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Leiden ist (un) vermeidbar...

Vandan

Aktives Mitglied
Leiden ist (un) vermeidbar

Menschliches Leben bedeutet auch das Erleben
von Trauer, Schmerz und Angst.
Das Grundprinzip des Lebens ist Empfangen und Loslassen.
Momente des Empfangens erleben wir meist voller Wohlgefühl,
wir freuen uns und sind glücklich und zufrieden.
Zeiten des Loslassens hingegen sind oft begleitet von
Trauer, Schmerz und Angst .
Wenn wir dies bejahen und annehmen
ist alles friedlich und gut.

Doch es gibt eine Stimme in uns
die behauptet der Schmerz und die Angst wären unerträglich.
Dies ist die Stimme unserer Angst,
die Stimme unseres inneren „Retters & Beschützers“.
Diese Stimme will nicht loslassen,
sie will festhalten um die Angst und den Schmerz zu vermeiden.
Hierdurch verweigern wir uns dem Strom unseres Lebens,
wir stehen uns selber im Weg
und erschaffen nutzlose Probleme und unnötiges Leid.
Leben ist Empfangen und Loslassen
und absolut alles, was wir jemals empfangen,
werden wir, im Laufe unseres Lebens, auch wieder loslassen müssen.
Wenn wir das akzeptieren
und Trauer und Schmerz,
als natürliche und unvermeidbare Erfahrungen
in Liebe annehmen lernen,
wird die Verzweiflung aus unserem Leben verschwinden
und unser Leiden auf das nötige Maß reduziert.

Vandan

🙂

 
wahre Worte

als Kind mag man die Hand von Mutter oder Vater nicht loslassen und als Erwachsene sind wir nicht anders - Hände, die uns halten vermitteln uns Schutz, Wärme und Geborgenheit und das Gefühl, nicht allein zu sein - wir gewöhnen uns so sehr daran, das jedes loslassen, aus welchen Gründen auch immer - uns in einen Strudel von Hilflosigkeit und Schmerz zerren - es liegt in unserer Natur, das wir ohne eine Hand, nicht wirklich lebensfähig sind und von daher werden wir stets unsere Hände ausstrecken und solange weitersuchen, bis wir sie finden - eine Hand, die uns wieder Halt gibt
 
...und doch hat auch schon jedes Kind
das Streben in die Freiheit,
es will die Hand der Mutter loslassen
um "seine Welt" zu erkunden und sich selbst zu entwickeln...

🙂

tja, Kinder können unbeschwert loslassen, denn ihr Instinkt, ihre Erfahrungen und ihr Wissen signalisiert ihnen Halt und Schutz, der immer vorhanden und auf Wunsch greifbar ist (zumidest sollte es so sein)
Aber wir Erwachsenen haben es schwerer und tun uns wesentlich schwerer damit
 
Aber wir Erwachsenen haben es schwerer und tun uns wesentlich schwerer damit


...wir haben es dann schwerer,
wenn unser Bedürfnis nach Halt
in unserer Kindheit nicht volkommen befriedigt wurde.
Das hängt uns dann nach und hält uns davon ab loszulassen,
und unserem Streben nach Entfaltung zu folgen.

Aber unerfüllte kindliche Bedürfnisse
können, zum Beispiel im Rahmen eines therapeutischen Prozesses,
noch nachträglich befriedigt werden,
so daß auch wir in die Lage kommen
mehr und mehr loszulassen.

🙂
 
eigentlich ist es genau umgekehrt, je weniger Halt man kennt und kennengelernt hat, um so leichter fällt es diesen Menschen abrupt loszulassen ohne sich umzudrehen
 
eigentlich ist es genau umgekehrt, je weniger Halt man kennt und kennengelernt hat, um so leichter fällt es diesen Menschen abrupt loszulassen ohne sich umzudrehen


...ich würde eher sagen,
Menschen die wenig Halt erfahren haben sind so tief verletzt,
daß sie dazu neigen sich sehr abrupt zu trennen
sobald ihnen jemand zu nah kommt
und diese alte Wunde berührt wird.

Das ist jedoch etwas völlig anderes als Loslassen.

Loslassen ist Hingabe an den Fluß des Lebens....

🙂
 
Loslassen hat viele Facetten

das Loslassen von Freunden und Bekannten unterscheidet sich in dem Losalassen von Mutter oder Vater grundsätzlich.

Das Loslassen eines Kindes oder eines geliebten Partners muss man ebenfalls ausklammern.

Hinzu kommt, um welche Art des Loslassen es sich handelt - einen Toten loszulassen ist nich vergleichbar mit dem Loslassen im Sinne von Abwenden.

Bindung bedeutet nicht gleich Bindung und der Grad von Abhängigkeiten spielt auch eine wichtige Rolle.

Menschen die ein hohes Unabhängigkeitsstreben haben werden in der Regel leichter loslassen wie gegenteilige Charaktere.
 

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