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Wie erkennt man Gottes Willen?

@Christaluise,

es gibt aber leider immer wieder Menschen welche derart vernarrt in ihre Religion sind, daß sie dabei Ungeheurliches anrichten, oder anzurichten zu gedenken. Mal ein Beispiel den ich vor längerer Zeit in der Zeitung las:

eine Mutter hatte ihr Kind splitterfasernackt bei winterlichen Temperaturen in einen Koffer gestopft, weil sie mit dem Kind zur Teufelsaustreibung wollte - das Kind litt lediglich an einer Phimose.
Diese Frau war auch der Ansicht daß es Gottes Wille sei.

Ein Beispiel was länger zurückliegt und sich in Berlin abspielte:
dort erstach ein Klavierlehrer mittels eines Schraubenziehers Schülerinnen, weil er der Überzeugung war, diese Schülerinnen sind Dämonen, und die Ermordung hätte ihn Gott befohlen.

Also Du siehst, es kann auch in eine pathologische Richtung ausarten.

Viele Grüße

Lumpi



Das ist es ja, was ich sagen wollte und m.E. auch tat....🙄
 
Es scheint hier nicht annährend darum zu gehen die Bibel zu verstehen, sondern es werden Argumente gesucht und angeblich auch gefunden, um die biblischen Inhalte sinnverkehrt darzustellen.

Da wird Jesus Christus Widersprüchlichkeit unterstellt , wo keine ist , da wird Gott zum imaginären Machwerk durch Menschenhand erklärt ....etc, etc, etc.

Es ist aber im Grunde ganz leicht verständlich was die Bibel sagt, sie ist einfach geschrieben und bedarf im Grunde keiner weiteren Exegese , besonders dann nicht, wenn sie fern, der durch die Bibel getroffenen Aussagen, gemacht wird .

Es gilt Zweifel zu streuen und bibelgläubige Christen nicht für voll zu nehmen.

@ Bleached

natürlich ist es nicht unmöglich sogar seine Feinde zu lieben, es ist eine logische Schlußfolgerung des friedlichen Miteinanders das zu tun , auch dann wenn Du es als unmöglich empfindest, ich erkläre Dir gerne wie das geht , frage mich wie man nur so verzweifelt sein kann , das man echt glaubt das es unmöglich sei , ganz ehrlich Bleached Du tust mir leid, weil ich Dich liebe .

Gottes Gebote zu halten ist nicht schwer - es ei man möchte es nicht und sieht sich trotzdem aus irgend einem Grund gezwungen das zu tun...dann wird es in der Tat schwierig.

Gottes Wille ist ebenfalls klar fomuliert in der Bibel er möchte das wir seine Gebote halten.

Nach der Bibel und dem biblischen Geschlechtsregister ist nicht die Erde 5000 Jahre alt , sondern der erste Mensch Adam ( was bedeutet erster Mensch ) wurde 4025 v.Chr. erschaffen , das ist Fakt , wenn man den biblischen Inhalt betrachtet und ich habe hinreichend dargelegt , warum die Methoden zur Alterbestimmung nicht annährend so verläßlich sind, das man es wissenschaftlich bestreiten könnte .


Viele Grüsse zeba


Und woher weist du das? Auch wenn man es ausrechnen kann, es wäre nur dann ein Fakt, wenn einen logischen Greifbaren Beweis gäbe. Du hast Gott nie gesehen, Jesus nicht und du kennst niemanden, der die Bibel geschrieben hat. Du warst nirgendwo real dabei. Genausowenig hast du irgendeinen Beweis.
Genauso kann man doch sonstein x beliebiges Buch nehmen und etwas dort ausrechnen. Nur weil es da steht, heist es nciht, dass es stimmt. Selbst Johannes Paul hat die Evolutionstheorie als Tatsache bezeichnet.
Alles, was du machst, geschieht aus Gefühl und Vermutung heraus. Und genau das kann einen täuschen.

Um mit jemandem friedlich zusammenzuleben, muss man diese Person nicht gleich lieben. Und du liebst auch nicht jeden, dass kaufe ich dir in 1000jahren nicht ab.
Wie kommst du darauf, dass ich verzweifelt bin?🙄
Auf dein "Mitleid" und deine geheuchelte Liebe, nur um deinem Gott gefällig zu sein kann ich verzichten. Mit am beängstigendsten ist es doch, wenn irgendwer einfach ankommt und behauptet, dass er mich liebt.😀

Oder wie meine Mutter früher mal sagte, was mir zufällig gerade einfällt, als ich ein Kind war (meine Mutter ist Katholisch):
"Wenn jemand im Leben einfach immer Freundlich zu dir ist und keine Distanz kennt, muss man aufpassen, mit solchen Menschen stimmt was nicht." 😛
 
Das ist es ja, was ich sagen wollte und m.E. auch tat....🙄

Natürlich Christaluise, Du rennst ja damit auch offene Türen bei mir ein. Das versuche ich ja auch die ganze Zeit mit zuteilen, offensichtlich aber nicht von jedem verstanden wird. Natürlich gibt es Fanatiker aller Religionen und auch auch unter Atheisten - gar keine Frage. Ich persönlich halte es nur für gefährlich, wenn man sich da zu extrem reinsteigert - und so etwas kann entgleisen.

Viele Grüße

Lumpi
 
als Atheistin ist mir der Wille Gottes persönlich für mein Leben nicht wichtig, aber wichtig zu erkennen was der Sinn des Lebens ist und damit habe ich an sich auch eine gemeinsame Basis mit Theisten.

Ich spreche eher vom Leben selbst und das hat keinen Willen sondern IST einfach.

Gottes Willen kannst du in der Bibel erforschen oder in Theologenkreisen oder schlicht in dir selbst indem du auf dein inneres Selbst (nicht das Ich, das was anderes ist!) lauschst. Jeder BIbelinterpret wird da ein wenig anderer Meinung sein vermute ich, da die Auslegung halt jedesmal subjektiv ist. Jeder Interpret legt seine Betonung auf andere Dinge und viele Dinge (wie Nächtenliebe, Triebkontrolle, moralische Regeln etc.) dort findet man auch in atheistischen Religionssystemen wieder etc.
Was ich am Buddhismus mag ist die andere Form/Verpackung moralischer Regel...im Christentum gibt es GEbote und verbote, die gibt es im Buddhismus eher nicht sondern nur diverse 'Wahlmöglichkeiten was auf mehr Eigenverantwortung des einzelnen verweist und auf eine individuelle Situationsethik.

Das Leben selbst will an sich nix von einem...es hat jedoch die Tendenz sich bewegen und austauschen zu wollen....wachsen zu wollen und in Harmonie Entwicklungsmöglichkeiten zu finden...das fühlt man an sich in sich selbst und die Bibel erklärt einem da auch an sich nichts wesentlich anderes....gehet hin und mehret euch heißt es dort ja unter anderem und es gibt Gebote der Nächstenliebe, was einem inneren Gefühl und Bedürfnis nach Frieden und Harmonie entspricht. Dort ist vom Zusammenwachsen diverser Völker die Rede....leider oft auch davon zu dem einen Glauben zu bekehren....was ich nicht so toll finde am christlichen Glauben....denn das bringt oft eher Disharmonie und Streit....was sich ja auch aus der Geschichte abliest.
Die Jesusfigur bringt jedoch einiges an Ausgleich und es gibt auch tolerantere Auslegungen der Bibel in Hinsicht auf mehr Glaubensfreiheit etc.

Fanatismus und Dogmatismus finde ich nicht gut....ich sage immer: leben und leben lassen und Glaubenssache ist Privatsache. Es gibt keinen Beweis für gottes Existenz und an sich braucht es das auch nicht wenn der Glaube einer Person stark genug ist und somit keinen Beweis braucht. 😉
Die moderne Theologie und allgemein die Geisteswissenschaft ist an sich bereits seit dem 19. Jahrhundet vom Gottesbeweis weg gekommen (vgl. Immanuel Kant etc) und das war an sich ein guter Fortschritt in Richtung mehr Diversität und Glaubensfreiheit. Der Atheismus hat genauso seinen berechtigten Platz wie der Theismus (in diversen Ausrichtungen..Monotheismus, Pantheismus etc.) Jeder Glaube ist in Extremform gefährlich...und entschärfend wirkt halt auch das Unterlassen von Gottesbeweisen oder solchem Krams der an sich lt.bereits überholt ist....das jedenfalls habe ich so in der Religionsphilosophe und in theologichen Seminaren mitbekommen.

Was Gott oder das Leben selbst von einem erwartet spürt an sich jeder tief in sich drin und ohne viele Worte....dem inneren Harmoniebestreben behagt meinem Gefühl nach ein Glaubenskrieg auch nicht. Ein inneres Gebot der gegenseitigen Achtung in mir gebietet mir persönlich Respekt vor allen möglichen Glaubensrichtungen, von denen auch der Atheismus oder Theismus (Gottglaube) nur zwei von vielen Glaubensrichtungen darstellen. Wie andere Menschen das halten ist halt ihre Entscheidung für mich fühlt sich Toleranz an sich runder und besser an.
Es ist in Ordnung dass einige Menschen einen Gott brauchen um im Leben Halt zu finden...aber genauso in Ordnung dass andere ggf buddhistisch-atheistisch drauf sind....die Vielfalt der Glaubensformen stellt an sich eine sehr schöne Bereicherung des Lebens dar, die man in ihren Facetten genießen kann und oft stellt man fest wie ähnlich die Zentralpunkte in den einzelnen Glaubensrichtungen gelagert sind, aber unterschiedliche Lösungen bieten...das finde ich total spannend.

Psychologisch gesehen gibt es im Menschen, im Ich sowas wie ein Uniformitätsbestreben das bei ängstlichen und unsicheren Menschen oft sehr stark zum Tragen kommt...sie fühlen sich bedroht durch Dinge die sie nicht kennen oder vermuten ggf ein wenig naiv dass Gottes Existenz gefährdet ist durch Atheismus oder sowas...das macht das ganze dann leider kompliziert. HIer hilft an sich nur innerer Abstand, Reflexion des eigenen Denkens und Handelns um eine klarere Sicht zu finden. Dogmatismus und Fanatismus entsteht oft im Zusammenhang von zu starkem und einseitig gelagertem Machtbestreben (ich sage wo es langgeht, was jeder zu denken und zu glauben hat etc...) Kontrollbestreben und inneren Ängsten..eine oft unglückliche Verbindung die der Menschheit bereits viel Tod und Unheil brachte..ich hoffe die meisten Menschen haben aus der Geschichte gelernt und schaffen es reflektiert genug mit ihrem Glauben um zu gehen.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn ein mensch sagt, dass er weder lügt noch neidisch ist, dann sehe ich keinen grund, dies für bare münze zu nehmen.
von beidem kann sich doch niemand vollkommen frei sprechen.
 
natürlich gibt es Menschen in deren Mund kein Falsch gefunden wird .

also ich flunkere öfter schon mal. sollte es mir schlecht gehen, behaupte ich auch schon mal das gegenteil. einer unhöflichen kassiererin wünsche ich auch schon mal einen schönen tag, obwohl ich das vllt. nicht denke.
solche flunkereien macht jeder mensch (von schwerer kognitiv behindertern vllt. mal abgesehen), und streng genommen sind das schon lügen.

und wer bitte spricht sich vom Neid frei - den Aspekt bringst doch Du rein - warum eigentlich

nee, ich beziehe mich darauf, weil du die zehn gebote ins spiel gebracht hast.
und man soll ja nicht begehren seines nächsten butze oder perle, ihm nicht neiden seinen fahrbaren untersatz oder den arbeitsplatz 😉
 
Mitunter gehört lügen einfach mal zur Höflichkeit da zu.
Aber es heißt ja in dem gewissen Gebot: "Du sollst nicht falsch Zeugnis über Deinen Nächsten abgeben" (oder so ähnlich) was für mich heißen würde: "Denunziere und Verleumde niemanden" was ja auch in meinen Augen richtig ist. Jedoch kannte ich auch leider schon Christen welche es nicht so sahen, und meinten ein "Gutes Werk zu vollbringen", in dem sie anderen Menschen irgendetwas anhingen was nicht der Wahrheit entsprach. Jedoch betone ich hier ausdrücklich daß ich nicht alle Christen über einen Kamm schere, sondern nur von Beispielen berichte welche ich persönlich erlebte.
Allerdings, wenn da von ausgegangen wird daß Gott den Mensch erschuf, warum gab er dann den Menschen überhaupt diese Fähigkeit?
Kann es nicht sein, daß dann der Wille Gottes ist, jeden Menschen eine Prüfung auf zu erlegen? Aber wenn dem so sei, was hat er da von?

Viele Grüße

Lumpi
 
wenn ein mensch sagt, dass er weder lügt noch neidisch ist, dann sehe ich keinen grund, dies für bare münze zu nehmen.
von beidem kann sich doch niemand vollkommen frei sprechen.



Leider... Auch Christen sind davor absolut nicht gefeit (was bereits in der Bibel zu finden ist als Aussage Jesu selbst) - sonst hätte Jesus nicht für uns am Kreuz sterben und so unsere auf Erden nie endenen Sünden tilgen müssen.😱

Ich denke, was Zeba sagen wollte, entsprach einer hypothetischen Situation: WENN es uns gelänge, VÖLLIG nach Gottes Geboten zu leben, DANN geschähen all diese Gräueltaten in der Welt nicht.

Doch da das niemandem - wirklich niemandem - möglich ist, musste halt Jesus in die Welt kommen und als einzig Sündloser unsere Schuld tragen.
 

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