Ich versteh den Zusammenhang echt nicht, nur weil es Menschen gibt, die Hartz-IV beziehen, wird Tine hier wegen ihres Taschengeldes und dem, was sie sich verdient, angegriffen... was soll das?
Es geht hier doch nicht um Tine persönlich. Ich enschuldige mich, dass vielleicht so rüber gekommen ist. Ich hatte mit keine der Beiträge die Absicht irgendwen anzugreifen.
Ich wollte lediglich betonen, dass Hartz IV. und Chancenarmut zusammenhängen.
Tine kann so viel verdienen, wie sie will. Auch wenn sie 1000 Euro oder 10000 Euro im Monat bekommen würde, gönne ich ihr das.
Es geht nur um den Vergleich.
Zum einen gibt es vom Elternhaus weniger Ausstattungsmittel für Hartz IV Empfänger als für die Besserverdiener. Das ist Fakt.
Zum anderen werden die Einkommen der Kinder beispielsweise aus einen 400 Eurojob zum Teil mit dem Hartz IV Satz verrechnet, wegen der Bedarfsgemeinschaft. D.h. dass Kinder aus Hartz IV. Familie durch die Eltern weniger Unterstützung bekommen und wenn sie arbeiten wollen und sich beispielsweise 400 Euro dazuverdienen, wird Ihren Eltern das Hartz IV. gekürzt und somit haben sie auch weniger. Sie werden also doppelt bestraft. Aber der Sohn des Professoren darf 400 Euro verdienen und der Vater muss dafür keine Stuer zahlen oder wird in eine höhere Steuerklasse eingestuft oder ähnliches. Ist das gerecht?
(Nochmals: Da kann Tine nichts dafür und sie kann mit ihren Geld machen was sie will. Für sie soll sich ja auch nichts ändern. Es geht nur um den Vergleich der Lebenssituationen, die man nur schwer vergleichen kann, da dort ganz unterschiedliche Einnahmen und Chancen vorliegen. Das mit Nebenjobs der Kinder kann doch nicht gerecht sein? Entweder zahlt jedes Kind von seinen Nebenjob eine Abgabe pauschal oder keines der Kinder zahlt ein Abgabe. Es kann doch nicht angehen, dass nur die "Reichen", die schon viel Geld haben, immer noch mehr Geld bekommen und sich dazuverdienen dürfen.