K
Kritischer Beobachter
Gast
AW: Der Staat will, dass man von ihm lebt – Tun wir ihm doch den Gefallen!
Ich denke, dieser Thread hat folgende Funktionen:
*** 1. Abbau von Vorurteilen ***
H4-Empfänger gelten weithin immer noch als ungebildete, faule Sozialschmarotzer, aber viele sind in H4 AUS PURER NOT. Gerade wenn man eine Familie versorgen muss, kommt man oft nicht um H4 herum, weil man als Niedriglöhner nicht die Form von Unterstützung bekommen würde (Gratis-Wohnung, Krankenversicherung etc.).
Und außerdem leben Aufstocker ja TROTZ ARBEIT ja auch vom Staat, und es werden immer mehr (jeder 5. Deutsche ist Niedriglöhner, EGAL wie MOTIVIERT oder QUALIFIZIERT er ist (auch AKADEMIKER) - Bildung und Motivation allein nutzen auch nichts, wenn sie nicht gewürdigt werden, was sich dann auch auf die Motivation auswirkt). Der "Fachkräftemangel" ist ein absolutes MÄRCHEN, sonst hätten sich die Bedingungen längst verbessert!
D. H., MAN LEBT VOM STAAT OB MAN NUN ARBEITET ODER NICHT. WENN ALLE ARBEITNEHMER AUFSTOCKER WÄREN, WÜRDE DAS SOZIALSYSTEM AUCH ZUSAMMENBRECHEN!
Im Thread wurden schon viele Beispiele und Gründe für H4-Bezug gebracht, die hier wohl nicht mehr wiederholt werden müssen.
Andererseits gibt der Staat aber Unmengen Geld für unsinnige Zwecke (z. B. auch für Arbeitslosen-Statistik-Schönungsmaßnahmen) aus. Wenn man sowieso vom Staat lebt, sollte man es in einer Weise tun, dass man möglichst viel bekommt, und es wäre doch extrem dumm - und Familienmitgliedern, die man versorgen muss (besonders wenn sie krank sind), gegenüber nahezu unveranwortlich, sich für Arbeit auch noch bestrafen zu lassen. Und gleichzeitig stellt man sicher, dass der Staat wenigstens dieses Geld nicht vergeudet.
*** 2. Schärfung des Bewusstseins für die Problematik ***
Jeder klagt über H4, aber keiner tut etwas dagegen. (In anderen Ländern gehen die Leute auf die Straße.) Dem Staat ist eine schöne Statistik (und damit die Arbeitgeber-Lobby) wichtiger als die Lebensqualität seiner Bürger, daher tut er nichts gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Niedrigstlöhne, und Arbeitgeber finden immer Wege, ohnehin vage formulierte Bestimmungen zu umgehen.
Ich denke, dieser Thread hat folgende Funktionen:
*** 1. Abbau von Vorurteilen ***
H4-Empfänger gelten weithin immer noch als ungebildete, faule Sozialschmarotzer, aber viele sind in H4 AUS PURER NOT. Gerade wenn man eine Familie versorgen muss, kommt man oft nicht um H4 herum, weil man als Niedriglöhner nicht die Form von Unterstützung bekommen würde (Gratis-Wohnung, Krankenversicherung etc.).
Und außerdem leben Aufstocker ja TROTZ ARBEIT ja auch vom Staat, und es werden immer mehr (jeder 5. Deutsche ist Niedriglöhner, EGAL wie MOTIVIERT oder QUALIFIZIERT er ist (auch AKADEMIKER) - Bildung und Motivation allein nutzen auch nichts, wenn sie nicht gewürdigt werden, was sich dann auch auf die Motivation auswirkt). Der "Fachkräftemangel" ist ein absolutes MÄRCHEN, sonst hätten sich die Bedingungen längst verbessert!
D. H., MAN LEBT VOM STAAT OB MAN NUN ARBEITET ODER NICHT. WENN ALLE ARBEITNEHMER AUFSTOCKER WÄREN, WÜRDE DAS SOZIALSYSTEM AUCH ZUSAMMENBRECHEN!
Im Thread wurden schon viele Beispiele und Gründe für H4-Bezug gebracht, die hier wohl nicht mehr wiederholt werden müssen.
Andererseits gibt der Staat aber Unmengen Geld für unsinnige Zwecke (z. B. auch für Arbeitslosen-Statistik-Schönungsmaßnahmen) aus. Wenn man sowieso vom Staat lebt, sollte man es in einer Weise tun, dass man möglichst viel bekommt, und es wäre doch extrem dumm - und Familienmitgliedern, die man versorgen muss (besonders wenn sie krank sind), gegenüber nahezu unveranwortlich, sich für Arbeit auch noch bestrafen zu lassen. Und gleichzeitig stellt man sicher, dass der Staat wenigstens dieses Geld nicht vergeudet.
*** 2. Schärfung des Bewusstseins für die Problematik ***
Jeder klagt über H4, aber keiner tut etwas dagegen. (In anderen Ländern gehen die Leute auf die Straße.) Dem Staat ist eine schöne Statistik (und damit die Arbeitgeber-Lobby) wichtiger als die Lebensqualität seiner Bürger, daher tut er nichts gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Niedrigstlöhne, und Arbeitgeber finden immer Wege, ohnehin vage formulierte Bestimmungen zu umgehen.