Mir geht es nicht ums missionieren - wozu auch? Ich bin der Ansicht, daß sich der Glauben so oder so verliert. Und es ist ja keine Frage, daß er bereits abnimmt.
Witzig, dass du das so siehst. Ich mache genau die andere Erfahrung. Hängt vielleicht damit zusammen, wo man sich so rumtreibt. In meinem Umfeld nimmt der Glaube immer weiter zu. Wobei Glaube hier das falsche Wort ist, eine Öffnung gegenüber der eigenen Spiritualität würde ich sagen.
Allerdings stimme ich dir zu, dass die Religion immer weniger Einfluss hat. Jedenfalls hier in unseren Breiten. Etwas anderes ist es dann wieder in den islamischen Ländern.
Das ist zwar schwierig, weil Glaube ja auch bedeutet, keine Kritik zuzulassen.
😕 Wer sagt das denn?
In der Bibel sagt Jesus schon, dem Herrn sind die lieber, die gezweifelt und den Glauben verloren und dann wiedergefunden haben, als jene, die immer nur unterwürfig beten. Siehe die Geschichte vom verlorenen Sohn.
Sich mit Argumenten zu beschäftigen ( was ich natürlich tue ) und dann trotzdem zu sagen: "Ich glaube das trotzdem" - ist vollkommen in Ordnung.
Nein, ist nicht in Ordnung, finde ich. "Trotzdem" meint ja, ich glaube, obwohl die Argumente und Fakten etwas Anderes sagen. Das ist dann für mich kein Glaube mehr sondern Verblendung.
"Ich komme zu einem anderen Schluss" wäre doch die korrekte Antwort, oder?
Tuesday