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glauben?!

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das ist ja auch in ordnung!
mir kommt es halt nur so vor als wenn man sich hier immer für seinen glauben rechtfertigen müßte...!

beweisen kann ich nichts, aber das muß ich auch nicht, da ich für den glauben keine beweise brauche...
bei mir ist das auch nur eine gefühlssache!

nur in meinem fall fühlt es sich, anders als bei dir, eben richtig und gut an!
 

Hallo Kena,

schau mal hier: glauben?!. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ja, das bilden sich Gläubige immer ein. Hier geht es aber um einen Austausch über pro und contra.

Ich zitiere dazu gerne noch etwas aus Dittmars Webseite, der ausdrücklich erlaubt, daß seine Zitate verwendet werden dürfen:

Zitat:

Der Glauben tut mir gut und deswegen ist es richtig, zu glauben

Die Wirkung Ihres Glaubens hat nichts, aber auch überhaupt nichts, mit der Wahrheit des Glaubens zu tun. Man kann an die Wirkung von Amuletten glauben, daraus Selbstvertrauen gewinnen und deswegen Probleme leichter lösen. Aber das "Amulett" lässt sich durch etwas Beliebiges ersetzen, solange wir nur glauben.

Als Argument ist das Wohlfühl-Argument deswegen ungültig, weil es auch für alle anderen, widersprechenden Glaubensrichtungen angeführt wird. Z. B. für den Islam. Menschen fühlen sich meist wohl in ihrem Glauben, wenn dies auf die Wahrheit des Glaubens deuten sollte, dann deutet das Argument im Islam darauf, dass es nur einen Gott gibt, im Hindusismus darauf, dass es mehrere Götter gibt, im Christentum darauf, dass es einen trinitarischen Gott gibt, im Buddhismus darauf, dass wir Gott nicht erkennen können, im Jainismus darauf, dass es keine Götter gibt. Wenn ein Argument für die "Wahrheit" von zwei oder mehr sich widersprechenden Dingen spricht, dann ist es ungültig.

Das wird meist übersehen - der Glaube tut mir gut, daher ist er auch richtig. Das ist das, was den Menschen eingeredet wird, und weswegen sie anfangen, zu glauben. Sie glauben zunächst, der Glaube sei wahr. Dann, wenn sie genügend Verstand beisammen haben, um sich ernsthaft mit der Wahrheit zu beschäftigen, wird diese Brücke hinter ihrem Rücken abgebrannt: Jetzt braucht man keine Beweise mehr, keine Gründe, keine Rationalität, jetzt ist es die Wirkung, die als Krücke dienen soll, den Glauben aufrecht zu erhalten.

Aber können Sie an etwas glauben, von dessen Wahrheit Sie nicht überzeugt sind? Nein. Sie können nicht an den Osterhasen glauben, denn Sie sind überzeugt, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an Zeus, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt.

Nur beim Glauben an Gott machen Sie eine Ausnahme - warum nicht beim Weihnachtsmann?
 
Ja, das bilden sich Gläubige immer ein. Hier geht es aber um einen Austausch über pro und contra.

Ich zitiere dazu gerne noch etwas aus Dittmars Webseite, der ausdrücklich erlaubt, daß seine Zitate verwendet werden dürfen:

Zitat:

Der Glauben tut mir gut und deswegen ist es richtig, zu glauben

Die Wirkung Ihres Glaubens hat nichts, aber auch überhaupt nichts, mit der Wahrheit des Glaubens zu tun. Man kann an die Wirkung von Amuletten glauben, daraus Selbstvertrauen gewinnen und deswegen Probleme leichter lösen. Aber das "Amulett" lässt sich durch etwas Beliebiges ersetzen, solange wir nur glauben.

Als Argument ist das Wohlfühl-Argument deswegen ungültig, weil es auch für alle anderen, widersprechenden Glaubensrichtungen angeführt wird. Z. B. für den Islam. Menschen fühlen sich meist wohl in ihrem Glauben, wenn dies auf die Wahrheit des Glaubens deuten sollte, dann deutet das Argument im Islam darauf, dass es nur einen Gott gibt, im Hindusismus darauf, dass es mehrere Götter gibt, im Christentum darauf, dass es einen trinitarischen Gott gibt, im Buddhismus darauf, dass wir Gott nicht erkennen können, im Jainismus darauf, dass es keine Götter gibt. Wenn ein Argument für die "Wahrheit" von zwei oder mehr sich widersprechenden Dingen spricht, dann ist es ungültig.

Das wird meist übersehen - der Glaube tut mir gut, daher ist er auch richtig. Das ist das, was den Menschen eingeredet wird, und weswegen sie anfangen, zu glauben. Sie glauben zunächst, der Glaube sei wahr. Dann, wenn sie genügend Verstand beisammen haben, um sich ernsthaft mit der Wahrheit zu beschäftigen, wird diese Brücke hinter ihrem Rücken abgebrannt: Jetzt braucht man keine Beweise mehr, keine Gründe, keine Rationalität, jetzt ist es die Wirkung, die als Krücke dienen soll, den Glauben aufrecht zu erhalten.

Aber können Sie an etwas glauben, von dessen Wahrheit Sie nicht überzeugt sind? Nein. Sie können nicht an den Osterhasen glauben, denn Sie sind überzeugt, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an Zeus, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt. Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann, weil Sie überzeugt sind, dass es den nicht gibt.

Nur beim Glauben an Gott machen Sie eine Ausnahme - warum nicht beim Weihnachtsmann?


Das klingt nach dem Versuch eine logische Argumentationskette für den Glauben an einen Gott/mehrere Götter auzustellen. Aber Logik und Religion funktionieren nicht miteinander bzw. nur bedingt.

Bei dem Osterhasen kann ich sagen, ich glaube nicht an ihn weil ich weiß oder gesehen habe, wie Mama/Papa Schokoeier gekauft und versteckt haben.
Wenn ich fast von einem Auto überfahren worden bin, aber nochmal totales Glück gehabt habe, dann kann ich als Gläubiger Mensch problemlos sagen, dass da vielleicht mehr als Glück hinter gesteckt hat. Ein Nichtgläubiger kann es auf's Glück schieben oder auf Schicksal oder was auch immer.

Damit will ich nun nicht sagen, dass ich zu den Menschen gehöre die glauben, dass jeder Schritt und jede Tat nicht durch mich beschlossen und ausgeführt wird (ich hab's nicht so mit der mein-leben-wird-gelenkt-theorie), aber es gab schon hin und wieder Situationen, bei denen es für mich persönlich über "Puh, Glück gehabt" hinaus gegangen ist. Und ob ein anderer nun an Glück glaubt oder ich eben daran glaube, dass da jemand oben sitzt der ab und zu mal seine schützende Hand über mich legt...
 
nette zitate!

ändert nichts daran dass ich an einen gott und mein glaubenskonzept glaube, dass auch die existenz einer seele und ein weiterleben nachdem tod einschließt!
 
Gnarf!

Bei solchen Diskussionen soll es ja auch nicht um's überzeugen gehen. Ich sehe das eher als Austausch a la das-ist-meine-Lebensphilosophie-nur-meine-mit-und-deine-ohne-Glauben...
 
Gnarf!

Bei solchen Diskussionen soll es ja auch nicht um's überzeugen gehen. Ich sehe das eher als Austausch a la das-ist-meine-Lebensphilosophie-nur-meine-mit-und-deine-ohne-Glauben...

ich fürchte aber das wird immer darauf hinaus laufen!
ist ja auch schon vorgekommen....
man kann einen glauben halt nicht beweisen, sondern nur annehmen.

wenn man irgendwas erzählt kommen argumente von wegen gehirn, etc.....

ist ja auch alles richtig, nur können sich die atheisten darüber hinaus nicht die existenz eines gottes vorstellen...ist auch ok!

nur wenn jdn argumentiert dass ich das aus blödheit tue oder irgendwelche physikalischen gesetze ablehne, ist die diskussion für mich beendet!

es sind für mich zwei verschiedene paar stiefel!
physik und chemie, sowie anatomie sind natürliche prozesse und dinge, von denen ich überzeugt bin!

gott und der glaube ist hingegen eine lebenshaltung!

das eine hat mit dem anderen also garnichts zutun!


meinen glauben habe ich ja, für meinen teil, dargelegt!
mehr gibt es für mich hierzu nicht zusagen!
 
Zitat:

Dafür bist du aber ziemlich bei der Sache. 🙂
------------------------------------------

Nein, da schreiben andere wesentlich mehr dazu. Zum Beispiel in der Nacht, wo arbeitsame Leute schlafen.

Übrigens arbeite ich nebenher und kann das sehr gut miteinander verbinden.

Mir geht es nicht ums missionieren - wozu auch? Ich bin der Ansicht, daß sich der Glauben so oder so verliert. Und es ist ja keine Frage, daß er bereits abnimmt.
Es schadet aber neimand, wenn er sich mit Argumenten auseinandersetzt. Das ist zwar schwierig, weil Glaube ja auch bedeutet, keine Kritik zuzulassen. Sich mit Argumenten zu beschäftigen ( was ich natürlich tue ) und dann trotzdem zu sagen: "Ich glaube das trotzdem" - ist vollkommen in Ordnung.
 
Zitat von Zitat von Mikenull:

Die Wirkung Ihres Glaubens hat nichts, aber auch überhaupt nichts, mit der Wahrheit des Glaubens zu tun. Man kann an die Wirkung von Amuletten glauben, daraus Selbstvertrauen gewinnen und deswegen Probleme leichter lösen. Aber das "Amulett" lässt sich durch etwas Beliebiges ersetzen, solange wir nur glauben.


Mikenull da kann ich dir nur zustimmen. Es ist und war der größte Angriff auf meinen Glauben, dass das so ist. Damit muss sich jeder auseinandersetzen. Glauben hilft den Menschen! Aber der Nutzeffekt von Glauben sagt noch lange nicht aus, dass dahinter der wahre Gott stecken muss.
Diese Tatsache sollte jeder Gläubige beachten, außer es ist ihm egal, woher sein gutes Gefühl kommt.
Außerdem spricht nichts dagegen, sich gute Gefühle zu bereiten, nur man muss vorsichtig sein, dahinter die Hand des wahren Gottes zu vermuten, weil die Existenz Gottes und der Effekt von Glauben, zwei paar Schuhe sind.

Der Glaube, ob es einen Gott gibt, muss anders begründet werden, als nur mit dem persönlichen Wohlfühlnutzeffekt von Glauben. Diesen Wohlfühleffekt, bringen zig Religionen mit völligl unterschiedlichen "Göttern" zustande.

Ja selbst der gläubige Jesus und Paulus sagten, dass die Menschen massen für Gott eifern (also auch Wohlfühleffekte verspüren) aber gemäß falschen Erkenntnissen, also einem toten nicht existierenden Gott nachjagen.

Ob es einen Gott gibt, muss folglich an anderen Punkten gemessen werden als an dem Wohlfühleffekt, wobei, wenn es ihn gäbe, die die ihn gefunden haben, durchaus erhoffen könnten, von diesem Gott Wohlfühleffekte zu verspüren, die denen ähnenln, die Amulettgläubige auch haben. Verrückt, aber so ist es.

Noch was, was mir auffiel:

Die unbiblische Lehre von der unsterblichen Seele, die aus der griechichen Philosophie stammt und mit christlichen Elementen in der Anfangszeit der kath. Kirche verquickt wurde, macht es "Gläubigen" an diese Lehre sehr schwer, mit reinen Vernunftleuten über Gott zu diskutieren. Sie ist ein Hemmschuh, wenn es darum geht, ob es Gott gibt oder nicht, da sie eine menschliche Philosophie ist (Platon usw.) und damit voll angreifbar.

Argumente, die für einen Gott sprechen, sind zwar nicht in der Lage, einen, der nicht daran glaubt, zu überzeugen, aber sie dürfen auch nicht voll auseinandernehmbar sein mit wissenschaftlichen Fakten.

Letztlich beruhen sie aber auch zum Teil auf Erfahrungen von Menschen mit Gott und die könnte ein Nichtgläubiger auch wieder als reine Wohlfühleffekte hinstellen, die nichts mit einem dahinter steckenden Gott zu tun haben.

Also mit Leichtgläubigkeit kommt man da nicht weiter oder eben gerade, weil man es gut sein lässt 🙂

Sigi
 
Das war ein Zitat von Dittmars Webseite.

Ja, ich sehe das Problem auch - und auch andere sehen das. In Wirklichkeit hat ja ein Gläubiger für seinen Glauben keine Argumente - außer eben "Gefühle etc.". Weil es keine rationalen Beweise gibt.

Ich respektiere Menschen, die ohne Beweis glauben. Ich denke nämlich das ein Papst, Mutter Theresa oder auch der Zeuge Jehovas, der mich ab und an besucht hat, wirklich glaubt. Sonst würde sich die Mühe und Arbeit ja keiner machen. Aber als Ungläubiger muß ich dann auch den Glauben jedes Andersgläubigen respektieren, egal welcher Schattierung. Und daher sehe ich das auch als gleichwertig an.
Es ist kein Zufall, daß ich ( wie die meisten Kinder in BW und Bayern ) römisch/katholisch "geglaubt" habe. ( müssen ) Denn Glauben wird natürlich in dieser Weise vorbestimmt. Oder was würde eine Mutter sagen, deren 3 jähriger Sohn zum Islam übertreten will?
Man sollte über all das mal nachdenken!
 
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