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Völlig unerzogene Kinder...

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Okay, aber ich kann mir kaum vorstellen das das so klappt und wenn wird sich das ganze ewig hinziehen.
Manche Leute wollen angeblich mehr als ein Kind. Wenn es beim ersten nicht klappte mit der Betreuung mangels Plätze, könnte dank Klage beim zweiten schon was zur Verfügung stehen. Gerade Alleinerziehende und Geringverdiener überlegen es sich eben wegen der mangelnden Betreuung (auf dem Land, in den Städten ist es besser wegen vieler klagefreudiger Eltern) zweimal, ob sie sich auf einen zweiten Sprößling einlassen. Denn ohne gute Betreuung keine Chance auf Berufstätigkeit, und eine Hartz-Karriere ist vorprogrammiert.
 
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Re: Völlig unerzogene Kinder...
Ja das werden die jungen Teens sein, die keinen Bock haben nach der Schule ne Lehre zu machen und dann auf Teufel komm raus ohne Schutz Sex haben.
Aber eine gestandene Frau mit Beruf und Mann? 🙄

Auch die Teens werden älter, aber nicht zwangsläufig vernünftiger. 🙄
Und wer sagt denn, daß jedesmal ein Mann vorhanden ist? Bei der Betreuung sollten Alleinerziehende Vorrang haben. "Gestandene" sprich lebenserfahrene Frauen informieren sich schon vorher, wie die Betreuungslage ist und wie es dann mit dem Beruf aussehen wird. Frau will ja wissen, was die Zukunft bringen könnte. Sofern sie weit genug im Voraus denken kann.
 
Manche Leute wollen angeblich mehr als ein Kind. Wenn es beim ersten nicht klappte mit der Betreuung mangels Plätze, könnte dank Klage beim zweiten schon was zur Verfügung stehen. Gerade Alleinerziehende und Geringverdiener überlegen es sich eben wegen der mangelnden Betreuung (auf dem Land, in den Städten ist es besser wegen vieler klagefreudiger Eltern) zweimal, ob sie sich auf einen zweiten Sprößling einlassen. Denn ohne gute Betreuung keine Chance auf Berufstätigkeit, und eine Hartz-Karriere ist vorprogrammiert.

Es ist schon ein Armutszeugnis für ein Land wie Deutschland, das man was selbstverständliches einklagen muss. Und dann wundert man sich warum die Geburtenrate zurück geht.

Man schaue mal rüber zu Norwegen oder Schweden, was da alles geht.
 
Auch die Teens werden älter, aber nicht zwangsläufig vernünftiger. 🙄
Und wer sagt denn, daß jedesmal ein Mann vorhanden ist? Bei der Betreuung sollten Alleinerziehende Vorrang haben. "Gestandene" sprich lebenserfahrene Frauen informieren sich schon vorher, wie die Betreuungslage ist und wie es dann mit dem Beruf aussehen wird. Frau will ja wissen, was die Zukunft bringen könnte. Sofern sie weit genug im Voraus denken kann.

Auch Männer verdienen nicht immer genug um alle durchzubringen. Aber ja Alleinerziehende sollten Vorrang haben.
 
und am wochenende die eltern exclusive 'qualitätszeit' mit dem kind verbringen müssen🙄 in den ferien dasselbe.
Jeden Tag 24 Stunden mit dem Kind zusammensein ist für Dich also auch keine `exclusive Qualitätszeit`. Sondern eben nur ganz normaler Alltag, der passiert und verrauscht. Der genauso mit dem Kind verbracht werden ´muß´, weil keine Alternative da ist. Ich kenne Frauen, die freiwillig Teilzeit arbeiten gingen, nicht nur weil es mehr Geld brachte, sondern weil sie regelmäßig einfach eine Auszeit von Haushalt und Kind brauchten. Und sich das selbst gegönnt haben, weil ihnen sonst irgendwann daheim die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Die haben sich auf der Arbeit tatsächlich erholt, als wäre es Urlaub. Wär ohne Fremdbetreuung nicht möglich gewesen.
 
Es ist schon ein Armutszeugnis für ein Land wie Deutschland, das man was selbstverständliches einklagen muss. Und dann wundert man sich warum die Geburtenrate zurück geht.

So selbstverständlich ist die Betreuung ja nicht. Bis heute gibt es etliche Zeitgenossen, die der Meinung sind, daß Frau mit Kind ganz selbstverständlich und automatisch jahrelang zuhause bleiben müßte, ohne wenn und aber, ohne Rücksicht auf Versorgungslage und Altersversorgung wegen jahrelangen Berufsausstiegs und unter Umständen Hartz-Bezug.
 
Hier wird in Extremen argumentiert.

Jeder fühlt sich angegriffen.

Ich kann Frauen verstehen, denen es wichtiger ist, ihre Kinder vorwiegend selbst zu erziehen. Ich kann Frauen verstehen, die neben der Kleinkinderziehung den Anschluss im Beruf nicht verpassen wollen oder sich ohne Arbeit nicht ausgefüllt fühlen. Ich kann verstehen, wenn man neben beiden Vorstellungen aus lebenspraktischen Notwendigkeiten Abstriche machen muss.

Ich habe die Erfahrung nicht gemacht, dass die Kinder von heute ungebildete Assis sind, die keine Regeln befolgen und sich für nichts interessieren.

Allerdings verwahre ich mich dem Gedanken, irgendwer hätte mir was eingeredet. Ich bin ganz schlecht in "Etwas-eingeredet-bekommen". In der Regel bin ich ziemlich stur und mache das, was ich möchte. Daher denke ich, dass weder Wirtschaft noch Politik etwas damit zu tun hatten, dass ich meinen Weg gegangen bin und meine Kinder gern und vertrauensvoll in andere Hände gegeben habe, wenn ich arbeiten oder studieren war.

Ja, meine Kinder sind ganz sicher nicht so behütet aufgewachsen und es waren auch ein paar wirklich kapitale Schnitzer dabei.

Aber das unterscheidet mich nicht von Vollzeitmamis. Oder anders gesagt, so etwas passiert auch Kindern, die bis zur Vorschule nicht fremd betreut werden.

Bitte lasst uns nicht so tun, als wäre nur das eine richtig und das andere ganz falsch. Das wichtigste ist doch, dass jede Familie sich für den Weg entscheidet, der gut zu ihr passt. Dann geht es allen gut, auch den Kindern.
 
Jeden Tag 24 Stunden mit dem Kind zusammensein ist für Dich also auch keine `exclusive Qualitätszeit`. Sondern eben nur ganz normaler Alltag, der passiert und verrauscht. Der genauso mit dem Kind verbracht werden ´muß´, weil keine Alternative da ist. Ich kenne Frauen, die freiwillig Teilzeit arbeiten gingen, nicht nur weil es mehr Geld brachte, sondern weil sie regelmäßig einfach eine Auszeit von Haushalt und Kind brauchten. Und sich das selbst gegönnt haben, weil ihnen sonst irgendwann daheim die Decke auf den Kopf gefallen wäre. Die haben sich auf der Arbeit tatsächlich erholt, als wäre es Urlaub. Wär ohne Fremdbetreuung nicht möglich gewesen.

Auch ich gehe arbeiten. Jetzt dann gleich wieder.
Sogar in 2 jobs. Damit ich eben nicht nur aber auch zeit mit dem kind habe.
Aber ich war auch 10 jahre ganz zuhause (und um dem gleich zuvorzukommen...damals ende der 90er hatten wir noch keinen computer und kein smartphone).
Allerdings hatte ich 1, 2, 3 kinder, anfangs noch die schwiegermutter (nichz zu pflegen gottseidank, aber z.b. einkaufn, arztbesuche...) und nach deren tod zog mein vater mit ü90 zu uns. Auch ihn musste ich nicht pflegen, aber alles andere...kochen, haushalt, arzt, etc....
Mir war also alles andere als langweilig.
Die kids kamen jeweils mit 3 halbtags in den kindergarten.
Wieviele befreundete kinder ich die letzten 20 jahre bei uns habe ein-und ausgehen, spielen, essen, schlafen, duschen gesehen habe...50(verschiedene) wird nicht reichen...
(Ne...bei richtigem nachdenken reicht das lange nicht^^)
 
Zwischendurch unterbrach er dauernd das Gespräch zwischen seiner Mutter und mir und die Mutter liess sich jedesmal auf seine Fragen ein, so dass ich, wenn sie sich wieder auf mich konzentrierte, wieder von Neuem anfangen musste, zu erklären.

Die Krönung kam dann, als sie rausgingen, da fragte der Junge seine Mutter: "Und, war ich brav da drin?" und die Mutter ihm antwortete: "Ja, warst Du!" Da hätt´s mich bald vom Stuhl gehauen.
Der Junge dann: "Kaufst Du mir eine Belohnung?", die Mutter: "Ja kriegst Du!"

Gerade eben erst gelesen.

Ja, solche "Gespräche" - und solche Belohnungen für alles und nichts - kommen mir auch bekannt vor.😱
 
Als ich klein war, hörte ich auch ständig wie ungezogen und unerzogen die Jugend sei. Das dreht sich wie ein Rad von Generation zu Generation.Die heutige Jugend gilt immer als frech, faul und unerzogen😕
 
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