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Hallo _Tsunami_,
schau mal hier: Glaubt Ihr an die Wiedergeburt?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Nordrheiner, ich würde dich gerne fragen, wie du darauf kommst, dass Selektion strittig sei. Selektion ist mittlerweile hinreichend bewiesen (Survival of the Fittest z.B.) und lässt sich innerhalb kurzer Zeit über wenige Generationen hinweg beobachten und belegen.
Somit ist Selektion niemals zufällig, das ist richtig. Aber warum schließt du daraus automatisch auf einen "gottgewollten Plan" statt naheligende Faktoren wie Lebensumstände und -bedigungen zu berücksichtigen?
Das finde ich auch bedenklich.
Wenn Gläubige sich gegen wissenschaftliche Aussagen auflehnen, dann treten sie in ein wissenschaftliches Gespräch. Sie verlassen damit aber die Ebene des Glaubens. Und als Nichtwissenschaftler machen sie dabei in der Regel eine schlechte Figur.
Sie begehen also eine Grenzüberschreitung. Vom Glauben zur Wissenschaft. Umgekehrt kann man auch Grenzüberschreitungen von Wissenschaftlern auf das Gebiet des Glaubens wahrnehmen. Z. B. ist es lächerlich, wenn archäologische Funde irgendetwas aussagen sollen über die Existenz Gottes.
Es hat keinen Sinn, Evolution als Beispiel eines Wissenschaftsthemas gegen den Glauben auszuspielen.
Wissenschaft ist Wissenschaft und Glaube ist Glaube. Das darf man nicht durcheinander bringen.
Wenn ich z. B. an die Gerechtigkeit glaube, so widerspricht dies nicht meinen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, weil sich beides nicht ausschließt.
Ob es Gott gibt oder nicht ist keine Frage der Wissenschaft. Sie bringt mich hier nicht weiter. Kein seriöser Wissenschaftler beschäftigt sich noch mit der Gottesfrage. Sie klingt zwar noch in Fachartikeln an. Aber nirgendwo werden Messapparaturen oder ähnliches aufgestellt, um ihn zu beweisen oder zu widerlegen.
Der moderne Naturwissenschaftler weiß, dass er nichts zur Gottesfrage beitragen kann.
Lehnst Du Dich da nicht etwas zu weit aus dem Fenster?
Vielleicht erklärst Du Deine Behauptung, wer zur Gottesfrage beitragen kann und wer nicht, mal dem Prof. Dr. rer. nat. Eberhard Bartsch, Lehrstuhlinhaber für angewandte Mathematik und Informatik.
Und die Bibel ist kein Wissenschaftsbuch sondern ein Glaubensbuch. Wissenschaftskriterien an die Bibel heranzutragen ist schon irgendwie naiv und verfehlt den Sinn dieser Schrift.
Hallo Rhenus,
nachstehend Antworten auf Deine Fragen in Beiträgen von Dir
hier zu Nr. 213. Deine Fragen in Blau – meine Antworten in Schwarz:
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Wieso gibt es nicht unzählige Lebewesen die älter sind, als die Menschen?
Meinst Du mit Lebewesen auch z.B. Tiere – oder nur Menschen?
Es könnte sein, dass es diese gibt – wenn nicht hier auf Erde, dann evt. woanders?
Es ist eine müßige Frage.
Ich meine z.B. die Gattung der Krokodile oder Vögel.
Handeln Tiere nicht planvoll?
Hast du mal Wölfe jagen sehen?
Ja, finde ich großartig. Und wer steckt hinter den Plänen?
Ihre Art zu erhalten.
Und aus Beitrag Nr. 221:
Dann erkläre mir doch wie man aus einem Klumpen Lehm einen Mann macht und aus einer Rippe eine Frau.
Ich denke, dass sind Synonyme.
Wie jetzt, die Bibel lügt!???
Und warum es überhaupt die geschlechtliche Vermehrung gibt.
Gehört alles zum planvollen Vorgehen des Planers.
Das „Warum“ müsstest Du an IHN richten. Ich bin doch nicht der Planer.
Mit anderen Worten du weißt es nicht...🙂
Der Planer ist die Evolution!
Das Leben auf der Erde wäre auch ohne Mensch denkbar. Darum auch ohne Gott.
Wenn Du Recht hättest, wäre Gott nur existent, sofern es den Menschen gibt. Diese Logik erschliesst sich mir nicht, es sei denn, Gott wäre ein menschliches Konstrukt. Und das wiederum widerspricht meiner Erfahrung.
Solange du deine Erfahrung nicht mitteilst, kannst du auch behaupten, das rosa Kaninchen gesehen zu haben...
Ständig wie Hänschen vor dem Lehrer zu hampeln und rufen "Herr Lehrer ich weiße es!" reicht nicht, für eine Diskussion.
Weil der heutige Mensch ein Anpassungsprodukt ist, andere Vorgänger, bzw. Parallelentwicklungen konnten bei sich ändernden Gegebenheiten nicht überleben. Klimaveränderungen, Naturkatastrophen, Fressfeinde, haben sich totgeschlagen, sind erfroren oder verhungert oder konnten keine sozialen Strukturen entwickeln, die den Nachwuchs schützte. Der aufrechte Gang wurde auch zum Verhängnis nicht mehr auf alte Strategien zurückgreifen zu können.
Sie waren eben nicht angepasst genug.
Du erklärst, warum Entwicklungen aussterben. Das erklärt nicht, warum nicht immer wieder neue „Anpassungsprodukte“ produziert bzw. entwickelt werden.
Dazu solltest du einfach mal etwas über Anthropologie, da wird alles erklärt.
Zudem wird es doch, Sind Menschen nicht größer, als zu Zeiten der Bibel?
Da der Mensch jedoch in der Lage ist sich die Welt so zu gestalten, dass selbst Krankheiten keine so große Rolle spielen wie das vor X Jahren war, werden auch Krankheiten weiter vererbt.
Wobei genau das aber gut sein kann.
Denn als die Spanier nach Süd-Amerika kamen, haben sie die Indianer erst einmal angesteckt mit Krankheiten, die für Spanier nicht tödlich waren. Für die Ureinwohner schon.
Wenn z.B. der aufrechte Gang zum Verhängnis wurde – stellt sich mir die Frage, warum dann das „Endprodukt“ überlebte? Nach Deiner Meinung konnte der Vorgänger nicht mehr auf alte Strategien zurückgreifen. Woher hatte das Endprodukt Mensch seine Strategien?
Indem sich der Mensch den Gegebenheiten anpasste.
Der Neandertaler aß Fleisch, der Homo Sapiens alles was verdaubar war...
Ich fragte: Meinst Du, dass an dem Problem der Überbevölkerung die Gläubigen aller Religionen (oder spezieller Religionen?) schuld sind – und die Atheisten die Menschheit von dem Problem befreit haben?
Die Christliche Religion ist diesbezüglich die radikalste. Sie verfolgt sowohl den Geburtenzuwachs bis zur Selbstzerstörung wie auch die Aggression andersdenkende zu vernichten. Aber grundsätzlich verhalten sich alle totalitären Ideologien und Religionen so. Daher konnte der Nationalsozialismus u.a. so erfolgreich werden. Er hatte die Unterstützung der Kirchen.
Wenn Du anstatt „christliche Religion“ den Ausdruck „kirchliche Institutionen“ verwendest, rücken wir zusammen.
Nein... Ich sagte es dir schon X mal. Die Doktrin ist Schuld nicht der Mensch.
Erinnerst du dich noch an mein Waffenbeispiel?
Ohne Pistole kein Schuss. Ohne Bibel, ohne Religion, wäre die Menschheit freier und gerechter.
Und nun stelle ich mir vor alle PG's (Parteigenossen) werden wiedergeboren... Was sagst du dazu?
Nach dem Tode weiterleben – in welcher Form auch immer – ist für mich eine sehr realistische Vorstellung. Ich denke auch, dass amoralische Menschen nach dem Tode weiterleben – jedoch wenn ich mir das Gleichnis von dem reichen Mann und dem armen Lazarus Lukas 16, 19-31 durchlese, dann dürften diese Menschen keinen Grund haben, sich auf das Weiterleben zu freuen. Das gilt aber für alle Menschen, die Gott leugnen bzw. nicht respektieren. Gemäß Offenbarung 2, 11 und Offenbarung 20 V. 14 gibt es einen endgültigen, zweiten Tod. Demnach dürfte das Weiterleben für Menschen, die Gott leugnen bzw. nicht respektieren wollen auch nicht ewig dauern. Das mal so ganz grob.
LG, Nordrheiner
Hallo Jusehr,
sich hier äussern gehört zur Meinungsfreiheit. Man muss nicht immer Wissenschaftler sein, um sich über wissenschaftliche Erkenntnisse eine Meinung zu bilden = meine Meinung. Oder würdest Du die Meinungsbildung über wissenschaftliche Erkenntnisse nur Wissenschaftlern gestatten?
Es ist jedenfalls interessant, dass Du andere Menschen beurteilst. Wenn ich das nutzen darf? Machen denn nach Deinem Dafürhalten Christen als Wissenschaftler eine gute Figur?
Um die Qualität Deiner Antwort richtig zu einzuschätzen gib doch dabei gleich Deine wissenschaftliche
Kompetenz mit an.
LG; Nordrheiner
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