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Gas und Bremse verwechselt, Rentner fährt Vierjährigen tot

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DateDoktor

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Offenbar hatte ein Rentner Gas- und Bremspedal verwechselt, als er am Hamburger Hauptbahnhof sein Auto ausparkte und einen furchtbaren Unfall verursachte. Sein Fahrzeug erfasste eine Mutter und ihr Kind, für den Vierjährigen kam jede Hilfe zu spät.

Drama in Hamburg: Rentner fährt Vierjährigen tot - Panorama | STERN.DE

Immer wieder sind solche Meldungen zu hören. Was aber nicht zu hören ist, wenn es bei einem Fahrfehler keine Toten und Verletzen gegeben hat. Beispielsweise kommt es oft vor, dass ältere Menschen die Vorfahrt missachten oder als Geisterfahrer auf der Autobahn unterwegs sind.

Deshalb bin ich für einen Fitnesstest ab 50 Jahren. Bis 59 soll man alle 3 Jahre auf Tauglichkeit geprüft werden. Bis 67 alle 2 Jahre und dann jedes Jahr. Menschen über 75 sollten kein Fahrzeug mehr führen dürfen.

Wieso gibt es für junge Menschen "Führerschein auf Probe" für das Auto den TÜV und für ältere Menschen nix?
 
Das ist natürlich eine tragische und sehr traurige Geschichte.
Ich wäre auch für solche Test allerdings erst ab 70 Jahren und mehr. Bin aber gegen ein generelles Fahrverbot, wie von dir ab 75 Jahren gefordert, nicht jeder ältere Mensch ist auch gleich Fahruntauglich nur weil er älter ist. Fahrtest hingegen wären schon sinnvoll, zumindest alle 2-3 Jahre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, schaden kann so ein Test nicht. Allerdings meine ich, dass solche fatalen Fehler jedem Autofahrer passieren können. Wie oft ist jemand abgelenkt beim Autofahren, unaufmerksam (weil gestresst ect.)...da hilft kein Test vorher. Gibt generell Menschen, denen es schwerer fällt, viele Reize zeitgleich zu verarbeiten und in Zehntelsekunden die richtige "Handlungsentscheidung" zu treffen.

Junge Autofahrer gelten als zu unvorsichtig, ältere oft als übervorsichtig. Dann gibts noch die Gelegenheitsfahrer, die schon deshalb unsicher sind, weil ihnen die Routine fehlt, und Täglichfahrer, die vor lauter Routine Fehler machen...

Deshalb: Tests gerne - verhindern werden sie solche tragischen Vorfälle aber kaum.
 
Das ist natürlich eine tragische und sehr traurige Geschichte.
Ich wäre auch für solche Test allerdings erst ab 65 Jahren und mehr. Bin aber gegen ein generelles Fahrverbot, wie von dir ab 75 Jahren gefordert, nicht jeder ältere Mensch ist auch gleich Fahruntauglich nur weil er älter ist. Fahrtest hingegen wären schon sinnvoll, zumindest alle 2-3 Jahre.

Über das Fahrverbot kann man sich sicher streiten. Aber ich finde es nicht richtig, wenn 80 Jährige noch Auto fahren. Ab dem Alter ist man einfach reaktionsschwach, wenn man nicht gerade Fahrfehler begeht. Und viele Rentner werden in dem Alter bestimmt kein Sportlerherz haben.
 
Deshalb: Tests gerne - verhindern werden sie solche tragischen Vorfälle aber kaum.

Der Ansicht bin ich nicht. Wenn nämlich ein Test schlecht ausfällt, darf auch kein Fahrzeug mehr geführt werden. So wie beim TÜV eines Fahrzeugs.
 
Mag sein, aber wo zieht man die Grenze? Okay, über 80-Jährige müssen vielleicht wirklich kein Auto mehr fahren. Aber 60-Jährige? Mit 60 arbeitet man noch voll, da wird auch erwartet, dass man voll da ist und bis 67 seinen Mann/Frau steht. Aber Autofahren soll man im Zweifel nicht mehr?

Und wie geschrieben: Es gibt so viele Unsicherheitsfaktoren beim Fahren, da wär vielleicht jeder zweite am Ende nicht wirklich geeignet, ein Fahrzeug zu führen😉
 
@Selah

Wieso Zweifel? Bei der TÜV-Untersuchung gibt es auch keine Zweifel. Ein medizinisches Gutachten beruht nicht auf Zweifel.

Natürlich gibt es auch viele andere Faktoren. Aber Frauen das Autofahren zu verbieten, bloß weil viele von ihnen nicht Auto fahren können, würde vielleicht als diskriminierend gelten. 😀
 
Wär ja noch Schöner😀

Na wie gesagt, ich hab nix gegen so einen Test, aber sehe halt z.B. das Problem der Altersgrenze...vor 70 wärs m.E. nicht so sinnvoll.
 
klar..ab 80 das autofahren verbieten...und was machen leute, die auf dem land leben? die sollen halt ins altersheim gehen, was?^^
mein vater ist gefahren bis er 90 war. und danach hat er das auto verkauft, weil er zu uns gezogen ist und deshalb keins mehr braucht. aber vorher wäre er ohne auto aufgeschmissen bzw. ständig auf hilfe (fahrdienst, einkaufen etc.) angewiesen gewesen.
der führerschein bzw. das auto ist ein riesen-stück selbständigkeit.
ich bin gegen tests ab einem bestimmten alter. so tragisch das aktuelle und vergleichbare unglücke auch ist/sind. wieviele junge autofahrer fahren absolut aggressiv oder rasen? und wieviel passiert da? vor allem auf autobahnen bei wahnsinniger geschwindigkeit. und da sind tote vorprogrammiert.
tests wären in meinen augen nur geldmacherei.
 
statistisch gesehen ist aber so, dass junge Fahrer wesentlich gefährdeter sind als ältere. Und das gerade die ganz alten in der Unfallstatistik selten auftauchen.

ein generelles Fahrverbot ab einem bestimmten Alter fände ich unangemessen - das kann man einfach nicht so pauschal sagen. Manch einer sollte schon mit 60 nicht mehr fahren, andere 75jährige fahren aber noch sehr sicher.

Ich finde Gesundheitschecks (Augen, Reaktion, Gedächtnis) alle paar Jahre und nach oben hin in immer kürzeren Abständen sinnvoll. Diese Checks müssten dann aber natürlich auch die Konsequenz einer Führerscheinabgabe haben, wenn nicht bestanden.
 
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