Ich möchte jetzt nicht den ganzen Thread lesen, aber auf die Frage antworten.
Einer der Hauptgründe für das Fremdgehen einer Frau ist meiner Meinung nach die Tatsache, dass sie keinen Mann zuhause hat.
Das ist eine sehr provokante These, spiegelt aber meine Erfahrungen.
Das hat sich in den letzten Jahren (Jahrzehnten) gemehrt, da Sexualität einfach freier geworden ist und Frauen mit einem offenen Sexualleben längst nicht mehr so abgewatscht werden wie früher.
Das Thema ist jedoch das gleiche.
Kinder (Jungs) werden zu 95% von Frauen groß gezogen.
Mutter, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen.
Der Vater ist oft abwesend (auf der Arbeit, verlassen oder einfach nicht für die Söhne da)
Herbert Grönemeyer hat daraus sogar ein Lied gemacht und die Frage gestellt, Wann ist der Mann ein Mann?
Was ist überhaupt ein Mann, wie erregt er eine Frau, wie lebt er sein ganzes Mannsein mit all seinen Gefühlen.
Was unterscheidet heute noch einen Mann von einer Frau?
Das sind sehr wichtige und auch schwere Fragen.
Fakt ist, dass der kleine Junge später in eine Beziehung kommt und sehr schnell die Position des kleinen Jungen einnimmt.
Er will gut für seine Frau (Mama) sorgen, sich um sie kümmern, besonders nett und brav sein und verhält sich wie in einer romantischen Hollywood Komödie, in der der Mann als liebevoller Trottel dargestellt wird.
Das ist für eine Frau genauso wenig anziehend, wie ein kalter und verschlossener Mann, der frustriert ist und seine Frau für sein Glück verantwortlich macht.
Das Ergebnis dieser Zusammenhänge stellst du hier als Frage.
Oftmals bekommen dann noch "die A*********" die besten Frauen. Nicht weil die Frauen ein A******* wollen, aber zumindest weil dieses A******* seinen Weg geht und mehr Männlichkeit besitzt als 99% der anderen Männer.
Wenn eine Frau fremdgeht, ist das für mich meist sehr verständlich.
Es gibt auch noch andere Dinge, wie KOMMUNIKATION, die da sehr wichtig sind.
Bevor ich "fremdgehe" kann ich auch erstmal klären, was mich an dem anderen so anzieht und warum und ob ich es in der Beziehung leben kann.
Fakt ist: Wessen Angelegenheit ist das, mit wem ich ins Bett gehe? Meine! Wessen Angelegenheit ist das also, mit wem mein Partner ins Bett geht?
Der zutiefst abhängige Partner sieht das aber ganz anders und macht der Frau größte Vorwürfe.
Hierin liegt immer ein Entwicklungspotential für beide Partner und man kann so etwas durchaus konstruktiv nutzen.
Fakt ist jedoch, dass es nichts bringt, den Partner noch mehr an sich zu binden, es ihm zu verbieten und ihn einzusperren. Wer einen Mangel an Freiheit hat wünscht sich in erster Linie was? Genau! Freiheit 😉
Das Thema ist natürlich komplexer, als es in einen Post passt, aber Fachliteratur dazu gibt es zu genüge.
z.B. David Deida - Der Weg des wahren Mannes, Robert Betz - So wird der Mann ein Mann und mit Sicherheit noch mehr, die ich allerdings nicht gelesen habe 🙂