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zu hässlich um akzeptiert zu werden?

Ich finde auch, dass man solche Werte auch als Frau vom Partner erwartet.
Beide müssen eben an einem Strang ziehen.
 
Ich kann mit diesem Begriff "richtiger Mann", wie sich ihn die Frauen ggf. vorstellen sowieso nicht wirklich was anfangen. Ab wann fällt man denn in diese Kategorie?

So wie ich das häufig verstehe soll der Mann zwar seine typisch männlichen Eigenschaften behalten, aber trotzdem liebevoll, verständnisvoll, einfühlsam, kommunikativ und kinderlieb sein. Aber eigentlich wiedersprechen sich diese Dinge doch in gewisser Weise..?
 
Also ich komme auch immer mehr zu der Überzeugung, dass Frauen und Männer doch gar nicht so verschieden sind.

Und ich will auch keine Pascha, der mir Anweisungen gibt. Ich will einem Mann auf gleicher Augenhöhe begegnen und er sollte auf jeden Fall auch kein Problem mit dem Reden haben.
 
Ich meinte unter 'richtiger Mann' auch nicht, das der Mann die Frau unterdrücken sollte! Wieso müsst ihr gleich in Extreme verfallen?! Aber ein Mann, der nicht mal für sich selbst einstehen kann und nichts auf die Reihe bekommt, ist für mich kein Mann! Einen weinerlichen Waschlappen, der ständig in Selbstmitleid zerfließt und zusammen bricht, wenn er etwas nicht schafft, wenn etwas schief läuft, statt dafür zu kämpfen, den ich ständig in den Arm nehmen muss und aufbauen muss... so einer kann schon mal weg bleiben.

Ist aber nur meine Meinung!

aber trotzdem liebevoll, verständnisvoll, einfühlsam, kommunikativ und kinderlieb sein. Aber eigentlich wiedersprechen sich diese Dinge doch in gewisser Weise..?

Wieso passt das bitte schön nicht zusammen, wenn er das der Frau gegenüber ist, die er liebt aber im Leben seinen Mann stehen kann?!
Das passt sehr gut zusammen, meiner Meinung nach, den für einen richtigen Mann, ist seinen Familie alles und für diese würde er auch alles tun.
 
Ich würde jetzt nicht sagen, dass ein Mann der öfters weint oder sich Probleme zu sehr zu Herzen nimmt, kein richtiger Kerl ist.
Ist eine Frau, die nie weint etwa auch keine Frau mehr? 🙄

Ich bin selbst emotional nicht sehr stabil und von daher käme für mich auch nur ein Partner in Frage der stabiler ist. Es geht hier nicht darum, dass ich meine Probleme auf ihm abladen kann, sondern darum dass mein Partner mich nicht noch zusätzlich ständig ins schwanken bringt.

Aber wenn eine starke Frau mit einem etwas labileren Mann zusammen ist, ist er dann plötzlich die Frau und sie der Mann? Ich glaube nicht.
 
Aber ein Mann, der nicht mal für sich selbst einstehen kann und nichts auf die Reihe bekommt, ist für mich kein Mann! Einen weinerlichen Waschlappen, der ständig in Selbstmitleid zerfließt und zusammen bricht, wenn er etwas nicht schafft, wenn etwas schief läuft, statt dafür zu kämpfen, den ich ständig in den Arm nehmen muss und aufbauen muss... so einer kann schon mal weg bleiben.

Bagira, ich gehe insofern mit Dir d'accord, als dass ich ebenfalls der Ansicht bin, dass heutzutage recht viele - im Übrigen egal ob Männer oder Frauen - enorm weinerlich unterwegs sind. Werden sie einmal schief angeguckt, dann werden sie gemobbt, gibt es irgendwo einen Widerstand brechen sie heulend in sich zusammen, sie reden sich in irgendwelchen Gruppen ein, dass sie "doch noch was wert" sind, ohne jenen Wert für sich selbst anständig zu definieren, und wenn irgendetwas schief läuft gibt es on line immer noch irgendeinen Trottel, der ihnen das Borderline-Syndrom diagnostiziert. Bei der kleinsten Krise heißt es: "Mein Gott, ich kann nicht mehr!" Und jedes Gefühl, jeder Impuls ist es natürlich wert, im großen Stile ausgebreitet und in einem Maße "bedeutender" bewertet zu werden, als es eigentlich ist,- ganz im Sinne Deiner Signatur.

Das, zumindest lese ich das auch bei Dir zwischen den Zeilen, sehe ich genauso. Aber ... wenn wir zurückgehen, dann müssen wir auch feststellen, dass das Männerbild, das damals vorgeherrscht hat, in hohem Maße von Oberflächlichkeiten geprägt war. Oftmals verbarg sich hinter der Fassade eines funktionierenden Familienlebens (nach außenhin) unterdrückte starke Selbstzweifel des Mannes, die sich in enormer häuslicher Gewalt oder in Doppelleben kanalisierten. Wenn Du mal in Biographien von erfolgreichen Menschen bsplw. der 30er Jahre nachschlägst, dann wirst Du finden, dass die meisten dieser Prominenten große seelische Unterstützung durch ihre Frauen genossen haben und, wie alle kreativ arbeitenden, enorme Selbstzweifel hatten. (Im Übrigen stehe ich auf dem Standpunkt, dass hohe künstlerische und sportliche Leistungen ohne Selbstzweifel und Hinterfragung niemals stattfinden könnten; alle großen Künstler haben in unterschiedlichem Ausmaße Selbstzweifel).
Kein Mensch dieser Welt ist komplett frei von Zweifeln; wäre er es, so wäre er Superman, nicht im nietzscheanischen Sinne, denn selbst Nietzsches Übermensch hat Zweifel.

Ich stimme Dir insofern zu, als dass es verdammt wichtig ist, eine Linie zu haben und dieser Linie zu folgen. Daß dies bsplw. in den 30er Jahren ungleich einfacher war, gibt heute manchmal den Eindruck, als wäre damals alles geradlinig gewesen. Dabei wird gerne vergessen, dass die Frauen zur damaligen Zeit um einiges stärker waren als die heutigen Frauen; dass sie durch mehrere Krisen gegangen sind, und nicht zuletzt auch ihre Männer mit unterstützen mussten. Auch wenn heutzutage gerne behauptet wird, wie klar die Rollenverteilung war, so waren in den 20er und 30er Krisenjahren die Frauen, gerade die Arbeiterfrauen, meist eine starke Macht im Kampf gegen die Armut. Es mag ein naiver Mädchentraum sein, seinen "Beschützer" zu haben - aber so etwas gibt es nicht. Und ich möchte auch nicht mit einer Frau zusammen sein, für die ich ständig "einstehen" und der ich eine "Sicherheit" vorgaukeln muss, die es nicht gibt,- sich da etwas vorzumachen, ist ein Fluchtverhalten, das normalerweise eher Männer als Frauen an den Tag legen. Ich hätte keine Lust mit einem kleinen Mädchen zusammenzusein, für das ich Verantwortung übernehmen und dem ich die Welt erklären muss - auch wenn ich auf SM stehe, so wäre mir eine de facto 24/7 Sklavenbeziehung doch etwas zuviel, und ich glaube, so geht es den meisten.

Es ist generell und geschlechterunabhängig wichtig, eine Linie in seinem Leben zu haben und dieser ohne wenn und aber zu folgen - das ist in meinen Augen auch das, was einen um ein ganzes Stück Erwachsener macht. Jene bewundernswerten Ladies und Gentlemen die sich seinerzeit durch schlimmste Krisen und Kriege gehungert haben, sind in der Tat ein gutes Vorbild - aber nicht im Sinne eines naiv-viktorianischen Rollenbildes, das es so in Wirklichkeit nie gegeben hat.
 
Wieviele Leute mit Borderliner Diagnose kennst du, wenn es ja angeblich so viele damit gibt?

Das find ich schon eine ganz schön dreiste Behauptung. Woher willst du wissen, ob eine Diagnose gerechtfertigt ist oder nicht?
 
@Fuechsin:

Es ist gar keine dreiste Behauptung - wenn Du in einigen Foren (u.a. auch dieser Art) hineinschaust, dann ist das die häufigste Ferndiagnose.
"Du hast Borderline, das kenn' ich" - jeder hat Borderline. Eine solche Diagnose können nur Psychologen oder Psychiater vornehmen, niemand in einem Forum bzgl. eines Unbekannten. Darauf wollte ich hinaus.
 
Ob Borderline nun eine Fehldiagnose oder was anderes ist mag mal dahin gestellt. Aber ein Mensch der sich an einen Therapeuten wendet und solch eine Diagnose bekommt hat es sicher nicht leicht.

Du kannst nicht behaupten, dass jeder Borderline hat. Ich kenne Menschen die das wirklich haben. Und die leiden dann unter solchen Äusserungen wie die von dir. Weil es nämlich null Verständnis für Menschen mit psychischen Krankheiten gibt. Ständig nur diese Hetzkampanien.
 
Fuechsin, sorry, Du hast meinen ganzen Beitrag nicht verstanden. Ich zitiere den Satz nochmal:
und wenn irgendetwas schief läuft gibt es on line immer noch irgendeinen Trottel, der ihnen das Borderline-Syndrom diagnostiziert

Die Aussage "jeder hat Borderline" war ironisch gemeint und darauf bezogen, dass Laien on line vielfach versuchen, Leuten gerade das Borderline-Syndrom einzureden, weil es offensichtlich - wodurch weiß ich nicht - in den letzten Jahren auch für Laien bekannt geworden ist. Und glücklicherweise haben sich im Laufe der letzten 10 Jahren die Diagnosekriterien auch verschärft. Mir ist durchaus bewußt, dass es Leute mit Borderline-Syndrom nicht leicht haben. Aber bitte, bevor Du mich hier dermaßen angehst, versuche das was ich geschrieben habe auch zu verstehen. Ich habe hier definitiv nicht von dem Besuch bei einem Therapeuten gesprochen.
 
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