch das eine Theorie, die auf einer Vermutung basiert und nicht auf einer Beobachtung (Nachweis).
Nun kann man natürlich darüber diskutieren ob die ersten Einzeller von Gott geschaffen wurden oder diese Entwicklung von Gott oder einer höheren Macht gesteuert ist. Es deutet aber alles darauf hin, dass es sich um einen Prozess handelt der selbstorganisiert ist.
Ist Selbstorganisation etwa bewiesen? Nach meiner Kenntnis ist auch das eine Theorie, die auf einer Vermutung basiert und nicht auf einer Beobachtung (Nachweis).
Nur wenige Naturgesetze sind zum Beispiel notwendig damit sich aus einer Staubwolke selbstständig ein kompliziertes Sonnensystem organisiert.
Ähnlich ist es mit der belebten Natur. Um diese Prozesse zu verstehen und zu erklären ist weder ein Gott noch eine höhere Macht notwendig. Die Anwesenheit von Gott oder höheren Mächten ist in der Natur nicht notwendig.
Was wäre denn notwendig? Die rein naturalistische Forschung zeigt bis heute auf, dass sie vieles nicht erklären kann -siehe Anmerkung oben sowie mein Beitrag Nr.29.
Nachdem nun klar ist, dass Gott den Menschen nicht erschaffen hat, könnte man sich noch weiter zurückziehen und argumentieren Gott hat die Materie und die Naturgesetze erschaffen und sich dann rausgehalten. Das führt aber immer mehr zur Auflösung aller bisherigen Religionen und Glaubensrichtungen und würde am Schluss die "Gläubigen" mehr zu Naturforschern und Naturgläubigen machen, so wie es die Atheisten heute schon sind.
Weil aus dieser Entwicklung die Liquidierung aller bisherigen Religion hervor geht ist der Widerstand dagegen auch so hoch, das Festhalten am so notwendig geglaubten biblischen Geschehen so hartnäckig.