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Die Exfrau will mich unbedingt kennen lernen

Hi TE,

ich verstehe deine Verweigerung nicht. Es ist doch klar, dass die Ex wissen will, wer mit ihrem Kind umgeht.
Hast du eventuell Angst davor, dass sie ganz nett ist und gar nicht das Monster, als das sie geschildert wird?
Dass die Trennung ganz andere Gründe hatte und dein Freund nicht der geduldige Held war?
Ich würde überhaupt keinen Bock haben, mein Kind bei meinem Mann zu lassen, wenn seine Neue so das Messer gegen mich wetzt und vorgibt, mich zu kennen, obwohl wir noch kein Wort miteinander gewechselt haben.
 
Ich kann das was du erzählst, sehr gut nach vollziehen!!
Ich würde diese Frau auch nicht kennen lernen wollen..

Aber hast du dir schon mal überlegt, ihr selbst zu sagen, dass du das nicht willst?
Ganz höflich, auf rein formeller Basis?
WIe ist es denn, könnte sie aus Bosheit, dem Kind verbieten zu euch zu kommen??
Für mich klingt es stark danach, als würde sie es einfach nicht ertragen, dass nicht nur ihr Leben,
sondern auch das deines Freundes weiter geht.
Es gibt leider Menschen, die nach einer Trennung, trotz dem dass sie die Trennung erst wollten und
sogar wenn sie selbst schon längst wider einen Partner haben (oder gerade deswegen?), nicht wollen,
dass ihr ehemaliger Partner ebenfalls einen Neuanfang wagt.
Sie würden es niemals zugeben oder sind sich dessen nicht einmal bewusst, aber
insgeheim wünschen sie sich, dass dieser Mensch leidet. Das hat mit falschem Stolz
und Ego zutun. So aller "Jetzt wo ich weg bin, muss es ihm ja schlecht gehen!" oder "Ohne mich wird er schon sehen was er hat!".
So etwas ist traurig. Am meisten aber für beteiligte Kinder. Denn nicht selten dehnt sich so ein vermeintlicher
"Streit" so weit aus, dass er auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird und dabei ist egal ob beide
oder nur ein Elternteil dies tun.

Wie gesagt, es ist eine unangenehme Lage!
Aber vielleicht währe es wirklich das beste, am Telefon selbst mit der guten Frau zu sprechen?

lg

PS: Kannst du dir denn sicher sein, dass sie wirklich so ist, wie dein Freund sie dargestellt hat?
 
Die Mutter kann mit Sicherheit nicht verlangen sich vorzustellen und da gibt es auch keinerlei rechtliche Grundlage für.
Sie hat sich scheiden lassen und ihr muss es klar sein, das der Ex wieder neue Beziehungen eingeht, und da kann nicht jeder scharf drauf sein sich bei ihr vorzustellen.
Damit muss sie einfach auch klarkommen. Nur weil ich mit ihm zusammen bin heisst das nicht, das ich ihr irgendwelche Verpflichtungen gegenüber habe.

Nein verlangen kann sie es nicht, aber denk doch mal ne Zeit weiter, wie stellst du dir das vor auf Dauer? Wenn ihr den Krieg so weiter führt? Was ist mit den Festen Kommunion, Geburtstag, Einschulung usw. was ist bei Krankheit oder Unfall und im Krankenhaus, willst du wirklich immer fern bleiben ? Irgendwann wirst du auch für den Sohn eine Bezugsperson sein, wie willst du es ihm erklären, das du nie dabei bist? Weil du seine Mama, die du ja persönlich nicht kennst, nur vom hören und sagen, nicht magst?

Ich finde es ehrlich gesagt nett von ihr das sie dich kennen lernen will. Wie kann man sich dagegen so streuben ? 😕

Tut mir Leid, aber bei mir hinterlässt du gerade dein Eindruck, das du sehr eifersüchtig bist, wenn du genug Selbstbewusstsein hättest, würde dir das auch nichts ausmachen wenn sie wirklich was versucht.

Wenn ich der Mann wäre, hätte ich wohl irgendwann genug von dem Stress.

Du hast geschrieben, du hast ihn mit Sohn genommen, aber du kommst gerade nicht so rüber, er ist 4 Jahre und weint nach seinem Papa, was ist den schlimm daran ? Es gibt Kinder die weinen auch nach 3 Stunden schon nach Papa, es sind Kinder, die verstehen das doch alles gar nicht, für Kinder ist der andere ET einfach weg, warum wieso weshalb können so kleine Kinder doch noch nicht verstehen. Was wäre wenn die mitten in der Nacht anruft, der Sohn hat 40 Grad Fieber oder so? 😕

Es wäre für euch alle das beste, wenn ihr halbwegs friedlich miteinander auskommt. Und irgendwas gutes muss sie ja auch haben, oder gehabt haben, sonst hätte er sie doch nicht geheiratet.
 
Hallo,

der Punkt ist aber, das ich garnichts mit ihr zutun haben möchte und ich habe auch absolut kein Interesse daran mir ein Bild von ihr zu machen. Mir ist auch relativ egal was die gute Frau für ein Bild von mir hat.
Nur weil ich mich für den Mann entschieden habe und für das Kind, muss ich nicht auch die Frau mit in Kauf nehmen.
Das kann niemand von mir verlangen.
Mein Freund versteht mich da zum Glück.

Ich finde nicht, das es erwas mit Reife zutun hat wenn ich mich zu etwas zwinge was ich einfach absolut nicht will.

Im gewissen Sinne ist Reife schon ein Maßstab, wenn man Verantwortung für ein Kind übernehmen möchte oder soll.
Ich kann mir daher vorstellen, dass die Mutter des Kindes wissen möchte, wem sie ihr Kind in Obhut geben soll.

...wie er während der Ehe behandelt wurde und das sie ihn finanziell ausgesaugt hat.
Weißt du, das ist auch so eine Ansichtssache, ich wünsche dir, dass du diese Erfahrung der Frau auch nicht machen musst.
Doch man kann sich auch nicht aus der Verantwortung der früheren Beziehung stehlen.
 
Die Mutter kann mit Sicherheit nicht verlangen sich vorzustellen und da gibt es auch keinerlei rechtliche Grundlage für.

*lach* wer hat denn was von rechtlichen grundlagen gesagt?

ich finde es einfach sehr traurig, dass du nicht mal bereit bist, dich wenigstens kurz vorzustellen. ihr müsst ja nicht stundenlang quatschen. aber ein "hallo, ich bin XY. ich hab den kleinen sehr gern!" würd ja für den anfang schon mal reichen.

kannst du dich denn überhaupt nicht in ihre lage versetzen? stell dir vor, du hast ein kind, lebst getrennt vom vater. regelmäßig ist das kind beim vater, im selben haushalt lebt seine freundin, die genauso viel und engen kontakt zu deinem kind hat wie der vater, sie wird zu einer bezugsperson, dein kind hat diese frau gern - und sie weigert sich, dich zu treffen... fändest du das nicht seltsam? hättest du selbst keine bedenken, dein kind dort zu lassen, wenn du überhaupt nichts über diese frau weißt?

ich will ja nicht den teufel an die wand malen, aber mich würde es nicht wundern, wenn die ex deines freundes sich in naher zukunft querstellt und versucht, den kontakt zu unterbinden. nicht dass ich das gutheißen würde... aber nachvollziehbar fände ich das irgendwie.
 
und übrigens:
Nur weil ich mich für den Mann entschieden habe und für das Kind, muss ich nicht auch die Frau mit in Kauf nehmen.
doch, genau das wirst du müssen. denn sie wird für immer bestandteil im leben deines freundes und natürlich des kindes sein. willst du eine rolle im leben dieses kindes spielen (und das wirst du wollen und müssen, wenn du den vater haben willst)? dann kommst du an der mutter nicht vorbei, nicht für immer.
 
@ Kathrinchen

Das sehe ich jetzt nicht ganz so extrem. Der Kindsmutter geht es nur darum sie mal kurz und oberflächlich kennenzulernen. Damit wäre ihr Bedarf sicherlich gedeckt. Das heisst jetzt nicht das man zu jedem Anlass einen smalltalk halten muss oder sich zum Barbecue trifft.
 
Hallo,

ich verstehe das Theater hier garnicht.
Zuerst einmal habe ich kein Bedürfnis mit der Ex meines Freundes über ihn zu sprechen um irgendwelche Dinge über ihn aus zu horchen, macht ihr das etwa so?! Da würde ich mich als Partner auch bedanken.

Zum zweiten versteht mein Freund mich in der Sache vollkommen, das ich zu ihm sage ich will von dem Thema nix wissen.
Er wäre nie mit einer Frau eine Beziehung eingegangen die sich mit dem Sohn nicht versteht.
Genau so handhabt er es auch bei ihrem Freund. Er muss ihn nicht kennen lernen, er vertraut ihr das der Typ ok ist.

Die Mutter kann mit Sicherheit nicht verlangen sich vorzustellen und da gibt es auch keinerlei rechtliche Grundlage für.
Sie hat sich scheiden lassen und ihr muss es klar sein, das der Ex wieder neue Beziehungen eingeht, und da kann nicht jeder scharf drauf sein sich bei ihr vorzustellen.
Damit muss sie einfach auch klarkommen. Nur weil ich mit ihm zusammen bin heisst das nicht, das ich ihr irgendwelche Verpflichtungen gegenüber habe.
Du vergleichst hier Situationen miteinander, die einfach nicht vergleichbar sind
und beharrst hartnäckig auf Deinem Recht. Ich stimme Dir dahingehend zu, dass
sie keine rechtliche Handhabe hat, ein Treffen zu erzwingen.

Die Mutter ist Dir unsympatisch, obwohl Du sie nie kennengelernt hast. Du gehst
von vornerein sofort auf Konfrontationskurs. Bitte versuche auch, die Mutter zu
verstehen. Du wirst ihr Kind miterziehen. Wenn Du schreibst "ein guter Freund sein",
dann muss ich Dir schreiben, dass das so nicht funktionieren wird.

Wenn Du das nicht verstehen willst und weiter kompomisslos auf Deiner Meinung
beharrst, steht Dir ein anstrengender Lebensabschnitt bevor.
 
Auch du übertreibst, John.

Du schreibst, dass die Situation der beiden nicht vergleichbar sei! Das stimmt, aber anders als du es dir vorstellst. Der neue Typ der Ex hat eine viel stärkere Erziehungsfunktion als die TE. Alle 14 Tage oder 3 Wochen das Kind zu sehen, hat mit erziehen nichts zu tun.

Auf seiner Seite klappt das ja auch, dass er nicht unbedingt den neuen Typen kennenlernen muss. Dann sollte es umgekehrt noch besser möglich sein. Ist es anscheinend nicht, okay. Ist nicht schlimm, nachvollziehen lässt es sich trotzdem wenn sie es sich nunmal so in den Kopf gesetzt hat. Aber eben nicht essentiell notwendig und auch nicht juristisch durchsetzbar, wie du richtig erkannt hast.

Von daher ist es eine Ermessenssache. Die Ex möchte, die TE eben nicht. Da gibt es nicht wirklich ein klares "richtig" oder "falsch".
 
wenn der Sohn weint ist das okay, aber es ist eine andere Sache wie sie es rüberbringt.
"Hörmal, dein Sohn vermisst dich, magst du nicht vorbei kommen" ist das was anderes als nur eine SMS mit: "Dein Sohnemann weint weil er seinen Papa vermisst und er länger nichts von ihm gehört hat" was absoluter Bullshit ist weil er den Sohn erst drei Tage vorher zuhause hatte!

okay du hast keine Kinder, von daher auch keine Empathie für ein Kind von 4 Jahren und die Ohnmacht der Mutter den Tränen des Kindes gegenüber - warum ist er nicht schnell zu seinem Kind rüber? Durfte er nicht?
Denn wenn ihm doch sein Kind so wichtig ist .............


Zudem kommt sowas erst seitdem wir zusammen wohnen.

nun sie kennt dich ja nicht bzw. weiß ja, dass du sie nicht treffen willst - vielleicht hätte es viel unkomplizierter sein können, wenn du nicht so rumzicken würdest?

Aber ist ja wirklich genial, weil sie die Mutter ist, MUSS ja der Vater eigentlich Schuld sein.

wo steht da was von Schuld? bitte Text und Beitrag angeben.

Diese Frau ist ein absoluter Tyrann und ich denke, wir bzw ich werde auch sehr gut damit klarkommen sie nicht kennen zu lernen.

DU kennst sie doch gar nicht!!

Im Grunde ist es seine Vergangenheit und seine Sache und geht mich nichts an, ich werde das Thema komplett aus meinem Kopf streichen damit diese Dame auch nicht mehr ständig bei uns auf dem "sofa sitzt" und kein Futter für Diskussionen geben.

falsch - mit der Haltung wirst du ihn über kurz oder lang verlieren, weil er ein Kind mit der Ex hat - sie wird immer bei euch eine Rolle spielen.

Die Mutter kann mit Sicherheit nicht verlangen sich vorzustellen und da gibt es auch keinerlei rechtliche Grundlage für.

nein, das nennt sich rechtlich Kooperation und Kommunikation die für die eltern verbindlich und verpflichtend ist. ebenso gibt es das Wohlverhaltensprinzip der Eltern nichts aber auch nichts schlechtes und negatives bei dem Kind über den anderen Elternteil zu erzählen.
Das Kennenlernen ist rechtlich nicht vorgesehen, würde aber vieles für das Kind entspannen und gehört damit zum ASpekt des Kindeswohls.


Sie hat sich scheiden lassen und ihr muss es klar sein, das der Ex wieder neue Beziehungen eingeht, und da kann nicht jeder scharf drauf sein sich bei ihr vorzustellen.

Sie will dich doch nur kennen lernen, warum hast du so eine Angst vor der EX????????????

Damit muss sie einfach auch klarkommen. Nur weil ich mit ihm zusammen bin heisst das nicht, das ich ihr irgendwelche Verpflichtungen gegenüber habe.

es geht nicht um Verpflichtungen sondern um Deeskalation im Sinne des Kindes - aber mit deinem Gezicke trägst du dazu nicht bei, im Gegenteil - wenn die Mutter nun so zickt wie du, wirst du bald erleben, dass der Kleine dich ablehnt und mit dir nichts mehr zu tun haben will. Das hat weitere Auswirkungen auf deine Beziehung.

Unterschätze nicht die Macht des Elternteils, bei dem das Kind lebt!!!!

du solltest nicht weiter eskalieren!!
 

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