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Seine Kinder hassen mich.

Ich denke die größte. Belastung für mich ist diese Hilflosigkeit

Das glaube ich Dir sehr.

Ich muß Dir sagen, daß ich vor einem ähnlichen Problem stand. Der Junge war 14, jetzt 15 Jahre alt und war rotzefrech zu mir. Du kannst Dir ja mal meine Beiträge anlesen. Problem ist ein wenig anders, da er nicht zu seiner Ma gegangen ist.

Am Anfang der Beziehung war ich noch zurückhaltend. Dann habe ich es nicht mehr ausgehalten und habe hier geschrieben und mit meinem Freund gesprochen. Er daraufhin zum Jungen.

Er hat ihn gesagt, und das finde ich sehr gut, daß er, also mein Freund und seine Mutter sich getrennt haben. Das Leben hat sich für alle geändert, für Deine Mutter und für dich und auch für mich. Deine Mutter hat einen neuen Lebenspartner und ich habe nun Winnie. Ich liebe Winnie und möchte mit ihr zusammen sein und ich werde auch mit ihr zusammen sein und meine Zukunft mit ihr planen. Und Du mußt das letztendlich akzeptieren.

Ich war auch immer saunett. Ich kann Dir gleich sagen: bringt nix!

Ein paar Mal habe ich dem Jungen gewaltig meine Meinung gesagt, daß das so nicht geht...

ERST dann hat sich was geändert! Aber dahingehend, daß er, der Junge nicht nur freundlich zu mir ist, sondern auch mit seinen Problemen zu mir kommt neuerdings, wenn er z.b. Ärger in der Schule hatte oder Streit mit seinem Vater. Das ist echt eine gute Erfahrung für mich gewesen. Ich bin auch so ein Mensch: Ich gebe doch alles, bin doch immer nett zu allen. Nein, Kinder brauchen Profile, feste Angaben (natürlich nicht rigide oder überaus streng, sondern eben Klarheiten).

Dazu muß ich noch sagen, daß 3,5 Monate für mich der Zeitpunkt zu früh ist, um Kinder die neue Partnerin vorzustellen, aber es ist nur eine Meinung von mir.

Letztenendes ist es die Erziehungsaufgabe des Vaters. Ich verstehe es gut, daß er Angst um seine Kinder hat. Aufgrund dieser Erfahrung bin ich selbst nun felsenfest der Meinung, daß es für Kinder sauwichtig ist, daß sich die Elternteile nach einer Trennung positionieren und den Kindern verklickern, daß die Eltern eben auch nach so einer Trennung neue Partner haben. So ist das leider!

Es hängt wirklich von Deinem Partner ab, ob er sich durchsetzt oder nicht. Ich weiß, hört sich alles nicht so antiautoritär an. Auch für Deinen Freund ist es super wichtig.

Spreche mit ihm und wenn Dich das zu sehr belastet, dann - ja, ich weiß, hart, wirst Du möglicherweise Deine Konsequenzen ziehen müssen.

Bei mir persönlich jedenfalls, aber das muß jeder für sich entscheiden, bin ich keine Frau auf Abruf.

w.
 
Für die Kinder wird die Situation mit dir zuviel sein.Er müsste es schaffen euch erstmal von einander getrennt zu treffen.

nach 3,5 Monate Beziehung die Partnerin den Kindern vorstellen, finde ich auch zu früh. Ich glaube, wir haben uns nach 6 Monaten getroffen, wobei der Junge aus Erzählungen von mir wußte. Bei meiner Freundin war es 3/4 Jahr nachdem sie mit ihrem Süßen zusammen war.

Viell. sind die Eltern auch noch nicht so lange getrennt...also, hört sich schon überstürzt an, aber kann mich auch täuschen.

Es wäre für mich allerdings auch hart, wenn ich nur WE kommen dürfte. Irgendwie gehört der Junge dazu und mittlerweile habe ich ihn total lieb gewonnen, wobei ich ihn von Anfang an irgendwie auch mochte...

Was ich schlimm fände, wenn die Kinder auf die Erpressertour kommen. Entweder...oder! Geht gar nicht.

Hat die Mutter einen Partner? Wer hat sich getrennt? Das spielt ja auch noch eine wichtige Rolle.

w.
 
Liebe Nadenia,

erstmal musst du wissen, dass du mit deiner Situation kein Einzelfall bist. Sowas kommt sehr oft vor, wenn die Eltern geschieden sind und die Kinder die Neue Freundin / den Neuen Freund kennen lernen.

Ich denke sie hassen dich nicht, sondern sehen in dir unbewusst eine Konkurrenz oder Bedrohung.

Für vielen Kinder ist es so, da bleiben in Gedanken "Mama und Papa" als ein Ideal. Deswegen kommt es oft vor, dass jeder neue Partner oder Partnerin zunächst negativ aufgenommen wird.

Wenn das ganze dann von der Mutter noch bestärkt wird und sie versucht, die Kinder gegen dich und den Vater aufzubringen, dann ist das klar, warum sie sich so gegenüber dir verhalten.

Es braucht alles viel Zeit und vor allem Geduld, um sich an einander und an die ganze Situation zu gewöhnen.
Geht das ganze mit den Kinder ruhig langsam an. Wenn du jetzt einfach nur kramfhaft versuchst, bei den Kinder gut anzukommen und nett zu sein, bringt das nichts.

Es kommt nicht von heute auf morgen und es liegt nicht nur an dir, sondern auch an dem Vater und den Kindern selbst, wie es sich entwickelt.
 
Wieso ist hier anscheinend jeder der Meinung, dass die Mutter die neue Beziehung nichts angeht? Natürlich geht es sie etwas an, es sind schließlich auch ihre Kinder.

Wenn ich als Mutter hören würde, dass mein Ex mit einer zusammen ist, von der er behauptet, sie sei "die Eine", dann impliziert das, dass sie auch mit den Kindern intensiveren, längeren Kontakt haben wird. Dann würde ich darauf bestehen, diese Frau kennen zu lernen, die da mit meinen Kindern, meinem Fleisch und Blut, interagiert. Oder würde irgend einer von euch seine Kiddies bei einer/m unbekannten Frau/Mann lassen und es ignorieren, wenn sie nach Hause kommen und sich darüber auslassen, wie furchtbar die/der Neue ist?

Dass Kinder/Teenies gern mal übertreiben, ausschmücken und Dinge absichtlich falsch verstehen wollen, bzw. die neuen Lebenspartner rauszuekeln versuchen, ist hinlänglich bekannt und ganz normal. Aber trotzdem kann es niemand der Mutter verübeln, dass sie sich Sorgen macht.

TE, dein Freund soll aufhören, auf Eierschalen um das Problem herumzutänzeln, sondern klare Fronten schaffen. Triff dich mit der Mutter und zeige, dass du keine untragbare Furie bist, die ihre Kinder versaut, sag deinem Freund, er soll mit den Kindern sprechen und ein Familienmeeting einberufen, in dem besprochen wird, was die Kinder genau an dir stört, etc. Teenager sind schwierig, aber sie sind nicht doof. Man kann mit ihnen durchaus reden, wenn sie sich ernstgenommen fühlen.

LG Rosie
 
Danke euch allen nochmal.

Es hat zumindest schon mal gut getan sich das von der Seele zu reden.

Ich denke, die einzige Möglichkeit wäre wirklich, wenn er mal eine klare Stellung beziehen würde und klipo und klar sagen "Gut, ihr findet sie evt. nicht so toll, aber das ist nun meine neue Freundin und somit teil meines Lebens! Ich erwarte mir nicht dass ihr sie innig liebt, aber etwas Akzeptanz!"....


Aber dieser Schritt muss von ihm kommen vor allem in Anbetracht unserer sehr kurzen Beziehung kann ich das nicht verlangen und evt. ists wirklich besser vorerst nur mal getrennt von den Kindern etwas zu unternehmen.
 
Als Trennungskind sage ich dir, dass es eher die Regel als die Ausnahme ist, was du da erlebst.
Oh wie hab ich jegliche Freundinnen meines Vaters gehasst! Und die jetzige kann ich auch nicht ausstehen, dabei bin ich 21 🙄😀
Du kannst von den Kindern erwarten sich zu benehmen, wenn du da bist, du kannst nicht erwarten, dass sie dich mögen. Das wird vielleicht, wenn du Glück hast, irgendwann mal der Fall sein, wenn du mit deinem Freund lange zusammenbleibst. So wie ich das kenne, wirst du geduldet, aber nicht gemocht werden. So ist das nunmal leider.
Es war bei mir noch nichtmal der Wunsch, dass meine Eltern wieder zusammenkommen und auch nicht, dass sie mir meinen Vater wegnimmt (ich war eh nicht oft bei ihm), es war mehr dieses Gefühl, dass diese Frau versucht mich zu erziehen, versucht meine Mutter zu sein. Reflektiere mal dein eigenes Verhalten. Ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber könntest du dir vorstellen, dass die Mädels es so empfinden könnten als wolltest du dich einmischen in ihre Angelegenheiten? Es geht nicht darum, ob du das wirklich tust, nur ob sie es so empfinden könnten...
Was bedeutet übrigens für dich "keine WE-Beziehung"? Möchtest du jeden Tag bei ihm sein? Dann wäre klar, dass es den Töchtern auf den Senkel geht.
 
Danke auch für den Input.

Nunja bin selbst ein Scheidungskind, aber ich hätte mich nie so gegen einen Partner gestellt, denn für mich war klipp und klar, dass ich da nix mit zu entscheiden habe - da wäre kein Elternteil bereit gewesen zu fragen ob ich das gut finde oder nicht, also musste ich es nehmen wie es war🙄


Ich käme nie auf die Idee mich einzumischen und ihnen Vorschriften zu machen, aber dass sie dahingehend Bedenken haben kann gut sein...ich weiß es nicht.
 
Was mir noch einfällt:


Klare Position ist wichtig, aber:



  1. richtig ist, man kann nicht erwarten, daß die Kinder Dich lieben
  2. was ich allerdings denke, daß Du „versuchst“ innerlich mit Wohlwollen an die Kinder ranzugehen! Ich sage es mal so platt: Liebe sie, ohne Dir selbst untreu zu werden. Klar, Du bist das „gefundene Fressen“, die den Frust der Trennung abkriegt und Du mußt Dir nicht alles gefallen lassen. Gucke über vieles auch hinweg...Hm...ich glaube es hört sich widersprüchl. an. Aber wenn Du selbst positiv dem gegenüber stehst, dann führt es zum Positiven...komisch hatte ich heute schon geschrieben...sei nicht feindsinnig den Kindern gegenüber, aber stehe zu Dir und zeige Ihnen: Ich habe Lust mit Euch was zu machen...
 
[QUOTE Dann wäre klar, dass es den Töchtern auf den Senkel geht. ][/QUOTE] muss garnicht sein.ic binauch täglich mit menem Freund zuammen...sorry, weider techn. probs.

wirdschon. imme pos. sehen. di inder haben nix egen Dih...

w.
 

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