Sissy73
Aktives Mitglied
Liebe Sissy74,
mit einem Mißverständnis möchte ich hier gern aufräumen...
Egoismus hat nichts, aber auch gar nichts mit Liebe, geschweige denn mit Eigenliebe zu tun! 😕
Wenn ich egoistisch bin, schade ich anderen...
Wenn ich für mich selbst sorge, dann tue ich mir und anderen etwas Gutes...
Selbstliebe bedeutet, für sich liebevoll zu sorgen, sodass keine emotionale Abhängigkeit von anderen Personen entstehen kann bzw. man sich davon lösen kann. Das bedeutet aber auch, Liebe bedingungslos mit anderen teilen zu können ohne etwas zurück zu erwarten. Das ist m.E. der Knackpunkt...
Egoistisch ist auch der, der von anderen Zuwendung erwartet. Es gibt die verschiedensten Strategien, um an Zuwendung zu kommen und dazu gehört auch das sogenannte "Aufopfern".
Das ist Manipulation durch Verführung!
Frei nach dem Motto: "Schau her, was ich doch alles für euch/Dich tue. Wann bekomme ich was von Dir zurück? Das kommt doch einem Fordern gleich..., sorry, liebe TE, ob der klaren Worte.😉
MfG
Willow
@ Sonnenlicht
sorry, klingt blöde,aber finde gerade nicht die richtigen worte.
aufopfernde menschen...sind wie menschen ohne rückgrat,[B mit denen kann man nichts machen ausser sie ausnutzen ....[/B]
Liebes Sonnenlicht, Dein Zitat finde ich gar nicht blöde, sondern gut auf den Punkt gebracht! Denn wer ohne Rückgrat ist, verbiegt sich in alle Richtungen, um von anderen etwas zu bekommen... 🙂
MfG Willow
Hallo Willow,
ich denke,
Dein Einwand hat lediglich was mit der Definition von "Egoismus" zu tun.
Wörtlich genommen-heisst "Ego"- "ICH"...
Selbstliebe könnte man dann wohl als "Narzistisch" bezeichnen...
-gut-
auch wenn ich mich vielleicht definitionsmässig nicht richtig ausgedrückt habe-
hoffe ich-
ist rübergekommen, wie ich es gemeint habe 😉
Bin leider nicht so -
dass ich jedes Wort direkt auf die "Goldwaage" lege-
mir ist einfach wichtig, dass das rüberkommt-
was mir wichtig ist!
"Aufopferung"-
da sind wir uns alle einig-
muss nicht sein...
Nur der Anerkennung wegen...
Entweder man tut was von Herzen für einen anderen-
oder man lässt es bleiben...
Ehrlich sollte man sich und anderen gegenüber sein...
DAS ist wichtig.
Vor allen Dingen-
sich selbst nichts vormachen-
und sich nur verbiegen-
um Applaus zu kassieren...
So gesehen ist für mich Selbstaufopferung-
rein von der Definition her gesehen-
eher eine Form -
des nicht zu sich selber stehens...
...denn man tut Dinge-
zu denen man eigentlich keine Lust hat-
um ein eigenes Ziel-
in diesem Fall- "Anerkennung" zu erreichen.
DAS ist fragwürdig und macht für mich keinen Sinn.
Wäre wohl dann auch tatsächlich als egoistisch zu bezeichnen.