Reflexion23w
Mitglied
Hallo, ich wusste nicht genau wie ich dieses Thema nennen sollte, vielleicht ist es deshalb etwas unklar.
Ich habe eine gewaltvolle vergangenheit und bin fest entschlossen, wenn ich z.B. ein anderes Leben gelebt hätte ohne diese Gewalt ertragen zu müssen.
Ich wurde z.B. in der Grundschule zum lernen von meiner mutter geprügelt und musste zusehen wie mein Vater meine Mutter schlägt. Später haben mich beide geschlagen. Schule war ein heikles thema, ich hab nie gelernt zu lernen und habe auch keinen sinn darin gesehen und deshalb Irgenwann nur noch für meine Eltern gelernt und gelebt, nicht glücklich und auch nicht gut, aber sodass ich es noch ertragen konnte.
Wäre mein Leben nicht so dramatisch verlaufen, was wäre dann? Mir ist es plötzlich wichtig Abitur zu machen, weil ich hoffe mir geht es damit besser, ich bin bisher immer unzufrieden im Leben gewesen.
Vielleicht hätte ich nur die Hauptschule von allein gepackt, wenn ich mein Leben leben hätte dürfen, aber dann wäre es jetzt nicht so sinnlos gewesen. Es wäre mein Verdienst, ich würde mich selbst ein bisschen besser kennen.
Jetzt habe ich aber von meinem Vater gesagt bekommen, dass ich genau wie er bin und diese Sinnlosigkeit und Aggressionen die ich in mir trage, hat er ebenfalls und auch seine Mutter war so. Er meint also, es hat nix mit der Kindheit/Jugend zu zun, egal wie ich aufgewachsen wäre, mein Leben wäre ähnlich schwierig meinem jetzigen verlaufen.
Ich bin darüber richtig schockiert, er meinte z.B. du wirst nie einen Sinn im Leben finden, es ist genetisch bedingt. Bisher hab ich immer gedacht mein Leben ist sinnlos, weil ich mich nicht um mich kümmern konnte sondern immer Angst hatte vor meinem Leben, vor meinen Eltern. Ich wollte mich umbringen, da war ich 12.
Mein Vater schildert nun, er hat auch oft an suizid gedacht und er hatte keine gewaltvolle Erziehung. Auch die Abneigung gegen Autoritäten hatte mein Vater, so wie ich es jetzt bitter erkennen musste, dass es mir ebenfalls so geht.
Nun frage ich mich ob es eine Art Selbstschutz meines Vaters ist, er ist eigentlich ein kluger Mann, viel belesen, aber will er nicht zugeben in meiner Erziehung versagt zu haben?
Oder tragen Kindheit/jugenderziehung wirklich nicht die Hauptrolle im Lebensverlauf z.B. auch für psychische Krankheiten und es ist wirklich genetisch bedingt?
Ich habe eine gewaltvolle vergangenheit und bin fest entschlossen, wenn ich z.B. ein anderes Leben gelebt hätte ohne diese Gewalt ertragen zu müssen.
Ich wurde z.B. in der Grundschule zum lernen von meiner mutter geprügelt und musste zusehen wie mein Vater meine Mutter schlägt. Später haben mich beide geschlagen. Schule war ein heikles thema, ich hab nie gelernt zu lernen und habe auch keinen sinn darin gesehen und deshalb Irgenwann nur noch für meine Eltern gelernt und gelebt, nicht glücklich und auch nicht gut, aber sodass ich es noch ertragen konnte.
Wäre mein Leben nicht so dramatisch verlaufen, was wäre dann? Mir ist es plötzlich wichtig Abitur zu machen, weil ich hoffe mir geht es damit besser, ich bin bisher immer unzufrieden im Leben gewesen.
Vielleicht hätte ich nur die Hauptschule von allein gepackt, wenn ich mein Leben leben hätte dürfen, aber dann wäre es jetzt nicht so sinnlos gewesen. Es wäre mein Verdienst, ich würde mich selbst ein bisschen besser kennen.
Jetzt habe ich aber von meinem Vater gesagt bekommen, dass ich genau wie er bin und diese Sinnlosigkeit und Aggressionen die ich in mir trage, hat er ebenfalls und auch seine Mutter war so. Er meint also, es hat nix mit der Kindheit/Jugend zu zun, egal wie ich aufgewachsen wäre, mein Leben wäre ähnlich schwierig meinem jetzigen verlaufen.
Ich bin darüber richtig schockiert, er meinte z.B. du wirst nie einen Sinn im Leben finden, es ist genetisch bedingt. Bisher hab ich immer gedacht mein Leben ist sinnlos, weil ich mich nicht um mich kümmern konnte sondern immer Angst hatte vor meinem Leben, vor meinen Eltern. Ich wollte mich umbringen, da war ich 12.
Mein Vater schildert nun, er hat auch oft an suizid gedacht und er hatte keine gewaltvolle Erziehung. Auch die Abneigung gegen Autoritäten hatte mein Vater, so wie ich es jetzt bitter erkennen musste, dass es mir ebenfalls so geht.
Nun frage ich mich ob es eine Art Selbstschutz meines Vaters ist, er ist eigentlich ein kluger Mann, viel belesen, aber will er nicht zugeben in meiner Erziehung versagt zu haben?
Oder tragen Kindheit/jugenderziehung wirklich nicht die Hauptrolle im Lebensverlauf z.B. auch für psychische Krankheiten und es ist wirklich genetisch bedingt?