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Hetze gegen Hartz IV Empfänger

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Ein Kind einer ALGII Empfängerin nichts wert ???
Wie ich auf diese Frage komme?

Ich bin seit Okt. 2011 Arbeitslos ...vorher aber auch Aufstocker .
Nach meinen 2 fast Erwachsenen Söhnen wollten wir immer noch ein drittes Kind.
Innerhalb von 10 Jahren hatte ich 4 Fehlgeburten ...die Ärzte und Schwestern waren immer sehr lieb und haben einen in den Arm genommen und versucht zu trösten ....
Jetzt am Sa . hatte ich meine 5.Fehlgeburt in der 13.SSW....eigentlich hab ich mich nicht verändert nur das ich jetzt "Arbeitslos" bin ....diesmal kam kein "tut mir leid" oder auch nur ein lieber blick .....der Abschlussatz der Ärztin war " Wer weiß für was es gut war in ihrer jetzigen Beruflichen Situation "
Um die Kinder einer Berufstätigen wurde "getrauert" für das Kind einer ELO war nicht mal ein Feuchter Händedruck übrig .
Nun gut Familienplanung ist jetzt abgeschlossen .
Jetzt sag ich mir "Wer weiß für was es gut war" aber nicht wegen der Beruflichen Situation ...sondern der Menschlichen Kälte ...


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Wenn man auf der Seite des Monsters kämpft wird man selber zu einem.....

Ich entschuldige mich für meine Rechtschreibung ....Deutsch ist nicht meine Muttersprache....


Menschliche Kälte. Du sagst es.
Und das nach einer Fehlgeburt... . 🙁

Und nicht Du hast Dich für Deine Rechtschreibung zu entschuldigen, sondern diejenige sich bei Dir, die mit ihrer Äusserung auch noch meinte, im Recht zu sein.

Es tut mir leid. Du hast Dein, Ihr Euer Kind verloren...... .


LG
Landkaffee
 
Also auch auf die Gefahr hin, dass sich der Thread noch mehr verzweigt....ich lese hier mehrfach, dass es natürlich schade/schlimm sei, dass Kinder von Hartz IV-Empfängern schlechtere Bildungsschancen hätten als Kinder von finanziell besser Gestellten.

Ich lebe ja vielleicht hinterm Mond...aber: wieso? Wieso ist es "klar", dass ein Hartz IV-Kind weniger und schlechter lernt? Wieso soll es nicht Abitur machen und dann mit Bafög studieren? Okay, es hat wahrscheinlich keinen Geigen- oder Tennisunterricht als Kind. Aber wozu braucht man das? Sicher nicht, um gute Noten zu schreiben.
Ich versteh es nicht wirklich. Ein Kind kommt in die Schule - zeigt sich da begabter oder nicht ganz so begabt. In ersterem Fall bekommt es eine Bildungsempfehlung fürs Gymnasium. Wenn es dort immer nocht gut zurechtkommt, macht es Abitur und kann dann entscheiden: Ausbildung, Studium. Selbst für Auslandsaufenthalte/-semester gibt es Stipendien. Spontan fällt mir eins über den Bundestag ein, bei dem es bei den Bewerbungen nicht nur auf Noten, sondern auch auf Engagement ect. ankommt. Auch eine Chance für "ärmere" Kinder.

Auf diesen gefühlten 100 Seiten (keine Ahnung, wieviele es genau sind) steht sicher viel Wahres und zu Recht Kritisches, aber Hartz-IV als "bildungstechnische Sippenhaft"?? Ich weiß nicht. Faule, lernunwillige Kinder gibt es überall. Klar gibt es welche, die "Hartzer so wie Papa" werden wollen. Aber doch nicht alle und doch nicht zwangsläufig. Ich kann mich nicht mal errinnern, dass mich auch meinem Gymi (ja, lange vor Hartz IV) mal jemand gefragt, was meine Eltern beruflich machen. War egal. Da waren Arbeiterkinder, Arztkinder, Lehrerkinder, Landwirtskinder - hat keinen gejuckt. Warum auch!
 
Selah, "Hartz IV" hat nichts mit Intelligenz zu tun, wohl aber mit Kosten. Schule in Deutschland ist nicht umsonst.
Die normalen Schulmittel bekommt man ja vielleicht vom Amt erstattet, auch gewisse Veranstaltungen, wenn diese Als Schulpflichtveranstaltungen bestätigt werden. Aber gerade auf dem Gymnasium gibt es daneben viele Veranstaltungen/Seminare etc. die von den Eltern bezahlt werden müssen. Mein ältestes Kind hatte öfters mal sowas (zum Beispiel Veranstaltungen für mathematisch begabte Kinder an Fachhochschulen), und das muss alles bezahlt werden. Summa sumarum kommen da - erst recht bei mehreren Kindern - horrende Beträge zusammen.
 
Wie sollte man denn in Bezug auf deine Aussage jetzt gedanklich den Sprung schaffen, von einem Gymnasiasten ( der Probleme mit seiner Teilnahme an einem Seminar für mathematisch hochbegabte hat ), bis zur Erklärung von Bildungsarmut?

😕
 
Bildung kostet Geld. Hartz-IV-Empfänger haben davon bekanntlich etwas weniger...

Ach ja, Selah's Posting lesen, bitte! 🙂

PS. Vielleicht war ja mein Beispiel für dich schlecht gewählt.. Was wäre da noch? Andere als die üblichen Taschenrechner und andere Arbeitsmittel..(für die Gymnasiasten - teurere nämlich).
Wenn sich HartzIV-Eltern nicht leisten können, ihr Kind aufs Gym zu schicken, bedeutet das schlechtere Bildungschancen für finanzell Schwächere.
 
Okay, das mit den besonderen Lehrmaterialien leuchtet mir ein. Ich frage mich allerdings, ob die am Ende so entscheidend für den "Schulerfolg" sind. Viele Schulen haben meines Wissens auch Fördervereine, die speziell "ärmeren" Kindern die Teilnahme an kostenpflichtigen Schulveranstaltungen/Klassenfahrten ect. ermöglichen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Kind auf dem Gymnasium scheitert, weil es aus finanziellen Gründen nicht zu einer Schulpflichtveranstaltung gehen kann.
 
Okay, das mit den besonderen Lehrmaterialien leuchtet mir ein. Ich frage mich allerdings, ob die am Ende so entscheidend für den "Schulerfolg" sind. Viele Schulen haben meines Wissens auch Fördervereine, die speziell "ärmeren" Kindern die Teilnahme an kostenpflichtigen Schulveranstaltungen/Klassenfahrten ect. ermöglichen. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Kind auf dem Gymnasium scheitert, weil es aus finanziellen Gründen nicht zu einer Schulpflichtveranstaltung gehen kann.

Stimmt, Fördervereine zahlen viel. Ich will ja auch nicht behaupten, dass Kinder aus Hartz-IV-Familien nicht durchaus das Gymnasium schaffen können. Vielleicht trauen sich die Eltern das einfach von vorn herein nicht zu...🙄
 
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