diabolo
Aktives Mitglied
Warum sollte das so sein? Das Du "Partnerin" schreibst, zeigt ja, das Du das Verhältnis von vornherein asymmetrisch siehst: Der Mann hat zu verzichten und die Frau ist noch nichtmal angehalten, auf seine Bedürfnisse einzugehen. Sorry, aber so läuft das nicht: Treue heisst, dass ich mich mich meinen Bedürfnissen an meinen Partner wende. Wenn er oder sie sich aber, warum auch immer, dauerhaft weigert, auf diese Bedürfnisse einzugehen, dann hat er oder sie damit gleichzeitig auch auf sein oder ihr Exklusivitätsrecht für dieses Bedürfnis verzichtet. Na und? Und warum bitte sollte man sich deswegen trennen, solange man sich ansonsten noch viel zu geben hat? Klar kann man Kompromisse eingehen, aber die müssen auf Gegenseitigkeit beruhen und dass heisst, dass beide Seiten auf manches verzichten und bei manchem Zugeständnisse machen müssen. Eine echte Partnerschaft darf niemals eine Einbahnstraße sein.
digitus
Ich denke mal, Nordfalke hat das schon im gegenseitigen Sinne gemeint.
"Zugeständnisse" im sexuellen Bereich sehe ich immer als problematisch. Da wird schnell erwartet, dass empfindliche Grenzen überschritten werden um dem Partner "entgegen zu kommen".