Die Hartz4-Sätze stimmen nicht? Ist das wissenschaftlich belegt oder eine subjektive Aussage?
Das ist an unserem Grundgesetz, der Sozialstaatlichkeit, gemessen.
Hartz4 hat Menschen nicht verarmen lassen, niemand ist arm in Deutschland. Arme Menschen leben z.B. in Afrika. Das Wort arm wird zwar gern benutzt, "arme" Menschen definiert, im Endeffekt wird es dazu mißbraucht, linke Ideologien zu begründen.
Das ist natürlich unrichtig, weil Armut relativ zu sehen ist. Das war meinen Beiträgen zu entnehmen.
Wir sprechen nicht von existenzieller Not des nicht gekleidet seins oder des Verhungerns.
Wir sprechen doch hoffentlich von unserem Grundgesetz, oder?
Zudem ist das ein Totschlagargument, wo man zynisch aussagt, es darf dir ruhig in einem Land mit sattem Überfluss schlechter gehen, so lange ich dir ein Elend anderswo vorhalten kann.
Das ist schäbig!
Daher hat das auch nichts mit "links" zu tun zumal linke ebenfalls Menschen ausbeuten.
Der Begriff arm, nach der EU Konformität definiert, bedeutet, dass man auf Staatliche Unterstützung angewiesen ist und dass man weniger als 60 % des durchschnittlichen mittleren Einkommens zur Verfügung hat.
Den wichtigsten Punkt hast Du aber vergessen: Man hat durch Hartz4 auch die soziale Hängematte abgeschafft.
Wo gab es denn die Hängematte?
Es gab einen erarbeiteten und finanzierten Anspruch auf Arbeitslosengeld für eine längere Dauer, die jetzt dafür benutzt wird, Arbeitgeber zu fördern, sie zu entlasten und Existenzdruck auf Arbeitslose auszuüben.
Das fördert die Gerechtigkeit. Menschen, die hart arbeiten, bekommen dafür mehr, als Menschen, die den ganzen Tag auf dem Sofa liegen.
Das müsstest du mir mal belegen!
Die Reallöhne wurden massiv gesenkt, die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert, die Arbeitsbedingungen drastisch verschlechtert und Billiglöhne geschaffen, Zeitarbeit zur Regel werden lassen...
Ich denke du verkennst da einige Dinge...
Hast du mal in die Jobbörse geschaut, da findest du nur noch Leiharbeit.
Vor allem, hart arbeitende Menschen finanzieren durch Ihre Abgaben Menschen, die es sich gemütlich auf Kosten Anderer einrichten.
Alle Menschen finanzieren das mit, alle Menschen zahlen Steuern, Arme im Verhältnis mehr als Reiche!
Und Menschen in Billigjobs arbeiten unter schlechteren Bedingungen, als Besserverdiener, wo zudem diese Menschen auch kaum Rente bekommen.
Auch du kannst mir ja sagen, wie und wann wir zur Vollbeschäftigung kommen, mit Löhnen die gerecht sind natürlich.
Zudem ist der Begriff "hart Arbeiten" eh auslegungswürdig... Denn wer sich da schon einmal als hart arbeitend sieht, kennt nicht selten keine anderen arbeiten, die den Begriff tatsächlich versdient hätten.
Denn „hart arbeitend“ wird nicht selten mit Verdienst begründet, was aber falsch ist.
Eine Wirtschaft funktioniert, wenn ein Wirtschaftskreislauf funktioniert und da ist. Wenn aber keine Arbeit für alle da ist, dann spielt es keine Rolle, wenn der Konsument auf der Couch liegen würde.
Das wäre sozialer als denen es in den Rachen zu werfen die an der Börse spekulieren und eben gar nicht mit diesen Unsummen Geld zur Wirtschaft beitragen. Zumal der Staat für diese unsoziale Marktwirtschaft einstehen muss. Und das in einer Größenordnung, die für den Staat sehr ungesund ist.
Denn keine Marktumlauf bedeutete keine Steuern und Einnahmen.
Frag mal einen Arbeiter, der jeden Tag mühsam sein Geld verdient, ob die Hart4 - Sätze in wahnwitzige Höhen getrieben werden sollen. Finanziert durch die Abgaben des Arbeiters.
Erstens übertreibst du maßlos, aber das gehört zu solchen Beiträgen immer dazu.
Zweitens sollte man ihn das dann fragen, wenn er selbst arbeitslos wird... Oderseine Rentenversicherung betrachtet.
Und mit Sozialneid ist niemals gut zu argumentieren, denn wenn es den nicht gäbe, dann ginge es uns allen besser!
Denn dann gäbe es Solidarität, keine Billiglöhne, keine Ausbeutung und keine soziale Ungerechtigkeit.
Da aber Arbeitgeber, die Wirtschaft, die selbst kaum Steuern zahlt, und die willige Politik, das weiß, handelt man nach dem Grundsatz: Divide et impera (teile und herrsche).
Es wird, wie du gerade es auch tust, ausgegrenzt und diffamiert.
Man spiel den einen wie du es gerade machst, gegen den anderen aus, wobei viele nicht mehren, dass sie gemeinsame Interessen haben.
Höheres Hartz wäre auch höheres Verdienst in der Wirtschaft... Ode was meinst du warum der Mindestlohn kommt?
Habe hier in dem Forum oder einem ähnlichen Thread gelesen: Der Faule jammert so lange, bis es paradiesische Zustände gibt.
Besser kann man es nicht sagen!