Guten Morgen,
Ich finde PC schreibt schon sehr hart - diese gängige "perfekte Ehefrau" Konzept. Eine Mischung aus beidem tut's finde ich!
Es ist kein Problem jemandem zeitweise verschiedene Aufgaben abzunehmen wenn dieser eben gesundheitlich nicht in der Lage dazu ist. Auch müssen die alltäglichen Pflichten nicht auf kleinkarierte Art und Weise, penibel aufgeteilt werden. Aber wenn ich dann hier noch lesen muss, dass man versucht diese untragbare Situation runterzuspielen und dem Themenstarter einzureden das sei okay so, platzt mir der Kragen.
Ich möchte mal die Antworten lesen wenn eine Frau schreibt, der Mann sei arbeitslos und würde auch nicht gerade viel tun, um diese Situation zu verändern obwohl er Frau und Kinder hat. Und dazu noch ein aggressiver und nörgelnder Zeitgenosse ist. Da wird sofort nach Trennung geschrieen oder das man ihm zumindest mit Anlauf in den Hintern treten sollte. Und hier?
"Ist doch schön" - da breche ich ab!
Mag sein das die Frage noch offen ist, weshalb sie so dermaßen faul ist. Der TE sollte nicht nur ein oberflächliches Gespräch mit ihr führen. Vielleicht existiert tatsächlich ein greifbarer Grund, vielleicht ne angehende Depression. Aber das sind dann Dinge welche man genauer hinterfragen muss und nicht als Lösungsvorschlag verbreitet, er solle einfach so weitermachen. Irgendwann kann er dann auch nicht mehr und dann gibts den Totalausfall. Herzlichen Glückwunsch!
Oder auch die unpassende Frage danach, ob man seine Frau nur lieben würde wenn sie den Haushalt geregelt bekäme! Hallo? Ich glaube ich bin im falschen Film!
Natürlich ist ein wesentlicher Punkt in einer Beziehung, dass man stolz auf den anderen sein kann. Das man weiss, jederzeit eine verlässliche Person an seiner Seite zu haben. Welche Dinge zählen denn sonst wenn man seit 10 Jahren zusammen ist? Die schicke Frisur wohl eher nicht mehr...
Man möchte eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Die Frau des TE ist halt wortwörtlich eine Schlampe ( nicht sexuell gemeint ). Und sowas ist dann auch kein Mensch, welchem ich über Jahre hinweg Respekt zollen könnte. Das Ende vom Lied ist, dass irgendwann auch die Liebe weg ist. Weil, durch was sollten diese Gefühle gehalten werden? Aufgrund dessen das sie nichtmal ihren eigenen Kram auf die Reihe bekommt, sich unzureichend um die Kinder kümmert und zudem noch einen lauten und aggressiven Ton pflegt? Wer sich das über einen längeren Zeitraum gibt hat entweder nicht alle Tassen im Schrank oder ist eben Betriebsblind geworden. Oder bleibt nur aufgrund der gemeinamen Verantwortung / Kinder zusammen - wie auch vom TE bereits angedeutet.
Natürlich möchte man einen Partner der funktioniert. Das ist 1 Team, und das müssen somit beide. Und dieses "funktionieren" kann auch nicht negativ aufgefasst werden denn schließlich geht es hierbei auch um das eigene Wohlbefinden. Wenn ich lese das sie sich nichtmal um ihre eigene Schmutzwäsche kümmert, bin ich fassungslos.
Da werden Verwandte und Grosseltern eingespannt um ihren Krempel auf die Kette zu bekommen. Wenn sowas dann hier noch verniedlicht wird, fragt man sich doch unweigerlich ob hier der gesunde Menschenverstand auf der Strecke geblieben ist.
Um in dieser Sache weiter zu kommen sollte mal erläutert werden, ob sie schon immer so war und ob und was sie zuvor mal gearbeitet hatte. Vielleicht ist das einfach ihr Charakter und Lebensstil. Dann plane ich mit einem solchen Menschen aber auch keine Familie. Sollte sich dieses Verhalten erst seit der Geburt der Kinder so gravierend verschlechtert haben, sollte der TE gemeinsam mit seiner Frau an diesem Thema arbeiten. Hierzu finde ich, sind die Erklärungen seinerseits etwas zu dürftig. Das sieht so aus, als hätte er sich noch nie wirklich mit dem Verhalten seiner Frau befasst. Es sollte einem aber die Ehe und Familie wert sein, dies genauer zu hinterfragen bevor man entscheidungen trifft, die nicht hätten sein müssen.