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Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

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AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Dass dies aus einem tiefen Hass heraus auf Menschen, die ihn umgeben passiert ist glaub ich auch nicht. Warum geht man dann ins Kino?

Das war eigentlich meine Intention. 🙂 Ich könnte mir vorstellen, dass er sich gedacht hat das er dort am meisten Aufmerksamkeit für seine Tat bekommt.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass mein Beispiel für die Richtung, in die ich wollte, relativ schlecht gewählt war.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Ich denke, die Gesellschaft, in der wir leben (bezogen also auf Deutschland) bietet jedem erst einmal etwas Wichtiges: Demokratie/Sicherheit/Freiheit. Wir schätzen das oft nicht, weil die meisten von uns Diktatur/Krieg/Unfreiheit nicht aus eigener Erfahrung kennen. Eigentlich hat man also gute Startchancen, wenn man hier geboren wird - viel viel bessere als in vielen anderen Teilen der Welt. Es gibt Zugang zu Bildung, zu Förderung.

Trotzdem gibt es Menschen, die all das nicht für sich nutzen (können). Weil sie familiär vielleicht nicht gefördert werden. Weil sie schon an der Schule scheitern, weil sie aus einem anderen Kulturkreis kommen und irgendwie zwischen beiden Welten "festhängen". Weil sie vielleicht nicht genug Willenstärke haben....

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ich persönlich finde das okay, aber ich sehe auch, dass dieses Prinzip manche Menschen überfordert. Wer dauerhaft aus dem Leistungsprinzip ausschert, wird vielfach mit Ausgrenzung "bestraft". Das ist etwas, das man der Gesellschaft sicher vorwerfen kann. Hier in diesem Forum schreiben viele Leute, denen genau das passiert ist. Und die auch aufgrund der Ausgrenzung nur schwer wieder auf die Beine kommen. Was braucht die Gesellschaft also? Vielleicht noch mehr Toleranz, mehr Respekt für Lebenswege, die irgendwie "anders" sind. Die Eigenverantwortung des Einzelnen bleibt dennoch...ein weites Feld🙂

ich gebe selah recht, nehme andere aber ungern in schutz, weil sie dann meinen, sie können sich leisten, liegen zu bleiben. mit seinem leben muss jeder klarkommen. mehr wird ja von niemandem erwartet. sollte machbar sein, oder? geht auch nicht wirklich um die leistung, sondern ums überleben. WIE ist scheißegal; ob als doktor, straßenkehrer, putzfrau.. würden wir in der wildnis leben, müssten auch alle irgendwie klarkommen. trotzdem kommen einige schon damit nicht klar und schieben es dann auf die gesellschaft. wenn eine antilope vom löwen gefressen wird kann sie das auch nicht auf die anderen antilopen schieben.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

ich glaube, er war einfach nicht in der lage, dinge von mehreren seiten zu betrachten. ein "spinner" eben 😀 kommt vor.

Abstempeln und Voruteilen... Das finde ich genauso "dumm" wie Menschen die nicht "intelligent genug für die Gesellscahft" sind.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Ich denke, die Gesellschaft, in der wir leben (bezogen also auf Deutschland) bietet jedem erst einmal etwas Wichtiges: Demokratie/Sicherheit/Freiheit. Wir schätzen das oft nicht, weil die meisten von uns Diktatur/Krieg/Unfreiheit nicht aus eigener Erfahrung kennen. Eigentlich hat man also gute Startchancen, wenn man hier geboren wird - viel viel bessere als in vielen anderen Teilen der Welt. Es gibt Zugang zu Bildung, zu Förderung.

Trotzdem gibt es Menschen, die all das nicht für sich nutzen (können). Weil sie familiär vielleicht nicht gefördert werden. Weil sie schon an der Schule scheitern, weil sie aus einem anderen Kulturkreis kommen und irgendwie zwischen beiden Welten "festhängen". Weil sie vielleicht nicht genug Willenstärke haben....

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ich persönlich finde das okay, aber ich sehe auch, dass dieses Prinzip manche Menschen überfordert. Wer dauerhaft aus dem Leistungsprinzip ausschert, wird vielfach mit Ausgrenzung "bestraft". Das ist etwas, das man der Gesellschaft sicher vorwerfen kann. Hier in diesem Forum schreiben viele Leute, denen genau das passiert ist. Und die auch aufgrund der Ausgrenzung nur schwer wieder auf die Beine kommen. Was braucht die Gesellschaft also? Vielleicht noch mehr Toleranz, mehr Respekt für Lebenswege, die irgendwie "anders" sind. Die Eigenverantwortung des Einzelnen bleibt dennoch...ein weites Feld🙂

*edit* Amokläufe sind m.E. trotzdem mit nichts "Gesellschaftlichem" wirklich zu rechtfertigen. Sie sind "persönlich". Aber vielleicht erklärt der Täter sich ja - er wurde ja meines Wissens gefasst. Vielleicht ist es ja ein Selbstdarsteller wie Breivik in Norwegen, einer der sich seine 15 Minuten Ruhm auf die perfide Art sichern wollte...

Schöner und richtiger Text von Dir. Danke dafür!
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Hallo Ihr lieben "Hilferufler",
ich wollte hier mal eine Diskussionsrunde starten, in der es um unsere Gesellschaft geht.

Meine persönliche Meinung dazu sieht nicht grade rosig aus. Es gibt noch immer Ausgrenzung, Segregation, Mobbing Rassismusund vieles mehr. Als Beispiel bzw. Ergebnis könnte man den "Batman"-Fall aufzählen...
Was muss da schief gelaufen sein, dass seine eigene Mutter sagt, dass es sicher ihr Sohn gewesen sein muss!?
[Quelle:"Batman"-Massaker: James Holmes ]
Er scheint Probleme gehabt zu haben. Warum hat ihm niemand geholfen?! Ich verstehe soetwas echt nicht!
Ich kann es nur auf unsere weitgehend intolerante Ich-Gesellschaft zurückführen.

Was stört euch an der Gesellschaft, oder findet Ihr alles gut so wie es ist?

PS: Ich bin recht neu hier und mich interessiert dieses Thema WIRKLICH, also bitte nehmt es ernst und/oder löscht es nicht.🙂
lg paradox

Also was die Mutter angeht: Durchaus möglich, dass sie eine gewisse Ahnung gehabt hat, die sie vielleicht selbst nie wahr haben wollte, was ihren Sohn betrifft. Schließlich ist sie die Mutter und bis zum letzten Moment hat sie evlt gehofft, sich zu täuschen. Umso mutiger und besser wenn sie in einem solchen Fall die Polizei informiert, obwohl es sich um ihr eigenes Kind handelt. Inwiefern meinst du: "Es hat niemand geholfen?" Geholfen bei was genau?

Mich stören sehr viele Dinge an der Gesellschaft, allerdings auch welche die überhaupt nichts mit diesem oder irgendeinem Amoklauf zu tun haben😕

Mich stört z. B

Diskriminierung (die ja leider immernoch viel zu oft vorkommt)
Korruption (in letzter Zeit besonders anschaulich in der Politik zu beobachten)
Menschenunwürdige Arbeitszustände (Zeitarbeit)
Unzureichende Tierschutzgesetze (Tierschutz im Vergleich zu Menschenschutz)
willkürliche Staatsgewalt (Syrien, aber angeblich kann das ja immer keiner erklären oder verhindern)
Lügen vom Staat an die Gesellschaft (Tokio, sollen doch alle verstrahtl werden, wissen muss es ja keiner)
Bevorzugung von Reichen (die mischen ja überall mit und werden überall bevorzugt, Staat, Steuern, Firmen)

Ja, wenn mir noch was einfällt, sag ich es🙂 Aber worum genau geht es dir hier? Was genau möchtest du ändern, lösen oder besprechen?
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

weichspülerei erzieht zu unmündigkeit.

...sagt eine die rumheult wegen ihrer angeblichen Minderwertigkeit. Lies deine Themen durch und erzähl keinem das du nicht auch perfekt in die Lappen-Kategorie passt.

wenn eine antilope vom löwen gefressen wird kann sie das auch nicht auf die anderen antilopen schieben.


Abwegiger Vergleich. Es geht eher daraum das Antilopen Antilopen fressen. Eher unwahrscheinlich.
 
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Abstempeln und Voruteilen... Das finde ich genauso "dumm" wie Menschen die nicht "intelligent genug für die Gesellscahft" sind.

wieso? vielleicht spornt das die leute an, nicht in selbstmitleid zu zergehen, "dumm" will ja keiner sein.
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

...sagt eine die rumheult wegen ihrer angeblichen Minderwertigkeit. Lies deine Themen durch und erzähl keinem das du nicht auch perfekt in die Lappen-Kategorie passt. Abwegiger Vergleich. Es geht eher daraum das Antilopen Antilopen fressen. Eher unwahrscheinlich.

argumentum ad hominum wenn die argumente ausgehen?😀
 
AW: Unsere Gesellschaft:"Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht"

Er scheint Probleme gehabt zu haben. Warum hat ihm niemand geholfen?! Ich verstehe soetwas echt nicht!
Ich kann es nur auf unsere weitgehend intolerante Ich-Gesellschaft zurückführen.

Zum Thema Amok-Lauf und warum niemand geholfen hat, das liegt ganz wahrscheinlich darin dass die Betroffenen meist diesen emotionalen Chaos nicht mitteilen.
Der Betroffene unterdrückt und ignoriert seine negative Gefühle über längeren Zeiträumen.
Irgendwann spitzt sich die Lage so zu und dann besteht die Gefahr dass alles außer Kontrolle gerät.

Ist nicht alles auf '' intolerante Ich-Geselschaft '' zurückzuführen.
Solange ich nicht meine Gefühlswelt nicht klar und offen lege, kannst du sehr schlecht ahnen oder dir vorstellen was in mir vorgeht, welche Absichten ich habe.

Es gibt Intoleranz, Toleranz, und wir sehen immer das wofür wir uns entscheiden.


Ich hoffe dir ein Stück weiter geholfen zu haben.
Hiermit ist aber Amok-Lauf nicht erklärt, sondernfür dich nur ein Hinweis auf (In)Toleranz.
 
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