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"Fixierungen in der Psychiatrie - im größeren Zusammenhang

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Gast

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"Mich würde hierzu einmal folgendes interssieren: gibt es hier Leute, welche selbst schon als Patienten in der Psychatrie waren? Was muss man anstellen um dort zu landen? Wie muss man sich als Aussenstehender den Tagesablauf dort vorstellen? ´Was für Leute sind das die, womöglich dauerhaft, dort ánden? (also hinsichtlich ihrer Vorgeschichte)"

Mich würde das auch interessieren.

Im anderen thread ging es ja um "Fixierungen in der Psychiatrie", nicht wie dargestellt, lediglich um Toilettengänge.

Dann kann man ja hier im größeren Zusammenhang weiterdiskutieren, wenn es gestattet ist.
 
"Mich würde hierzu einmal folgendes interssieren: gibt es hier Leute, welche selbst schon als Patienten in der Psychatrie waren? Was muss man anstellen um dort zu landen? Wie muss man sich als Aussenstehender den Tagesablauf dort vorstellen? ´Was für Leute sind das die, womöglich dauerhaft, dort ánden? (also hinsichtlich ihrer Vorgeschichte)"

Mich würde das auch interessieren.

Im anderen thread ging es ja um "Fixierungen in der Psychiatrie", nicht wie dargestellt, lediglich um Toilettengänge.

Dann kann man ja hier im größeren Zusammenhang weiterdiskutieren, wenn es gestattet ist.

Mach doch einfach mal ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik - da werden dann alle deine Fragen beantwortet. 😉
 
"Mich würde hierzu einmal folgendes interssieren: gibt es hier Leute, welche selbst schon als Patienten in der Psychatrie waren? Was muss man anstellen um dort zu landen? [...]

Klaro... wir sind alle von dort. 😀 Einfach hier anmelden und schon gibt es das Gratis Ticket für die geschlossene Gesellschaft. 😀

Aber mal im Ernst.

Du hast doch im andern Thread schon einiges gelesen. Fakt ist, Theorie und Praxis gehen bei dem Thema Fixierung sehr weit auseinander.
Generell ist man schneller drin als draußen. Am schnellsten geht es logischrweise mit Suizid ankündigungen, da leib und leben in Gefahr. Auch das Anderer.
Ansonst ist die Palette an Möglichkeit wahrscheinlich endlos lang.

Fakt ist, wer halwegs "normal" ist und einmal dort war, wird es nie vergessen. Das Erdet ungemein.

Ich war bei jeder stationären Thera zu Anfang für 2-3 Tage zu Kontrolle drin. Es ist einfach nur grausam, wenn man miterleben muß, was aus einem Menschen werden kann und was dann mit ihnen gemacht wird. Wohl auch weil es nicht mehr anders geht.
Spätestens dort, lernt man wie wichtig Selbstschutz und emotionaler Abstand ist.
 
Na immerhin machst du jetzt einen eigenen Thread auf Sancho.😉


Wieso interessiert dich das so sehr, fragst das jetzt schon zum ?ten Mal

Warum mich das so interssiert?
Nun ich habe mehrmals die Woche selbst in einer psychiatrischen Klinik zu tun: als Lieferant!
Ich sehe dann jedes Mal die Gebäude, z.T. mit verfitterten Fenstern aus nächster Nähe.

Ich sehe weiterhin, welch grosse Menge an Ware die da bekommen, demnach müssen sich in dieser Einrichtung dauerhaft 200-300 Menschen befinden! Mich würde es halt schonmal interesieren, welche Schicksale da womöglich dahinter stecken!

Auch hatte ich vor geraumer Zeit selbst schon Suizidgedanken (wohlgemerkt Gedanken und keine konkreten Absichten!) und war kurz davor, deswegen meinen Hausarzt aufzusuchen. (um mir eine Überweisung zu einen niedergelassenen Psychotherapeuten zu holen.) Ich habe dies jedoch nicht getan, einzig und allein aus Angst, womöglich selbst, gegen mein Willen in einer solchen inrichtung zu landen.
Es würde mich daher schon interessieren, wie hoch diese Wahrscheinlichkeit gewesen wäre?
 
Mach doch einfach mal ein Praktikum in einer psychiatrischen Klinik - da werden dann alle deine Fragen beantwortet. 😉
Ich schätze mal, dass das eher Schülern und Berufsanfängern vorbehalten bleibt. Und ich glaube schon, dass ein Großteil der Bevölkerung (inklusive mir) gerne mehr erfahren würde. Ich z. B. hatte Probleme damit, dass eine Angehörige, die freiwillig dort war, mit schwersten Fällen eingesperrt und die Sicherheitsbestimmungen (nachts vor allem) völlig unzureichend, soll heißen: weibliche Patienten werden nicht geschützt vor Übergriffen.
 
? Du weist nicht viel und willst mehr erfahren. Und dann haust Du so Dinger raus! 😕

Seltsam! 🙄

Von weiblichen Insassen weiß ich, dass sie dort keinen Schutz vor männlichen Übergriffen haben, das heißt: die Zimmer sind nachts nicht abgeschlossen und jeder kann sie dort heimsuchen, Pfleger wie Patienten. Sehr unschöne Sache und unethisch.
 
Also ich kenne die geschlossene Abteilung, wo man auch fixiert wird nur getrennt nach Frauen und Männern. Das sind zwei verschiedene Abteilungen und von einander getrennt, dort kann keine weibl. Insassin auf die Männerabt. und umgedreht auch nicht.
Wie das in anderen Kliniken ist, das kann ich nicht sagen. Aber eine gemischte geschlossene Abteilung kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Das was ich meinte, war eine Entgiftungsstation, die auch abgeschlossen ist, und die war mit Sicherheit gemischt.
 

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