Was aber, wenn diese Gedanken wahr sein sollten?
Wenn man erkennen muss, das dahinter keine bloßen Gefühlen stecken, sondern traurige Realität.
Ich denke, dann wäre es wichtig, zu lernen, wie man damit besser/anders umgehen kann.
Da ist prof. Hilfe angesagt.
Wobei es dabei darauf ankommt, den richtigen Therapeuten zu finden.
@shorn
ich glaube, genau das ist für Dich besonders schwierig - aber ich glaube ganz fest, dass es für jeden Menschen
einen passenden Therapeuten gibt...Jeder braucht etwas anderes...und manchmal braucht es mehrere Anläufe, Threapiepausen, neue Anläufe - es gibt Menschen, denen fällt es leicht, sich zu öffnen und Hilfe anzunehmen -andere haben genau dieses nie gelernt und müssen langsam dahin "geführt" werden - was aber auch möglich ist!
Zum Thema, wie ich eine - sich aufbauende - Depriphase unterbrechen/stoppen kann...
Ablenkung, Ablenkung, Ablenkung
Dazu braucht es aber einen gewissen Antrieb, der nicht immer vorhanden ist.
(mal eben zum Schwimmen fahren oder so ist mir in dem Moment, wo ich merke, dass die Stimmung zu kippen droht, meistens schon gar nicht mehr möglich
😱)
Daher
zumindest kleine Sachen/Dinge versuchen (z.B. nur mal einen kurzen Spaziergang machen - oder eine Bastelarbeit fertig machen etc.)
Schon dadurch kommt manchmal - mit etwas Glück - wieder etwas Bewegung ins Hirn und das Gedankenkreisen löst sich auf.
Außerdem habe ich festgestellt, dass ich einfach
immer achtsam sein muss, mich weder über- noch unterfordern darf.
Schlaf/Bewegung/Essen und Termine muss gut über den Tag verteilt stattfinden.
DANN gehts mir oft relativ gut.
Man lernt ja mit der Zeit, wann und in welchen konkreten Situationen man besonders gefährdet ist...da ist dann auch Eigenverantwortung gefragt!
Wichtig ist für mich, nie aufzugeben.
Schlechte Phasen sind oft "nur" schlechte Phasen - kein Dauerzustand!
Ich habe gemerkt, dass ich viel auch selbst in der Hand habe - aber nur, wenn ich mich der depressiven Stimmung nicht völlig hingebe - ich mache dann
trotzdem etwas - wenn vielleicht auch nicht wirklich viel...
Und ich habe eine gute Therapeutin - mit ihrer Unterstützung konnte ich schon manches Auflösen.