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Schade, dass Dialekte aussterben?

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Ach du armer Mensch mit wenig Bildung,



Lies und lerne!

Siegerland

Hast du wirklich so wenig selbstachtung? Ist es schlimm das dich User nach deinem Bewertungssystem der Menschen fragen? Immerhin ist es in anderen Postings ersichtlich welche Bewertung du "anderen" Menschen zuordnest.

Und die Leute in der Oberlausitzt sprechen keinesfalls von den dir angesprochenen Dialekt.

Ich denke das grade du Rhenus, dich hioer in Sachen wenig bildung mal sehr dezent zurückhalten solltest. Aber wenn einem die Argumente fehlen müssen ja zwangsweise Beleidigungen an dessen Stelle treten. Ich dachte aus dem ALter wärst du raus.
 
Kann ich mir nicht vorstellen. Jedenfalls nicht für den Süden Deutschlands.

Als Touri ist mir aufgefallen, dass im Süden der Dialket mehr gepflegt wird oder normaler ist als im Norden

Das kommt vielleicht auch daher, dass wir auch in der Schule kein Schriftdeutsch sprechen.

Natürlich schreiben wir es , aber gesprochen wird dort im Dialekt.
 
DevilMagic

Und die Leute in der Oberlausitzt sprechen keinesfalls von den dir angesprochenen Dialekt.
Ich denke das grade du Rhenus, dich hioer in Sachen wenig bildung mal sehr dezent zurückhalten solltest. Aber wenn einem die Argumente fehlen müssen ja zwangsweise Beleidigungen an dessen Stelle treten. Ich dachte aus dem ALter wärst du raus.
Na ja, jeder blamiert sich so gut er kann!
Da schaust du nur mal hier:

Oberlausitzer Mundart - mit dem gerollten ''R''

Die Oberlausitzer, die das "rollende R" in seiner reinen Urform artikulieren können, werden als "Edelroller" bezeichnet. Der naturbelassene Oberlausitzer hat, wie man sagt, "a Rad'l a dr Gurgl". Das "rulln" (rollen) wird zum Teil auch als "kwurrln" (quirlen) bezeichnet. Am leichtesten fällt die Aussprache des "rollenden R" denjenigen, die der englischen Ausdrucksweise mächtig sind - im Idealfall mit amerikanischem Akzent.

Siegerland

Eine der vielen Eigenheiten des „Sejerlännr Pladds“ ist die amerikanisch anmutende Aussprache des „R“. Die Aussprache war ursprünglich von Ort zu Ort leicht unterschiedlich. Heute gibt es immer weniger Siegerländer, die den Dialekt beherrschen. Regelmäßig gibt es für Schüler Lesewettbewerbe, bei denen sie ihr „Pladdschwädse“ unter Beweis stellen können.
„Hennr Rennrod rächds römm on da dr Rhing roff“ („Hinter Rennerod rechts rum und dann den Rhein rauf“ – wie man von Siegen nach Koblenz kommt …)

Aber ich denke mal, dir geht es nicht um Diskussion, du möchtest nur widersprechen um zu pöbeln.
 
Die Diskussion scheint, vom TE ausgehend, in Passau zu enden. Will da nicht
überempfindlich sein weil das wohl nicht so gemeint war aber darauf hinweisen,
dass der deutsche Kulturraum über Deutschland hinausgeht. Wenn ich ernsthaft
an deutschen Dialekten interessiert bin, denk ich auch an Siebenbürgen zb.
(Bessarabien sogar..Rhenus?)

Genau das stärkt ja auch die Argumentation in Brüssel.

In Wirklichkeit geht es hier aber um Mundart und nicht um Dialekt. Was im
süddeutschen Raum und auch bei uns gesprochen wird ist hauptsächlich ein
Kauderwelsch aus Dialekt-Fragmenten und proletarischen Anteilen (nicht
negativ gemeint)

Das heutige Wienerisch kennt 1 Million vulgärste Kraftausdrücke. Das hat mit
Sicherheit keine Tradition weil dass die moralischen Instanzen vor 100 Jahren
gar nicht zugelassen hätten. Das soll ein sehr schöner Dialekt gewesen sein
der ausgestorben ist.

Dann haben wir so liebgewordene Vokabel wie "Pompfineberer" für Totengräber.
Von der napoleonischen Besatzungszeit her. la pompe funèbre - große Zeremonie
Ich wills nicht missen aber strenggenommen ist das nichts anderes als denglisch,
nur eben historisches franzeutsch *g*

Übrigens ein großer Unterschied zwischen D und A: wir sind von der unseligen Rivalität
mit den Franzosen nicht betroffen. Die "Chance" ist die "Chance" Und der nette Mann
der uns im Kino die Kartenecken abreisst ist der "Kantineur" 😉

Aber diese kursierende Gaunersprache auf die die Leut noch sehr stolz sind,
find ich nicht schützenswert.

Echter Dialekt wird meiner Meinung nach nur in abgeschnittenen Sprachinseln wie
im Tiroler Ötztal gesprochen. Bei euch vielleicht noch in manchen wenigen bayrischen
Regionen und vielleicht im Erzgebirge. Behaupte ich mal ganz mutig.

Aber ganz sicher nicht im Saarland oder gar in Berlin und Köln. Sry aber ich glaube dass
die echten Dialekte in diesen urbanen Räumen seit Jahrhunderten ausgestorben sind.

Lasse mich aber gerne widerlegen.

Lg,

Bertil
 
PS

ein Beispiel:

"A Eitrige gschissen mit Bugl und a Krokodü bittschen!" 😉

So bestellt der "dialektstolze" Wiener heute eine Wurstsorte namens
"Käsekrainer"(Eitrige) + ein Brotscherzerl (Bugl) und eine
Gurke (Krokodü). Und das im Ganzen, nicht aufgeschnitten (gschissen)

Und das halten die für authentisch.

Mein Großvater hätte entsetzt sein "Paa'l Bogene" (Paar Gebogene -
Frankfurter/Wiener) hinghaut und sich eiligst entfernt von diesen
suspekten Herrschaften.
 
Ja bertil,
das stimmt, streng genommen.
Dialekt und Mundart sind zwar Synonym und streng gesehen etwas verschiedenes.
Auch mit dem Sprachraum hast du Recht. Alles basiert auf das Germanische und Alemannische.

So können wir uns ja auch getrost zurücklehnen, den Englisch ist ja auch eine Germanische Sprache.
Doch gut, dass du daran erinnerst, vergessen wir die Swiiz nicht!

Aber ganz sicher nicht im Saarland oder gar in Berlin und Köln. Sry aber ich glaube dass die echten Dialekte in diesen urbanen Räumen seit Jahrhunderten ausgestorben sind.
Nein das stimmt nicht.
Zu einem Fremden wird man immer ins gefärbte Hochdeutsch wechseln. Der Rheinländer ist daran zu erkennen, dass er kein klares "ch" und "sp" spricht. Er "schprischt"!

Unter sich verfällt man ins "Platt" und wechselt zum "Du".

Die Grenzen der Unterarten, wechseln quasi mit dem Ortsschild. Schon kurz hinter Köln in Richtung Bonn, spricht man schon etwas anders. In Koblenz schon völlig anders mit dem Mittelrheindialekt.

Übrigens ein großer Unterschied zwischen D und A: wir sind von der unseligen Rivalität mit den Franzosen nicht betroffen. Die "Chance" ist die "Chance" Und der nette Mann der uns im Kino die Kartenecken abreisst ist der "Kantineur" 😉
Wieso? 1805 habt ihr doch auch Zoff mit den Franzosen gehabt.
Habt ihm (Napoleon) eine Frau zur Besänftigung gegeben.

Doch danach wart ihr auch immer dabei.

LG
Rhenus

 
Ich kann mich ständig ärgern über dieses "englisch überall" -
habe ich mir doch eine Flüssigtapete gekauft, gute Beschriftung: auf deutsch, Nutzungsanleitung: auf deutsch, nur nirgends steht, wieviel Wasser dran muß!
lt. Anleitung stehts auf dem Artikel-Etikett.
Finde kein Etikett, und rufe den Markt an. Dann erst finde ich da ein "Etikett": auf englisch.

Wo ich kein englich kann, habe ich das englisch gar nicht als wichtig angesehen, überhaupt nicht für wichtig genommen. grrrrr.

Dialekte verschwinden nicht nur in Europa. Das ist ja so gewollt, Vormachtsstellung USA.
Es machen alle mit, sogar auf Ämtern und Bahnhöfen. Obwohl war schon ne Weile nicht aufn Bahnhof. Ist vielleicht wieder besser geworden.

FG Gelinda
 
Also Gelinda,

da glaube ich, dass der Händler dafür eine Abmahnung bekommen kann.
Das ist nicht zulässig.

Also mich ärgern die denglisch Wörter. Die gibt es im Englisch auch nicht.
Und kaputt lache ich mich, wenn im Fernsehen, jemand auf Englisch ausweicht, um seine Bildung zu zeigen, die aber zweifelsfrei nicht da ist.
Denn er würde im Englisch ja auch nicht auf Deutsche Worte zurückgreifen, wenn er denen was erklärt.

Ich übersetze dann immer auf Deutsch und stelle fest, dass unsere Sprache auch Worte dafür kennt.


LG
Rhenus
 
Mich würde interessieren, ob ihr mit Dialekten noch etwas am Hut habt und ob ihr mir euren Kindern noch Dialekt sprecht.

Ich hab mit meiner Mundart durchaus noch was am Hut.
Mit meinen Kindern habe ich auch ein wenig Mundart gesprochen.
Da wir hier aber in einer mundart-freien Zone leben, war das für die Katz.
 
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