E
Edy
Gast
Ganz so einfach ist das für Eltern aber auch nicht, da enormer Druck von Seiten der Schuldbehörden und Mediziner, "die Verhaltensauffälligkeiten" feststellen bzw. diagnostizieren, auf sie ausgeübt wird, soll heißen: beugen sie sich nicht, gibts wohl den Kindesentzug, hat wohl mit Vertrauen längst nichts mehr zu tun, d.h. staatliche Gewalt wird durchgesetzt.Vornweg eines: Es gibt mittlerweile natürlich auch psychiatrische Einrichtungen welche sich eben nicht mehr nur auf die Vergabe von Medikamenten ausrichten. Es gibt durchaus ziemlich gute Therapieansätze auch innerhalb der Psychiatrien. Es kommt halt letztendlich auch auf den entsprechenden Arzt und sein persönliches Engagement an.
Ich möchte nicht das hier das Bild ensteht alle psychiatrischen Einrichtungen seien grundsätzlich schlecht. Es gibt dort durchaus gute und richtige Hilfe.
Die PatVerfü ist finde ich eher für die schwierigeren Fälle sinnvoll, welche vor einer Zwangseinweisung stehen, dies aber nicht möchten oder aber innerhalb der Psychiatrie auf die geschlossene Station verlegt werden sollen.
Bei Minderjährigen Patienten ist es natürlich problematisch. Diese unterliegen letztendlich den Entscheidungen der Eltern, welche den Ärzten vertrauen.
Ich finde Psychopharmaka sollte an Minderjährige nach Möglichkeit gar nicht oder nur nach mehrfacher Absicherung der Diagnose durch verschiedene voneinander unabhängige Einrichtungen verordnet werden können. Kinderärzten sollte generell das Recht entzogen werden Psychopharmaka einfach so in der Praxis und ohne zusätzliche Therapie oder Abklärung durch Fachärzte und ambulante Psychotherapeuten zu verordnen.
Gerade psychologische Psychotherapeuten sollten immer Vorrang haben, da diese eben keine Medikamente verschreiben können/dürfen.
Das Problem hatte ich selber mal: da meinten Schulbehörden, die Tochter hätte ADS und es gab Riesen-Ärger, hinterher hat man feststellen müssen: Lug und Betrug...
Und wie siehts aus mit Ritalin & Co.? - Darf man stark bezweifeln, dass sich da was verbessert hat...