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bin nur noch einsam...gehe daran kaputt

Naja. Ich meine damit einen wirklich einfachen Job, sowas wie Tickets verkaufen oder an einem kleinen Stand arbeiten. Eben nichts Aufwendiges, gerade so dass Geld reinkommt und du danach das Gefühl hast gearbeitet zu haben. Dabei musst du dich nicht allzu sehr anstrengen und es dürfte doch möglich sein für dich dazusitzen und zu warten bis die 4 Stunden rum sind und darauf zu achten dass der Stand schön aussieht. Denn egal welche Arbeit man verrichtet, ich finde es kommt nicht darauf an was man arbeitet sondern dass man arbeitet. Da fühlt man sich gut.
 
MadWolf hat in zwei seiner Posting exakt das gesagt was ich Dir auch gesagt hätte: Auf keinen Fall in eine Fantasiewelt wie in einem Online-Rollenspiel abtauchen. Das falscheste was Du tun könntest. Und egal was auch immer Du arbeitest, es wird Dir gut tun. Es ist leicht immer alles auf die Krankheit zu schieben, aber damit darf man es sich auch nicht zu leicht machen.
 
da ich eine extreme phobie vor dem telefoniiren habe, hat sich das schon erledigt..........
und ich müsste wieder ein halbes jahr auf ein psychotherapieplatz warten, was ich einfach nicht mehr kann......
da ich ja schon mal bei einer heilpraktikerin war, sagte sie mir, das die globulis nicht helfen können, solange man chemische keulen nimmt u d nehmen muss.....
ach bin einfach nur innerlich frustriert und möchte mich dauerhaft nur betäuben und ausschalten..........

Achja, es ist wohl so ähnlich wie die Ohren ausschalten wollen - man kann sie sich fest zuhalten oder mit "Ohropax" verstopfen, und es sickern trotzdem noch Geräusche durch.

Du hast ja sonst niemanden, der Dir die Anrufe "erledigen" könnte, hm?

Aufgeben deswegen? Nein. Ich würde mich zur Verfügung stellen, Anrufe/Verhandlungen zu übernehmen. Wenn Du halt raussuchen würdest, in welchen Orten Heilpraktiker für Dich in Frage kämen. Was meinst Du dazu?

Und auch mit Homöopathie ist das letzte Wort nicht gesprochen: Wenn nicht ätherische Öle anderwei ig im Spiel sind, mögen sie durchaus als Ergänzung dienen können. Oder zumindest eine individuelle Bachblütenmischung (~ 10 EURO) wäre noch Zusatzoption.

Lieben Gruß!
P.-A.
 
Wir sprechen ja hier nicht vom "versinken" in die weite virtuelle Welt! a la 24/7 Gaming 😀
Spielen ist etwas das Spaß machen sollte und einem eine Auszeit von weltlichen Dinge ermöglicht.

Hier kannst dich ja mal KOSTENLOS anmelden : https://eu.battle.net/account/creation/wow/signup/index.xml
Bei Name etc. gib einfach irgendwelche Fantasy Namen ein 🙂
Btw Ingame wird man eigentlich sofort von Leuten angeschrieben, die einem Helfen!
 
Sie soll raus gehen, reale Leute kennen lernen und ihr Leben anpacken. Nicht Charaktere kennen lernen und spielen. Muss sie aber selbst entscheiden. Ich kann auch Deine Meinung akzeptieren trolol, ICH rate aber sehr davon ab Online-Rollenspiel ein dieser Lebensphase zu beginnen.
 
Rollenspiele sind Gift für Menschen mit stark gesunkener Selbstliebe. Sie fangen dabei an den Charakter den sie spielen als sich selbst zu sehen, als das Spiegelbild dass man gerne selber wäre. Die ständige Veränderung und der Aufstieg des Charakters wird dann zu einer Aufgabe die als sinngebend empfunden wird. Und so wird der gespielte Charakter wichtiger als das eigene Ich.

Aber das ist jetzt nicht das Thema eigentlich ginge es um etwas viel wichtigeres:

Melli du musst dich behandeln lassen.
Vielleicht bist du kein Mensch der auf Fakten steht aber es ist nunmal so dass du deine Krankheit als Entschuldigung für alles hernimmst was du anrührst. Du kannst nicht staubsaugen weil du krank bist, du kannst nicht kochen weil du krank bist, du kannst nicht arbeiten weil du krank bist und irgendwann liegst du nur noch im Bett. Was du des öfteren auch machst.

Freunde kannst du im Moment keine halten weil du krank bist und die Beziehung zu einem Mann wäre auch fragwürdig zur Zeit.

Was macht ein Mensch der krank ist? Er geht zum Doktor und lässt sich behandeln.
Und genauso ist es bei dir. Du bist krank, das sagst du ganz offen.

Also geh jetzt endlich raus und lass dich so lange durchchecken und aufbauen bis du wieder funktionierst.
Es ist wie ein ganz normaler Arztbesuch. Du musst dich nicht dafür schämen denn du bist numal krank.
Also lass dich heilen.
 
das ist nett von dir nachtlager, mich bekommt keiner mehr in die klinik....für mich ist zwang usw. das tödlichste was man mir antun kann........ich habe am eigenem leibe mit ansehen müssen, das es den gleichgesinnten zuhauf nicht geholfen hat und spätestens nach ein paar monaten wiexer da waren.........man wird mit haufenweise medikamenten vollgepumpt, in der hoffnung gesund zu werden, sehr witzig....viele sind danach von den beruhigungsmitteln abhängig und von den antidepressiva sowieso........das ist bewusst abhängig u d krankmachend, um die patienten dort ruhig zu stellen.........
das ist keine ehrliche art und weise menschen wirklich helfen zu wollen

Hallo Melli ich kann dich da gut verstehen. Ich habe mir mal einen Einblick in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie verschafft.... die Menschen wurden dort nicht behandelt, sondern mit Medis vollgepumpt. Ich muss aber dazu sagen, dass in einer offenen Abteilung den Leuten in den meisten Fällen wirklich geholfen wird. Das Problem ist in unserem Gesundheitssystem: Wenig Personal, viele Patienten. Ich denke da bleibt der Einzelne einfach auf der Strecke. Aufgrund dessen würde ich NIEMALS persönlich dort hingehen, weil die einfach keine Zeit haben. Beruhigungsmittel kann man sich auch vom Hausarzt holen *ironiean*. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Man sollte schon auf den einzelnen Hilfesuchenden eingehen, denn doch nur so wird einem geholfen. Und das ist doch auch so bei einer Psychotherapie (ambulant): Man geht zu einem Therapeuten und der ist mehr mit der Abrechnung beschäftigt während der 40 Minuten die er Zeit hat als mit dir. Wo ist da die Hilfe? Gute Erfahrungen macht man im Allgemeinen mit sozialen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas etc..... - echt!
 
Ich habe mir mal einen Einblick in die geschlossene Abteilung einer Psychiatrie verschafft.... die Menschen wurden dort nicht behandelt, sondern mit Medis vollgepumpt.

Das macht weder den Ärzten noch dem Personal Spass, ist aber oft unumgänglich. Menschen in der geschlossenen Abteilung sind schwerst krank, hoch psychotisch oder anderweitig psychisch massiv auffällig. Diese Stationen dienen der Entaktualisierung und ersten Stabilisierung. Und natürlich dem Schutz der Person selber und/oder seiner Umwelt. Niemand soll auf der geschlossenen schlussendlich behandelt werden. Ziel ist es eine Behandlung auf der offenen Station mit einer gewissen Compliance des Betroffenen zu ermöglichen.

Unsere Melli hier soll ja gar nicht auf eine geschützte Abteilung. Davon spricht ja gar keiner. Würde sie doch nur auch nicht immer vom schlimmsten ausgehen.
 
Das macht weder den Ärzten noch dem Personal Spass, ist aber oft unumgänglich. Menschen in der geschlossenen Abteilung sind schwerst krank, hoch psychotisch oder anderweitig psychisch massiv auffällig. Diese Stationen dienen der Entaktualisierung und ersten Stabilisierung. Und natürlich dem Schutz der Person selber und/oder seiner Umwelt. Niemand soll auf der geschlossenen schlussendlich behandelt werden. Ziel ist es eine Behandlung auf der offenen Station mit einer gewissen Compliance des Betroffenen zu ermöglichen.

Unsere Melli hier soll ja gar nicht auf eine geschützte Abteilung. Davon spricht ja gar keiner. Würde sie doch nur auch nicht immer vom schlimmsten ausgehen.

Also ich habe einen ganz normalen Lebenslauf. Ich hatte letztes Jahr ein akutes Problem und war für 3 Tage auf einer geschlossenen Abteilung. Ich muss dazu sagen, dass mich das sehr traumatisiert hat. Denn - da hast du recht - waren dort wirklich Leute, die in einer akuten schlimmen Phase waren. Vor meinen Augen haben sich Leute geschlitzt und eine wollte sich im Bad erhängen. Ich habe diese Menschen stabilisiert. Ich selbst hatte eigentlich "nur" ein Erschöpfungssyndrom. Für mich als "normalen" Menschen um es mal so zu formulieren (bitte nicht falsch verstehen) waren diese drei Tage TRAUMATISIEREND. Ich habe Menschen in Situationen gesehen, die einfach nur noch in der Ecke gehangen haben. Und ich darf trotzdem dazu anmerken, dass ich es für diese Patienten als ihr Recht erachte, dass sich Ärzte trotzdem in Sprechstunden kümmern. Meine Erfahrung war (natürlich nur in DIESER Einrichtung): Personalmangel, Menschen wurden nur verwahrt und mit Medis vollgepumpt. Und von dieser privaten Meinung weiche ich auch nicht ab. Auch wenn ich verstehen kann, dass Menschen in aktuen Belastungssituationen manchmal wirklich nicht anders geholfen werden kann. Ich drücke mich jetzt vielleicht etwas unakzentuiert aus, ich kann diese Bilder in meinem Kopf halt nur nicht wirklich in Worten umsetzen. Da wo ich war konnten die Menschen nichts machen außer als im Kreis gehen und ihre Medis zu kriegen, NULL Beschäftigungsmöglichkeiten. Und das soll helfen???
 

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