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Arbeiten im Sexgewerbe

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Ich habe mal ein offenes Geständnis einer Gunstgewerblerin im Rahmen einer Diskussion erlebt.

Das Fazit:

- Einmal längere Zeit schnell verdientes Geld haben und man kann es nicht mehr lassen.

- Schon aus dem Grund kann man nicht mehr in einem bürgerlichen Beruf hinein, ohne Ausbildung, mit einem Stundenlohn von 10 € und ein bissl mehr

- Überhaupt, ein Rückkehr ins bürgerliche Leben schafft man schon vom Milieu her nicht mehr ….. ab "morgen nur mehr brav und bieder" zu sein.

- Zur Rückkehr ins bürgerlichen Leben gehört auch eine liebende Zweisamkeit bzw. Partnerschaft. Dazu ist eine Frau aus diesem Gewerbe aufgrund der Verformungen die sie erlebt hat kaum mehr fähig.

- Auch einen "biederen" liebenden Mann zu finden, dem ihre Vergangenheit nicht stört, gehört ins Märchenland.

- Von der Erpressbarkeit seitens der Zuhälter gar nicht zu sprechen


.

Erstmal ist es ja umstritten ob man wirklich gut verdient. Man hat schon viele Abgaben, Steuern, Krankenkasse usw. aber ich wollte das ja auch nur Nebenbei machen. Männer bzw. Partnerschaften intressieren mich nicht, es hat dem Mann einfach nicht zu intressieren womit ich mein Geld verdiene entweder er kommt damit klar oder byebye. Es ist auch klar das man in dem Beruf ein Verfallsdatum hat, und es gibt durchaus auch Frauen die den absprung geschafft haben und neben ihrem Bürgerlichen Beruf als Prostituierte Arbeiten, ja sowas gibts wirklich. Und won was für Zuhälter redest du bitte? Zuhälter brauch keine Frau. Naja schade, dachte hier könnten vielleicht welche was dazu sagen die in der Szene sind und sich damit auskennen, weil irgednwie hielft mir das alles nicht weiter. Danke trotzdem.
 
Ich habe mal ein offenes Geständnis einer Gunstgewerblerin im Rahmen einer Diskussion erlebt.

Das Fazit:

- Einmal längere Zeit schnell verdientes Geld haben und man kann es nicht mehr lassen.

- Schon aus dem Grund kann man nicht mehr in einem bürgerlichen Beruf hinein, ohne Ausbildung, mit einem Stundenlohn von 10 € und ein bissl mehr

- Überhaupt, ein Rückkehr ins bürgerliche Leben schafft man schon vom Milieu her nicht mehr ….. ab "morgen nur mehr brav und bieder" zu sein.

- Zur Rückkehr ins bürgerlichen Leben gehört auch eine liebende Zweisamkeit bzw. Partnerschaft. Dazu ist eine Frau aus diesem Gewerbe aufgrund der Verformungen die sie erlebt hat kaum mehr fähig.

- Auch einen "biederen" liebenden Mann zu finden, dem ihre Vergangenheit nicht stört, gehört ins Märchenland.

- Von der Erpressbarkeit seitens der Zuhälter gar nicht zu sprechen


.

nein, ich bin auch locker, was Sex angeht, und möchte wenn ich den richtigen noch finden sollte, heiraten, und ein ganz normales Eheleben führen. Man kann eine Kehrtwendung ins brave Leben durchaus machen, man muss es eben wirklich wollen dann.

Verformungen? bitte? es ist ein ganz normaler Job. jahrelanges Mobbing in einem bürgerlichen Beruf kann mehr Schäden verursachen als ein paar Jahre im horizontalen Gewerbe.

Wenn einen Mann meine sexuelle Vergangenheit stört, dann soll er mal seine eigene ansehen. einen superkeuschen Mönch wirds in meiner Altersklasse nicht mehr geben und ist auch nicht mein Wunsch. Kein normaler Mann wird mit 40 eine Jungfrau erwarten wollen.

Zuhälter? na schön doof, wenn eine Frau sich sowas zulegt, wenn den Job, dann auf eigene Regie und in die eigene Tasche, und Ausstieg, wenn sie es so möchte.

Ansonsten, ich bin fast Mitte 40 und als Frau noch lange kein Fall fürs Pflegeheim, zu viel zum Thema Haltbarkeit, ts

LG Gatinha
 
Hm, ich denke, da muss ich mich mal einmischen...
Ist ja löblich, wie tapfer du dem Ganzen trotzen willst, aber mir kommt nur eins in den Sinn: die psychischen Beeinträchtigungen, die eine solche Tätigkeit in den allermeisten Fällen hervorruft und die du zu ignorieren scheinst - oder bist du wirklich so abgebrüht?

Ich stell mir jetzt mal vor, ich würd das für ein, zwei Jahre machen (und ja, als junges Gemüse werd ich wohl mit der Kritik rechnen müssen, keine Erfahrung damit zu haben etc, aber das lässt mich jetzt mal kalt). Ich denke, oder eher, ich weiß dass mich das psychisch belasten würde. Minderwertigkeitskomplexe, Störungen des Selbstbildes, Re-Integrationsprobleme, einfach aufgrund des absoluten Kontrasts zu dem, was der biedere Durchschnittsbürger gewohnt.

Ich denke in dieser Zeit würde mein komplettes Wertesystem auf den Kopf gestellt, das Bild meiner Umwelt, mein Verständnis meiner eigenen Persönlichkeit und meines Selbstwerts - danach einfach so in mein altes Leben zurückzukehren als wäre nichts gewesen scheint mir relativ utopisch.

VIELLEICHT wäre es eine positive Erfahrung, die dir Geld und Horizonterweiterung bringt, ohne dass deine psychische und/oder physische Gesundheit sonderlich in Mitleidenschaft gezogen wird.

Ich persönlich halte das für sehr unwahrscheinlich.

Inzwischen sollte wohl klar sein (ich bitte um Verzeihung, sollte ich da falsch liegen), dass sich in diesem Forum relativ wenige Prostituierte herumtreiben bzw. diese sich nicht dazu äußern wollen - sonst hätten sie es bereits getan. In diesem Thread ist die (verständliche) Reaktion über deine so lässig gestellte Frage größtenteils Kritik udn Unverständnis - warum versuchst du es nicht woanders? Und das soll kein Versuch sein, dich abzudrängen, nur denke ich nicht, dass du hier noch übermäßig konstruktive Antworten bekommen wird, zumindest in Bezug auf deine eigentliche Frage.

In diesem Sinne
LG Straighta
 
Hallo Gast,

ich will mal auch meine Senf dazu geben.

Wenn Du meinst, dass Du es versuchen willst, dann mach es. Du solltest aber durchaus darauf achten, dass Du Dich nicht in den Fängen von sogenannten BETREUERN gibst.

Ich würde mir als erstes mal eine Möglichkeit des Probearbeiten suchen. Das kannst Du am besten in einer Modellwohnung wo noch andere Frauen arbeiten und Dich suchen.

Hier mal ein Link, wenn es erlaubt ist, wo Du Dich entsprechend Deinen Wohnort umsehen kannst. Modellwohnungen / Jobangebote | hostessen-meile.com

Bitte sei aber immer auf der Hut und sei nicht leichtgläubig.

Wenn Du der Meinung bist, solltest Du Dich anmelden. Auch wenn die anderen meinen, dass Du es nicht musst.

Ich, die selber fasst 10 Jahre im Gewerbe gearbeitet habe, will Dir den Rat geben, führe auch ein normales Leben neben dem Gewerbe.

Treffe Deine Freunde usw.

Wie sich alles entwickelt liegt an Dir selber. Das ist eine Charaktersache.

Mein Geld habe ich immer selber verwaltet. Habe ich ja auch selber erarbeitet.

Heute bin ich verheiratet, habe ein Kind und eine Eigentumswohnung mit meinen Mann. Nein, die Wohnung ist nicht vom Hurengeld bezahlt und einen Friseursalon oder Kosmetikstudie habe ich auch nicht. Kursus Altenpflegerhelferin gemacht und Job gesucht und gefunden.

Mein Mann ist sehr lieb und zuvorkommend zu mir. Auch ist das Thema bei uns nicht tabu. Wenn es darüber was zu reden gibt reden wir,

Mein wusste immer was ich als H*** gearbeitet hatte. Auch in der Phase des Kennenlernens.

Wenn Du noch mal wissen willst, kannst Du es ja hier schreiben. Ich werde antworten.

Alles gute und liebe
 
Naja schade, dachte hier könnten vielleicht welche was dazu sagen die in der Szene sind und sich damit auskennen, weil irgednwie hielft mir das alles nicht weiter. Danke trotzdem.

Hallo,

leider kann ich Dir nichts dazu schreiben. Aber Du solltest die Hoffnung jetzt nicht gleich aufgeben.

Viele lesen hier und die, die Dir was dazu sagen könnten sind vielleicht nicht angemeldet und scheuen den Umstand.

Ich würde mal jeden Tag einmal vorbeischauen.

Gruß an Dich
Margret
 
@TE
Da du ja nun fest entschlossen bist, google dir mal "Hydra". Dort findest du womöglich,was du suchst.
 
es hat dem Mann einfach nicht zu intressieren womit ich mein Geld verdiene entweder er kommt damit klar oder byebye.
Klingt sehr 😎. Aber den Mann musst du erst finden, den das nicht interessiert, den du dann byebye sagen kannst.

es gibt durchaus auch Frauen die den absprung geschafft haben und neben ihrem Bürgerlichen Beruf als Prostituierte Arbeiten, ja sowas gibts wirklich.
Ja, soll's geben. So wie Tellerwäscher in Amerka, die's zum Millionär brachten.

Wie alt bist du, dass du noch solche "Träume" hast?


.
 
die psychischen Beeinträchtigungen, die eine solche Tätigkeit in den allermeisten Fällen hervorruft und die du zu ignorieren scheinst - oder bist du wirklich so abgebrüht?

.......... Ich denke, oder eher, ich weiß dass mich das psychisch belasten würde. Minderwertigkeitskomplexe, Störungen des Selbstbildes, Re-Integrationsprobleme, einfach aufgrund des absoluten Kontrasts zu dem, was der biedere Durchschnittsbürger gewohnt.

Ich denke in dieser Zeit würde mein komplettes Wertesystem auf den Kopf gestellt, das Bild meiner Umwelt, mein Verständnis meiner eigenen Persönlichkeit und meines Selbstwerts - danach einfach so in mein altes Leben zurückzukehren als wäre nichts gewesen scheint mir relativ utopisch.

Das nenne ich eben Verformung, die kaum mehr ein wirkliches Zurück in ein altes Leben zulässt.
Man tut so als wäre es der normalste "Beruf". Und morgen halt wieder im Büro oder Hausfrau.


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