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Was denkt ihr? - Gibt es Gott?

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Schon klar, du interpretierst die gemachten und mit Namen versehenen Fundfragmente ja im Sinne der Evolutionstheorie, da kommt dann dein Schluss heraus, voll verständlich.
Ich lass bei all den Funden auch andere Erklärungen zu, die durchaus möglich sind, aber eben nicht in.

Sigi

Das sind keine Interpretationen von mir, dass sind anhand von rudimentären Organen von Arten
z.B Gliedmaßen bei Walen und Geologischen Funden nachgeprüfte und bestätigte Erkenntnisse. Therorie wird getestet, bestätigt oder verworfen usw.
Deinen Glauben kann man nicht testen. Bzw. den Bibelinhalt der Schöpfung.
Glaubst du die ganzen Forscher irren sich alle ? Du bist zum glück in der Minderheit mit deiner Ablehnung, ich frage mich immeriweder, warum man nicht das anerkennen kann man kann ja dennoch an "JHWH" oder wen auch immer glauben.

EDIT:
Gut, dann spreche ich ab jetzt von der Evolutionstatsache, ist halt ein Wortfehler; gibt ja noch andere Wörter die nicht korrekt sind sich aber so eingebürgert haben selbst der Vatikan erkennt die Evolutionstatsache ja an.
 
Abschriften haben das Problem dass jeder der abschreibt seinen eigenen Senf dazudichtet, gemäß dem bekannten Spiel "Stille Post". Und bei einem Pamphlet das in einem Zeitraum von - was weiss ich - 500 Jahren geschrieben wurde, kann man mit einer gesunden Dosis Skepsis durchaus anehmen dass die Ursprungsgeschichten nicht so weitergegeben wurden, wie sie ursprünglich mal geschrieben wurden. Aber diese gesunde Dosis Skepsis ist eben nunmal offensichtlich nicht jedem gegeben...

Außerdem steht in "der Wissenschaft" das Wort "Theorie" für etwas anderes, als in unserem 08/15 Alltags-Sprachgebrauch, es bedeutet nicht "könnte ja sein" sondern steht für ein Modell (basierend auf Beobachtungen, etc.), eine Erklärung, die bisher nicht widerlegt werden konnte und daher erstmal als (vorläufige) Tatsache angenommen werden kann.

Dr. Rock
 
Abschriften haben das Problem dass jeder der abschreibt seinen eigenen Senf dazudichtet, gemäß dem bekannten Spiel "Stille Post". Und bei einem Pamphlet das in einem Zeitraum von - was weiss ich - 500 Jahren geschrieben wurde, kann man mit einer gesunden Dosis Skepsis durchaus anehmen dass die Ursprungsgeschichten nicht so weitergegeben wurden, wie sie ursprünglich mal geschrieben wurden. Aber diese gesunde Dosis Skepsis ist eben nunmal offensichtlich nicht jedem gegeben...

Außerdem steht in "der Wissenschaft" das Wort "Theorie" für etwas anderes, als in unserem 08/15 Alltags-Sprachgebrauch, es bedeutet nicht "könnte ja sein" sondern steht für ein Modell (basierend auf Beobachtungen, etc.), eine Erklärung, die bisher nicht widerlegt werden konnte und daher erstmal als (vorläufige) Tatsache angenommen werden kann.

Dr. Rock

Diese vorläufige Tatsache, darf ja auch jeder annehmen, aber darf man sie deswegen jedem aufdrücken, wie der Papst früher den Katholizismus jedem aufdrücken wollte, weil man damals glauben machen wollte, dass sei die einzige Wahrheit?

Das mit den Abschriften ist klar, verstehe, was du sagen willst. Hier ist es Aufgabe des Lesers, zu seinem Schluss zu kommen. Gibt es eine Instanz, die die persönlichen Schlüsse anfechten will und alle zu ein und dem selben Schluss zwingen darf oder gar kann?

Sigi

Weißt du was mir gefühlsmäßig auffällt? Ich kämpfe nicht darum, dass jeamand glauben muss, was ich in Erwägung ziehe, aber ich werde konstant auf eine Weise angegangen, die mir nahelegt, eine andere Ansicht annehmen zu müssen, weil ich sonst BLÖDE wäre. Wir rühmen uns zwar heute einer mordernen freien und toleranten Denkweise und Kultur, aber diese Angehensweise, finde ich nicht so modern, was das betrifft. Nein, sei nicht so? Doch, die Hartnäckigkeit mancher Kommentare impliziert mir das, aber wie gesagt, ist nur mein Gefühl, vielleicht widerlegt mir ja jemand dies noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ja auch jeder annehmen, aber darf man sie deswegen jedem aufdrücken, wie der Papst früher den Katholizismus jedem aufdrücken wollte, weil m an damals glauben machen wollte, dass sei die einzige Warhheit?


Meine Antwort darauf kannst du dir doch wol denken, oder?


Das mit den Abschriften ist klar, verstehe, was du sagen willst. Hier ist es Aufgabe des Lesers, zu seinem Schluss zu kommen. Gibt es eine Instanz, die die persönlichen Schlüsse anfechten will und alle zu ein und dem selben Schluss zwingen darf?

Wenn das mit den Abschriften klar ist, warum greifst du Verdandi dann so an? Sie hat nichts anderes zuvor geschrieben als ich es nun noch mal mit anderen Worten bekräftigt habe.

Dr. Rock
 
Gläubige mit "ihren" "Abschriften" und die Evolutionisten mit ihren theoretischen Erklärungsversuchen zwischen den Funden stehen jeweils nicht im vollem Licht, müssen sich begnügen und werden dieser oder jener "Lehre" zuneigen. Kann man es jemand verübeln, so oder so "glauben" zu wollen?
Klar, du kannst eine Wahrscheinlichkeitsrechnung anstellen und dann , wenn sie mehr zu diesem oder jenem neigt, alle zwingen, diesen "Glauben" anzunehmen, aber auch das ist letztlich kein Richtigkeitsbeleg im endgültigen Sinn.


Sigi

Ich habe immer den Eindruck, dass die Aussage: die Evolution sei eine Tatsache, die Ummünzung einer mehr oder weniger bewiesenen Faktenlage hin zu einem "Atheisten-Gott" ist, aus dem man zu gern eine unumstößliche Tatsache macht und ihn damit zum Leben erweckt. Aber das ist nur mein Empfinden, sonst nichts.

Du machst (fett markiert) wieder den entscheidenden Fehler. Du meinst Evolution sei eine mit der Bibel vergleichbare Wissenslehre offenbar. Oder Evolution sei Spekulation, dem ist aber nicht so. Die Evolutionstherorie kann getestet, verglichen und bestätigt werden, was sie auch oft wurde. Die bibel kann das nicht.
Die Biblische Schöpfungsgeschichte ist somit keine Lehre.

"Und Willi und Ve und Odin erschlugen den Riesen Ymir und formten aus seinem Leid die Erde,
....da fanden sie 2 Baumstämme, besasen nicht Leben und Sinn noch nicht,
...
weder Blut noch blühende Farbe
Seele gab Odin
Hönir gab Sinn
Blut gab Lodur und blühende Farbe."

Ein kurzer Auszug aus der Schöpfungsgeschichte der nordischen Mythologie, warum hat jetzt die Bibel recht und nicht die Edda?

Es gibt dann noch die Griechische, Ägyptische und Indianische und so weiter........da kämen über 1000 Entstehungsgeschichten vom Menschen und der Welt locker zusammen in der Menschheitsgeschichte, und jetzt sag mir mal warum die Bibel recht haben sollte?

Das ist das Dilemma, neben all diesen Mythen ist die Bibel nämlich das, was der oben beschriebene Teil auch ist, ein Märchen nur einer unter vielen Mythen und keine Alternative zur Evolutionstheorie, denn dann müsste man jede dieser Entstehungsgeschichten für wahr halten, ich hoffe, du hast verstanden, was ich dir damit sagen will.
 
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Meine Antwort darauf kannst du dir doch wol denken, oder?




Wenn das mit den Abschriften klar ist, warum greifst du Verdandi dann so an? Sie hat nichts anderes zuvor geschrieben als ich es nun noch mal mit anderen Worten bekräftigt habe.

Dr. Rock


Ich greife nicht an, ich verteidige mich, das ist was anderes. Warum greifst du mich an?
Wir haben ein Faktum, aus dem man verschiedene Schlüsse ziehen kann, was gibt es da überhaupt, sich zu erheben? Wäre es nicht gut, seine Schlüsse darlegen zu können, ohne sich über jemand, der andere auch für möglich hält zu erheben? Das ist alles, was ich mir wünschte.
Wie manche Gläubige (ich gebs zu, gibts) gibt es auch genug Nicht-Glaubende, die es einfach nicht wahrhaben wollen, dass neben ihrer Sicht der Dinge noch ein Schlüsselloch (ich staple mal tief) anderer Sichtweisen zugelassen werden muss.

Sigi

Dem anderen ständig subtil rüberzubringen er sei deswegen doof, gefährlich, und sonstwas ist nichts als neuzeitliche Inquisition und fördert Religionskriege (unter Religion verstehe ich Weltanschauung jeder Art) Wann sind wir darüber hinweg, auch hier im Forum? Klar muss man sich robust melden, wenn jemand unumstößliche wissenschaftliche Tatsachen verdrehen will, das steht außer Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bibel ist genausogut wie der Interpret, der sie liest. Wird die Bibel von einem vernunftbegabtem Wesen gelesen, so erscheint sie ihm wertvoll. Andere Leser kommen aufgrund anderer Vorraussetzungen zu anderen Interpretationen.
 
Sigi

Ich habe immer den Eindruck, dass die Aussage: die Evolution sei eine Tatsache, die Ummünzung einer mehr oder weniger bewiesenen Faktenlage hin zu einem "Atheisten-Gott" ist, aus dem man zu gern eine unumstößliche Tatsache macht und ihn damit zum Leben erweckt. Aber das ist nur mein Empfinden, sonst nichts.

Ja da muss ich wirklich dauerschreiben...unglaublich.

Die Evolution ist nciht "mehr oder weniger" bewiesen, sie ist im grundsatz bewiesen und nicht mehr oder weniger, und vielleicht wird tatsächlich mal der Apfel gefunden, an dem Eva gebissen hat und plötzlich stimmt dann die Bibellehre, dass wird nicht passieren😉
Die Evolution ist nur nüchtern getestet und bestätigt im wesentlichen, da gibt es keinen Atheistengott. Man kann im übrigen auch an JHWJ glauben und an die Evolution, nur ist es mir ein Rätsel, warum du das nciht kannst und an Sachen wie sprechende Schlangen und die Arche Noah glaubst (oder? naja soweit will ich nicht gehen😎).
Warum denken manche, die Bibel ist dadurch in Gefahr? Sei froh, dass es die Wissenschaft gibt, sondt hättest du z.B keinen Pc.
 
Die Bibel ist genausogut wie der Interpret, der sie liest. Wird die Bibel von einem vernunftbegabtem Wesen gelesen, so erscheint sie ihm wertvoll. Andere Leser kommen aufgrund anderer Vorraussetzungen zu anderen Interpretationen.

Achja aber du bist vernunftbegabt?
Oder du nimmst Kant zu ernst. Du weist ja, deine Metaphysik ist auch nur von deinem Gehirn abhängig, ohne dein Gehirn, hast du keine Metaphysik, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, hast du nur, weil du dein Organ im Kopf hast, ist das weg, ist auch keine Metaphysik mehr und kein Gott rational gesehen, aber nichts ist auch nicht dann, denn nichts wäre schwarz(nach definition der meisten) und schwarz ist etwas. Zumindest denke ich, dass das kommt nach dem Tod, NICHTS aber nicht schwarz. Einfach undefinierbaren NICHTS also alles halb so schlimm. 😉

Die Bibel strotzt nur so von Gewaltzitaten, die Edda ist für poetische vernunftbegabte Menschen, die Bibel ist ein Buch, von dem man abstand halten sollte, zumahl Frauen dort per se als minderwertig gelten, darum sollte eine Aversion gegen viele gewalt und Menschenverachtenden Positionen in der Bibel auch aufkommen, der vernunftbegabte Mensch ist sich auch der brutalen Teile der Bibel bewusst und liest nicht in einer Doppelmoral nur das, was ihm gerade gefällt und vergisst alles unangenehme, die die Leute im Roman 1884.
 
Du machst (fett markiert) wieder den entscheidenden Fehler. Du meinst Evolution sei eine mit der Bibel vergleichbare Wissenslehre offenbar. Nein, das legst du mir in den Mund. Ich sagte nur, dass aus allem, was vorliegt, jeder Mensch andere Schlüsse ziehen kann. Oder Evolution sei Spekulation, dem ist aber nicht so. Die Evolutionstherorie kann getestet, verglichen und bestätigt werden, was sie auch oft wurde. Stimmt, aber diese Tests haben bisher nicht ihren Theoriegehalt, der noch vorhanden ist, widerlegen können, leider klingt dein Satz nur so, als jemand, der zu deinen Schlüssen kommt, möchte man fast Beifall klatschen, so ist er konstruiert. Die bibel kann das nicht.
Die Biblische Schöpfungsgeschichte ist somit keine Lehre.

"Und Willi und Ve und Odin erschlugen den Riesen Ymir und formten aus seinem Leid die Erde,
....da fanden sie 2 Baumstämme, besasen nicht Leben und Sinn noch nicht,
...
weder Blut noch blühende Farbe
Seele gab Odin
Hönir gab Sinn
Blut gab Lodur und blühende Farbe."

Ein kurzer Auszug aus der Schöpfungsgeschichte der nordischen Mythologie, warum hat jetzt die Bibel recht und nicht die Edda?

Es gibt dann noch die Griechische, Ägyptische und Indianische und so weiter........da kämen über 1000 Entstehungsgeschichten vom Menschen und der Welt locker zusammen in der Menschheitsgeschichte, und jetzt sag mir mal warum die Bibel recht haben sollte?

Sie hat für den Recht, der zu dem persönlichen Schluss kommt, dass diese ihm realistischer erscheint.

Das ist das Dilemma, neben all diesen Mythen ist die Bibel nämlich das, was der oben beschriebene Teil auch ist, ein Märchen nur einer unter vielen Mythen und keine Alternative zur Evolutionstheorie, denn dann müsste man jede dieser Entstehungsgeschichten für wahr halten, ich hoffe, du hast verstanden, was ich dir damit sagen will.

Die Evolutionstheorie ist ein Versuch, unter Ausschaltung all dieser Geschichten eine Erklärung für die Wunder der Welt zu finden. Es gibt Denkbeispiele, nicht nur von mir, die einen Urheber für nicht abwegig halten. Es ist jedem überlassen die Urhebergesichten zu prüfen und einer anzuhängen, die nicht gänzlich den Fakten widerspricht und in sich schlüssig ist.

Sigi
 
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