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Natürlich - aber das war vor Westerwelle auch schon so. Der hat lediglich längst Bekanntes widerholt, aber eben auch keinerlei Lösungen angeboten. Wird er auch nicht tun. Allein schon weil er nicht abschätzen kann, wohin sich die Umfragen dann bewegen.

Es geht um die "regierungsfähigkeit" das ist die FDP - auch nach Aussagen etlicher CDU-Politiker - nicht.
Man wird -ich wage keine Prognosen mehr außerhalb der nächsten Fuball-WM - aufpassen müssen, daß Schwarz/Grün demnächst in NRW kein Erfolg wird....
 
Guido macht seine Sache vollkommen richtig, und der Wähler lässt es ihn wissen.
Die Anzahl abgegebener Stimmen sagt nichts über die Qualität der gewählten Partei aus.

Ich vermute, dass die meisten der für die FDP abgegebenen Stimmen

a) allgemeiner Dummheit oder

b) unlauteren Motiven (Egozentrismus, Habgier etc)

entsprungen sind.
 
Das glaube ich nicht, EU-Frank. Gestern Abend war zum Beispiel auch zu vernehmen, daß sich unter den Wählern der FDP sogar 10% Arbeitlose befanden. ( befanden! )
Was die FDP gemacht hat, war ja nicht schlecht. Zum Beispiel zu sagen: Jeder muß mehr Netto vom Brutto haben. Und: Wir wollen die Steuern senken für alle. Das hört sich alles doch gut an. Wer hat schon drüber nachgedacht. ( Bis dem Wähler einfiel: Hoppla, ich hab ja gar kein Hotel.... ) Das dies alles gar nicht möglich ist, bei dem Schuldenstand, ist erst später klargeworden.
 
Eine Partei ist in ihrem Erfolg immer von Identifikationspersonen abhängig. Die Linke ist dafür ein bravouröses Beispiel.
Hallo willy!

Dem würde ich nicht zustimmen!

Der vernünftige Wähler schaut in erster Linie auf die Idee oder das verfolgte Ideal einer Partei. Menschen sind fehlbar, Ideale sind in aller Regel dauerhafter.

Beispiel: die Grünen. Bei denen ging es vor allem um das Thema Ökologie. Und wichtig war es wohl auch, eine Art Gegenpol zum autoritären System der Etablierten herauszubilden. Man wollte auch in gewissen Sinne (in der Nachfolge der 68er) Kontra sein - und dies hatte auch gut nachvollziehbare Gründe. Ich will an dieser Stelle aber nicht wieder eine 68er-Diskussion eröffnen. Ich weiß ja, dass Du gegen die 68er bist.

Dann gibt es noch die Themen der Armen und der Reichen. Die CDU war von jeher die Partei der MercedesFahrer, Unternehmer etc. Die FDP ist eine Art Steigerungsform der CDU mit YuppieCharakter (wobei das "P" von "Yuppie", das für "professionell" steht, zweifelhaft ist 🙂). Die Linken setzen sich (scheinbar) für die Armen ein.

Die Themen oder Ideen bestimmen die Politik in erster Linie. Klar können Persönlichkeiten auch stark auf den Wähler wirken. Aber Persönlichkeiten haben etwas unzuverlässiges an sich (im Vergleich zu Ideen, die zB aus der allgemeinen Vernunft entspringen).
 
Hallo willy!

Die Umfragen legen diesen Schluss nahe, ja.
Die FDP vertritt ja nicht die Moral, wie mikenull meint. Die FDP vertritt die Interessen der Finanzelite dieses Staates und wird von einem Großteil dieser Gruppe und einem weiteren Großteil von Wählern, die die Motive der FDP nicht hinreichend durchschaut, gewählt.
 
Eben das meinet ich nicht, EU-Frank. Ich habe gesagt, daß jemand der möglicherweise käuflich ist, kein moralisches Recht hat, den Sozialstaat zu kritisieren. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
 
Ich halte das Politikpersonal für eine absolute Katastrophe, das, was ich in diesem Fall und in dieser Diskussion befürworte, ist die Sozialstaatskritik. Und sie wird von einem erheblichen Teil der Bevölkerung geteilt.
Willy,

Ich bin doch enttäuscht von Dir. Vor ein paar Tagen frage ich Dich noch, was überhaupt Deine Position ist. Du redest schwammig von "Erhaltenswertem". Also frage ich nach: was ist denn erhaltenswert für Dich? Da kommt dann nur Familie und Sozialstaat. Und jetzt krittelst Du ständig am Sozialstaat rum! Bleibt also von Deinem Gerede (sorry, aber auch mir reißt mal die Hutschnur) nur noch Familie als erhaltenswert. Du laberst nur!
 
Mal ehrlich: Viele Wähler halten im Grunde nur eine Aussage von Westerwelle für richtig. Und an dieser Aussage zieht er sich nun hoch (oder sollte ich besser sagen "klammert er sich"?): Wer arbeitet, soll mehr bekommen als ein HartzIVEmpfänger.

Da Guido aber nicht bereit ist für Mindestlöhne und er auch sonst keine Lösung anbietet, bleibt nur die inhumane Senkung der HartzIV-Sätze!
 
Das glaube ich nicht, EU-Frank. Gestern Abend war zum Beispiel auch zu vernehmen, daß sich unter den Wählern der FDP sogar 10% Arbeitlose befanden.
Wenn Arbeitslose FDP wählen, dann handelt sich um die von mir unter a) genannte Gruppe (die Dummen). Vielleicht sind auch ein paar Masochisten darunter 🙂.
 
Du bist deshalb im Irrtum, weil die FDP keineswegs mit Sozialkürzungen in den Wahlkampf gezogen ist - das wurde erst später von Westerwelle nachgelegt, als die Umfragezahlen sanken.
Einzigstes Thema der Liberalen im Wahlkampf waren Steuersenkungen. Es konnte aber jeder sehen, daß dies nicht kommen würde.
 
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