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Mutter faul und verschläft ihr Leben

mit 50 Jahren wird sie in ihrem Beruf kaum vermittelbar sein. Ich bin 47 und arbeite. Würdeich jetzt arbeitslos werden, stünde es auch fürmich schlecht trotz Berufserfahrung.

Deine Mutter hat Dich groß gezogen-ist das nix? Erziehe Du mal ein Kind groß.

Ich kenne übrigens eine Frau, der es super gut bei K***gefällt.

Dir fehlt der Respekt vor Deiner Mutter und der arbeitenden Bevölkerung unabhängig des Status.

w.
 
Das ist ja nicht deine Schuld diabolo. 🙂 Ich habe mich ja verschrieben.

Dass sie NICHTS gemacht hat, habe ich gar nicht geschrieben. Eigentlich studiert man ja auch um später mehr Geld zu verdienen und um sich mehr Optionen offen zu halten.

Mich großgezogen...naja. Ich war wie bereits erwähnt mit etwa 1 Jahr im Kindergarten. Meine Oma wohnt in dem Ort und hatte mich Nachmittags zu sich geholt, in der Schulzeit war ich die meiste Zeit auf mich alleine gestellt da meine Mutter Nachmittags geschlafen hat und sich anderweitig beschäftigt hat, war aber kein Problem für mich.

Und den Haushalt schmeißen ist für mich kein Argument. Ich kümmere mich auch um meinen 90m² Haushalt obwohl ich eine 40 Stunden +- Woche habe und single bin, wie viele andere Menschen.


Aber gut, dann halte ich mich daraus, wie zu vor auch. Dann bleibt jetzt die Frage offen, wie soll ich selbst damit umgehen. Wenn ich mir jetzt sage, "dass geht dich nichts an." habe ich damit ja nicht abgeschlossen oder sehe alles als in Ordnung an.
Ich möchte mich ja auch nicht von ihr komplett abkapseln.
 
@winnie: Das ist es ja! Sie ist jetzt fast 50 und hat nach dem Studium und den 4 Berufsjahren nur ab und zu Minijobs für kurze Zeit angenommen anstatt am Ball zu bleiben und auch mal etwas zu riskieren oder Kompromisse einzugehen wie eine halbe Stunde Fahrtweg (nächst größere Stadt).

Zu dem Rest hatte ich in meinem vorherigen Text geschrieben.
 
Hallo und guten Abend

nach einem Telefonat muss ich mich nun etwas die Seele entlasten. Ich bitte daher um Verständnis und möchte hier keine Vorurteile aufkommen lassen.

[...]
Meinst Du die Deinen Vorurteile?

[...]

Nach dem Studium hat sie mit meinem Vater, der bereits fertig war, ein Haus gebaut und eine Elternpause eingelegt. [...] hat sie die Jobsuche schweifen lassen und sich um das Haus gekümmert und sich viel ausgeruht. [...]


Die 700€ stimmen aber aus den 40 Stunden wurden schnell, bis heute, über 60 Stunden pro Woche
Hier hattest Du es selbst geschrieben mit den 60 Stunden pro WOCHE, lag also nicht an Falschlesen.
und fest angestellt ist sie immer noch nicht. Dabei lässt sich sie wie die richtigen Verkäufer umher schicken. Sie muss den Laden öffnen, schließen, Waren annehmen,[...]

Es nervt mich langsam, wenn sie
Mag auch sein, dass mich das Ganze gar nichts angeht oder ich gar keinen Plan habe. Es hilft mir auf jeden Fall hier den angestauten Frust mal nieder zuschreiben, wenn auch nur gekürzt.

[...]

Vielleicht spielt bei Dir einfach -in gewissem Sinne- Neid über die viele Freizeit Deiner Mutter mit rein. Überlege Dir also für Dich, wie Du aus Deiner arbeitstechnischen Einengung
Dir mehr Freizeit/Freiraum für Dich schaffen könntest.
 
😉 Man muss auch mal sehen, wie lange die Mutter aus dem Studium bzw. diesem Beruf raus ist quasi. Die wird das meiste sicherlich auch vergessen haben...

Wenn ich mir mal bei meinen Fremdsprachen, die ich studiert habe angucke, wie viel man da noch nebenher ranklotzen muss - auch weiterhin - um sie auf einem guten Level zu halten, ist mir das schon klar, dass manche Leute da einfach im Berufsleben Probleme haben, wenn sie nicht bei der Stange bleiben oder dann wegen der Kids auch jahrelang raus sind usw. NAtürlich ist es dann auch für die Personaler schwierig mit jemandem, der ja in dem Sinne noch gar nicht wirklich lange im Bauing-Wesen gearbeitet hat.
 
😉 Man muss auch mal sehen, wie lange die Mutter aus dem Studium bzw. diesem Beruf raus ist quasi. Die wird das meiste sicherlich auch vergessen haben...

Wenn ich mir mal bei meinen Fremdsprachen, die ich studiert habe angucke, wie viel man da noch nebenher ranklotzen muss - auch weiterhin - um sie auf einem guten Level zu halten, ist mir das schon klar, dass manche Leute da einfach im Berufsleben Probleme haben, wenn sie nicht bei der Stange bleiben oder dann wegen der Kids auch jahrelang raus sind usw. NAtürlich ist es dann auch für die Personaler schwierig mit jemandem, der ja in dem Sinne noch gar nicht wirklich lange im Bauing-Wesen gearbeitet hat.
 
Als ich den titel lass dachte ich an eine mutter die jahrelang arbeitslos ist und nur zuhause schläft und herum gammelt. Erstens sie hat früher studiert und auch gearbeitet. Zweitens sie hat immer wieder arbeit gefunden, hat sich auch bemüht. Drittens: Sie hat den haushalt geschmissen und dich groß gezogen......Viertens was der knaller überhaupt ist: Sie arbeitet 60 stunden die woche......und du nennst sie faul???? Sag mal gehts noch? Hat sie nicht nach so einem harten arbeitstag das wird ja wohl mehr als 8 stunden sein wenn auf 60 stunden kommt, hat sie dann nicht verdient ein paar stunden zu schlafen? Ich finde das ehrlich gesagt ziemlich respektlos.....das man auch als hausfrau als faul abgestempelt wird. Tja das ist heutzutage diese jugend......und nein ich bin nicht 50 jahre sondern 24 und ich gehe zumnindest respektvoll mit meiner mutter um, auch wenn sie das zu mir nicht immer ist. Wie gesagt wie viel arbeitest du den so? Bestimmt keine 60 stunden und dich tut auch nieman als faul bezeichnen. Oder ist jeder faul der keinen ordentlichen job hat? Wenn es ihr spass dort macht dann lass sie doch. Du kannst sie doch nicht in irgendein beruf zwingen auf den sie keine lust mehr hat. Und ausserdem solltest du dich lieber mal um dein leben kümmern und nicht um ihrs. Den es ist ihr leben und nicht deins. So das musste mal gesagt werden....:mad:
 
So, das meiste wurde ja schon gesagt und man wurde hier sehr deutlich. Ein "was gehts Dich denn an?" bekommst von mir nicht zu hören, da Dir die Beziehung zu Deiner Mutter wichtig ist - nahestehende Personen beziehen das Leben des anderen mit ein, teilen ihr Leben mitunter, machen sich Gedanken um den anderen. Es ist ja erstmal nicht von Grund auf schlecht, dass Du Dich um Deine Mutter sorgst.

Aber Dein Ton ist leider arg abwertend, da stellt sich doch die Frage nach dem Warum?
"Aber sie findet das total toll da und erzählt allen ganz stolz wie toll es da doch ist. Das klingt aber so lächerlich, dass man nur den Kopf schütteln kann."
Es klingt beinahe so, als würdest Du Dich für Deine Mutter schämen, und das sollte nicht sein. Optimal ist ihr Lebensweg sicher nicht - wie so viele Lebenswege. Aber ich lese hier keinen Grund für Scham von außen, berechtigt wäre nur der, der von innen käme, also von ihr selbst. Warum die abwertende Haltung, warum zB keine Freude darüber, dass sie mit ihrem Verkäuferjob so glücklich war? Geht es denn nicht letztlich darum, dass sie glücklich wird?

Was mich dann wirklich erschrocken hat beim Lesen war, dass Du sie mit den völlig unpassenden Klamotten wortlos aus dem Haus hast gehen lassen - und das wo es doch gerade Dir so wichtig ist, den "sozialen Abstieg" Deiner Mutter zu verhindern. In den zwei Kleiderschränken hätte sich sicher noch irgendetwas finden lassen können, das dem Anlass entsprechend besser gepasst hätte. Du machst ihr einerseits Vorwürfe, aber im entscheidenden Moment, wo Du wirklich positiven Einfluss hättest nehmen können, hilfst Du ihr nicht.
Das Verhalten verstehe ich wirklich nicht.
 
Hallo

da hier einige nicht lesen können oder wollen gehe ich nur auf Pierre-Adrian's, Tears_of_the_dragon's und Lila's Beiträge ein.

Meinen ersten Beitrag kann ich leider nicht bearbeiten Pierre. Und neidisch bin ich nicht auf ihre Freizeit, woher nimmst du diese Annahme? Habe ich irgendwo angedeutet neidisch zu sein? Nein, muss ich auch nicht da ich einen tollen Beruf habe, für meine Ansprüche genug verdiene, genug Freizeit habe und nebenbei meine Wohnung sauber halten kann.

Das wird sicherlich ein Grund sein. Nur hatte sie doch genug Zeit sich selbst wieder in das Thema einzufinden, gerade in der heutigen Zeit. Sie hat einen PC, Office und einen DSL Anschluss. So kann sie sich theoretisch wieder einarbeiten. Ich habe wie gesagt auch meine Hilfe angeboten an Informationen zu kommen und Hilfestellung zu geben sollte sie mal ein Programm installieren müssen aber es besteht kein Interesse. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass sie gar keine Lust mehr auf diese Sparte hat. Sie war früher so glücklich, sie zeichnet gerne und kann diese technischen Zeichnungen sehr hübsch anfertigen. Das macht sie ja heute noch wenn mal ein Raum renoviert wird. Und der für sie wichtigste Faktor, das Geld. Wie im 1. Beitrag geschrieben, gibt sie ihr Geld nur für "Ramsch" aus. Aber haben möchte sie trotzdem so vieles und dafür muss ihr Lebenspartner her halten. Er lässt sich förmlich das Geld aus den Taschen ziehen. Wenn meine Mutter meint neue Möbelstücke zu benötigen oder neuen Schmuck möchte, muss er die Taschen auf machen. Sie hat auch ein Auto (gehört aber auch ihrem Lebensparter) dass sie nicht mal selbst betankt. Und nein, er ist nicht reich und nein ich bin nicht neidisch, worauf auch? Ich bin nur der Meinung dass sie einfach mal selbst sparen sollte für schöne Dinge wie Schmuck oder Möbelstücke, um nicht andauernd ihrem Freund auf der Tasche zu liegen und ihr Geld für Klamotten auszugeben die sie vielleicht 1 mal anzieht oder den Keller mit Deko voll zustellen, wo von viele Dinge nach einiger Zeit wieder im Müll landen. Wenn sie das glücklich macht, ok. Wie ich sie einschätzen würde, gibt sie sich alleine damit aber nicht zufrieden und weiß dass sich ihr Lebenspartner ausnutzen lässt. Momentan sieht es mit seiner Firma aber auch nicht so rosig aus. Das ist meiner Mutter aber egal. Auf ihre Wünsche möchte sie nicht verzichten, wobei das Geld eher anderweitig Verwendung finden sollte. Aber auch da möchte ich mich nicht einmischen. Es ist nicht meine Firma und nicht mein Geld.

Lila, ich schäme mich nicht für meine Mutter. Sie muss damit ja zurecht kommen. Das mag sich abwertend anhören, so war das aber nicht unbedingt gemeint. Ich wollte damit nur deutlich machen, wie wichtig sie sich nimmt, was aber keineswegs authentisch ist. Weil wie gesagt, sie anfangs prahlte nach einem Jahr fest angestellt zu sein oder etwas anderes zu machen und nun selbst nach 3 Jahren immer noch in dem Laden steckt als "Teilzeitsklave" aber auch selbst nichts ändert oder ändern möchte. Wenn sie selbst nicht sieht, dass die Situation nicht besser wird, muss sie einfach naiv sein.

Und bezüglich der Kleidungswahl zum Vorstellungsgespräch. Sie wollte gerade los als ich sie sah. Wenn ich ihr gesagt hätte, dass die Zusammenstellung unpassend ist und keinen guten Eindruck hinterlässt, wäre sie verunsichert gewesen und auf die Schnelle hätte sie auch nichts anderes gefunden.
 
Na ja, aber es ist nach Jahrzehnten schwierig, in einen studierten oder gelernten Beruf rein zu kommen...
 

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