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Schwule in die US-Armee

  • Starter*in Starter*in Dr. House
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Hallo House!

Nein, mein Lieber, ich beziehe mich auf grausame Traditionen, die es bei allen eingeborenen Völkern gab und gibt. Wie stehst du dazu?
Zunächst einmal spreche ich von den "Indiandern" des 20. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit sind mir keine "grausamen Traditionen" bekannt.

Und aus älterer Zeit kenne ich eigentlich nur einige "extreme" Gebräuche im Hinblick auf Abhärtung bei einigen wenigen Stämmen (Baden in sehr kaltem Wasser etc). Dies sollte dienlich für den Kampf gegen Nachbarstämme sein.

Aus unserer heutigen Sicht mag dies militaristisch aussehen. Entscheidend ist aber wohl die Absicht, aus der heraus sich "indianische" Traditionen entwickelten. Ich denke, dass im Vordergrund das Streben nach einer großen Harmonie mit dem spirituellem Grund des Daseins stand. Daneben spielte auch die Harmonie mit der Natur eine große Rolle. Wie sich vor diesem rühmlichen Hintergrund andere möglicherweise negative Bräuche entwickelten, kann ich nicht sagen. Ich verbeuge mich jedenfalls vor dem großen Zug des Harmoniegedankens. Dagegen sieht zB die aktuelle bundesrepublikanische Kultur ziemlich blass aus.

Nachtrag:
Eigentlich müßte Dir, House, diese Tradition der nordamerikanischen natives symphatisch sein. Sie verkörpern dies, was Du der westlichen Welt im Gegensatz zu China etc vorwirfst: sie haben Würde, treten entschieden für ihre Rechte ein etc.
 
Ich empfehle dringend Training im Textverständnis, Deichgräfin.

Zunächst einmal spreche ich von den "Indiandern" des 20. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit sind mir keine "grausamen Traditionen" bekannt.[/SIZE]

Das ist ja klasse.

Dann beziehe ich mich ab sofort bei jeder Diskussion um den Westen, Deutschland usw. auf das Deutschland des Jahres 2010. Interessanter Weg, um Unliebsames aus dem Weg zu gehen.

Aus unserer heutigen Sicht mag dies militaristisch aussehen. Entscheidend ist aber wohl die Absicht, aus der heraus sich "indianische" Traditionen entwickelten.

Sorry, wenn ich jetzt mal hart bin, aber ich kann dein ewiges "Absichts-Gesülze" nicht mehr hören. Nicht nur hier, sondern auch woanders.

Bei dir kommt es immer nur auf die "Absicht" an, auf den "guten Willen". Die Tat, die daraus entsteht, ist für dich zweitrangig. Ich sag dir mal was, es gibt auch Väter, die missbrauchen ihre Töchter in, aus ihrer Sicht, "guter Absicht".

Die meisten dreckigen und menschenverachtenden Traditionen sind aus der subjektiven "guten Absicht" entstanden. In diesem Sinne, NEIN, es kommt nicht auf die Absicht an oder auf den guten Willen. Es kommt einzig und allein darauf an, was hinterher daraus wird.

"Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert....."
 
:mad::mad:

Indianer kennen keinen SCHMERZ !
Die Menschen haben ein Geldpflaster auf die Wunden geklebt...


Der Papst bezog sich damit auf physische, psychische und sexuelle Misshandlungen



Misshandlungen von Indianerkindern durch katholische Geistliche
Papst entschuldigt sich bei kanadischen Ureinwohnern

Papst Benedikt entschuldigte sich bei Kanadas Ureinwohnern.
Papst Benedikt XVI. hat Kanadas Ureinwohnern in Rom sein tiefes Bedauern ausgesprochen über Misshandlungen, die sie als Kinder in katholischen Internaten erleiden mussten. "Trauer und Entsetzen" über "das bedauernswerte Verhalten einiger Kirchenvertreter" drückte Benedikt XVI. einer Delegation von Ureinwohnern nach seiner allwöchentlichen Generalaudienz aus.

Kinder wurden hart bestraft

Der Papst bezog sich damit auf physische, psychische und sexuelle Misshandlungen, denen Indianerkinder etwa ein Jahrhundert lang in katholischen Schulen in Kanada ausgesetzt waren. Kanada hatte den Nachwuchs seiner Ureinwohner - junge Inuits, Crees und andere Indianerkinder - über ein Jahrhundert aus ihren Familien gerissen und in katholischen Schulen unterrichtet. Dort wurden sie hart bestraft, wenn sie die eigene Sprache gebrauchten oder kulturelle und spirituelle Riten zelebrierten...
Papst: Gewalt an Kanadas Ureinwohnern entsetzlich | tagesschau.de
 
Hallo Orbit!

Gar keine schlechte Beobachtung von Dir 🙂!

Mal ein Beispiel dazu:
Wenn jemand die Wahrheit sagt und nicht lügt, dann tut er nur seine Pflicht und Schuldigkeit. Er macht eigentlich nichts besonderes, oder?

Andererseits achte ich ihn für seine Ehrlichkeit.

Ist das nun ein Widerspruch?
Nein, solange du nicht nur bestimmte Menschen dafür achtest.

Der Widerspruch liegt darin, dass du eine "Selbstverständlichkeit" bei den Indianern würdigst, während du das bei den USA anscheinend nicht tust.
(So mein Eindruck - vielleicht täusche ich mich?)

Wie auch immer.

Ich wundere mich jedenfalls über die Reaktion.
Es ist doch nicht wichtig, dass das eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.
Es ist eine gute Entwicklung.
Wenn es auch nur ein weiterer sehr kleiner Schritt ist - es ist ein Schritt in die richtige Richtung und das kann man doch würdigen.
 
Bei dir kommt es immer nur auf die "Absicht" an, auf den "guten Willen". Die Tat, die daraus entsteht, ist für dich zweitrangig. Ich sag dir mal was, es gibt auch Väter, die missbrauchen ihre Töchter in, aus ihrer Sicht, "guter Absicht".

Die meisten dreckigen und menschenverachtenden Traditionen sind aus der subjektiven "guten Absicht" entstanden. In diesem Sinne, NEIN, es kommt nicht auf die Absicht an oder auf den guten Willen. Es kommt einzig und allein darauf an, was hinterher daraus wird.
Der moralische Wert eines Menschen läßt sich nur aus seinen Absichten ableiten. Ich kann Gutes wollen und es kommt etwas Schlechtes dabei heraus. Umgekehrt geht das auch.

Ich glaube, dass ist Dir auch irgendwie klar. Wenn Du wirklich nur darauf schaust, was bei einer Sache rauskommt, dann bist Du ein kalter Materialist, der in diesem Universum nie einen wirklichen Wert finden wird. Dann wird sich der Wert eines Menschen für Dich in seinem Anteil an Eiweiß, Calcium etc beschränken.
 
Okay, Deichgräfin, du hast also wieder einmal deine stärkste Superkraft eingesetzt: Copy & Paste. 😀
 
Wenn es auch nur ein weiterer sehr kleiner Schritt ist - es ist ein Schritt in die richtige Richtung und das kann man doch würdigen.
Hallo Orbit!

Ja, ich habe diese Selbstverständlichkeit doch schon gewürdigt, indem ich sie achte (siehe mein Beispiel) 🙂.
 
Wenn Du wirklich nur darauf schaust, was bei einer Sache rauskommt, dann bist Du ein kalter Materialist, der in diesem Universum nie einen wirklichen Wert finden wird. Dann wird sich der Wert eines Menschen für Dich in seinem Anteil an Eiweiß, Calcium etc beschränken.

Nein, es macht mich zu einem Realisten.
Im Gegensatz dazu bist du ein Träumer.

Die Absicht ist völlig egal, da subjektiv. Hitler hat aus seiner Sicht auch nur in bester Absicht gehandelt. Die Absicht ist also egal. Es kommt darauf an, was das Ergebnis ist.

Und wenn ein Mann einem Bettler auf der Straße zwei Euro gibt, nur weil gerade seine neue Freundin dabei ist und er einen guten Eindruck machen will, dann ist das völlig egal.

Der Bettler hat zwei Euro bekommen und das ist das Ergebnis, was zählt.
 
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