Grün wählt man, wenn man konservativ ist und wenigstens etwas von der Erde erhalten will.
Wenn es auch die Anderen vielleicht nicht so sehen, da hast Du zumindest in teilen schon Recht !
Schwarz-Grün in Hamburg, im Saarland war den Grünen nur wegen so einer Fratze Schwarz-Gelb plötzlich näher als der Politikwechsel.
Also ich falte ja den Wahlzettel immer in der Mitte, weil für mich nur die links der Mitte in Frage kommen. Da hat man dann als Wähler theoretisch vier Möglichkeiten.
1. SPD : Wie EUFrank schon sagte, sterbend, weil sie eigentlich ab Schröder das Linke vergessen hat. Der hier auch gelobte Herr Steinbrück war Mitentwickler einer der größten und ungerechtesten Steuergeschenke für Reiche seit bestehen der Bundesrepublik : Die Abgeltungssteuer. Daher, ab auf die andere Seite des Wahlzettels.
2. Die Grünen : Wie oben schon erwähnt, wählt man da unter Umständen immer die CDU mit, je nach Landesverband. Hier in Baden-Württemberg hatten die Grünen früher auch einen sehr starken Wohlstandscharakter ( Fritz Kuhn, und der Herr Metzger, der nach seinem Austritt recht verzweifelt versuchte, in irgendeinem Wahlkreis ein Direktmandat für die CDU zu ergattern ). Mit der Diskussion um Stuttgart 21 ist Schwarz-Grün in Baden-Württemberg entweder tot oder das Letzte was die Partei hier im Ländle noch macht.
3. Die LINKE : Hier stellt man sich als Wähler sicher die Frage : wollen die überhaupt an die Regierung ? Wenn ja, kann man sich aber sicher sein, dass eine Koalition mit SPD und Grünen das Höchste der Gefühle ist und dass sie aufgrund ihrer tief sitzenden "Grundsatzopositon" wohl sehr hart verhandeln werden. Wer mit seiner Stimme vorrangig eine Abwahl bzw. Verhinderung von Schwarz oder Gelb in der Regierung erreichen will, ist meiner Meinung nach dort am Besten aufgehoben.
4. Übirge linke Parteien : Sicher hier und da interessante Parteien die sich in Usancen von den bisher genannten unterscheiden und je nach Gusto sicher wählbar sind. Aber : Eine Stimme für eine Partei, die es nicht ins Parlament schafft, ist im Zweifel eine Stimme für die stärkste Partei !